Dodge Nitro: Explosiver Sport-SUV

, 17.03.2006

Mit dem neuen Dodge Nitro möchte die amerikanische Marke dem Segment der mittelgroßen SUV neue Würze geben. Im Jahr 2007 kommt der SUV, dessen aggressives Styling perfekt zu seiner Leistungsdynamik passt, nach Europa und auf die internationalen Märkte. Dort wird der Nitro in drei 4,584 Meter langen Versionen angeboten: als Dodge Nitro, Dodge Nitro SLT und Dodge Nitro R/T - alternativ mit zwei V6-Benzinmotoren und einem Vierzylinder-Turbodiesel. Der 3,7 Liter große V6 leistet 215 PS, der neue 4,0-Liter-V6 insgesamt 255 PS und der völlig neu entwickelte 2,8-Liter-Turbodiesel 180 PS.


Alle Nitro-Modelle bestückt Dodge mit einem neuen, leistungsorientierten Sportfahrwerk und großen, breiten Rädern, die ambitionierten Fahrern den straffen Fahrspaß vermitteln. Das neue mittelgroße SUV soll über exzellente Beschleunigungs-, Brems-, Handlingeigenschaften verfügen und darf - je nach Version - bis zu 3.500 Kilogramm ziehen.

Zur Serienausstattung der Nitro SLT und Nitro R/T-Modelle gehört der neue "Load ’n Go"-Laderaumboden („laden und losfahren“), der um 45,72 Zentimeter nach hinten ausfährt und so das Be- und Entladen des Kofferraumes erleichtert. Seine Tragkraft beträgt 182 Kilogramm. Der Dodge Nitro verfügt außerdem über ein umfangreiches Sicherheitspaket, das ESP, ABS, seitliche Airbag-Vorhänge und einen elektronischen Wank- und Überrollschutz umfasst.
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Auf Wunsch erhältlich sind ein dynamisches DVD-Navigationssystem mit Aktualisierungen der Verkehrslage, ein DVD-Unterhaltungssystem für den Fond sowie ein Audiosystem mit MW/UKW-Radio, Sechsfach-CD-Wechsler, DVD-Laufwerk und MP3-Kompatibilität sowie Premium-Lautsprechern und Subwoofer.

Exterieur

Die Designer wollten mehr als nur den Geist der Marke Dodge einfangen, ihr selbst ernanntes Ziel war es, das ganze Segment zu entflammen. Der Dodge Nitro präsentiert sich mit einer kraftvoll-eleganten Erscheinung und einem funktionalen und großzügigen Innenraum. Um den unverwechselbaren, mutigen Gesamteindruck zu erzielen, der ihn von den anderen Vertretern des Segments unterscheidet, setzten die Designer des Nitros auf ausdrucksstarke und selbstbewusste Stilelemente. Dank dieser Elemente besitzt das SUV Proportionen wie kein anderes Fahrzeug in dieser Klasse.


Typisch für jeden Dodge ist der Fadenkreuz-Grill. Ob in Wagenfarbe beim Dodge Nitro R/T oder in Chrom wie bei Dodge Nitro und Dodge Nitro SLT, immer ziert ein mächtiger, dreidimensional herausgearbeiteter Widder den Grill. Rechteckige, juwelenartige Scheinwerfer besetzen die vorderen Fahrzeugecken. Charakteristische Linien, die perfekt mit den Frontelementen des Fahrzeugs harmonieren und eine eindrucksvolle Motorhaube prägen das Gesicht des Nitros.

Die Seitenansicht zeigt eine tief heruntergezogene Karosserie mit hoher Gürtellinie, die zum überzeugenden Auftritt beitragen. Verchromte Lüftungseinlässe auf den vorderen Kotflügeln verleihen modernes zeitgemäßes Flair. Die für einen SUV untypischen kurzen Überhänge vorn und hinten unterstreichen den kraftvollen Ausdruck des Fahrzeugs.

Die groß dimensionierten Räder sitzen fast an den Ecken der Karosserie, eingefasst von prägnanten Radhäusern, die den breiten, selbstbewussten Eindruck des Nitro weiter unterstreichen. Verchromte 20-Zoll-Aluminiumräder sind beim Dodge Nitro R/T serienmäßig und auf Wunsch für den Dodge Nitro erhältlich. Serienmäßig stattet Dodge den Nitro mit lackierten 16-Zoll-Stahlrädern und schwarzen Radhausverbreiterungen aus. Der Dodge Nitro SLT steht auf lackierten 17 Zöllern und besitzt Radhausverbreiterungen in Wagenfarbe.


Auch die Außenspiegel wurden derart gestaltet, dass sie den Charakter des Fahrzeugs widerspiegeln. Sie wurden im Windkanal der Chrysler Group in Auburn Hills (Michigan, USA) zusammen mit der Form der A-Säule entwickelt. Das Ergebnis ist ein aerodynamisches Design, das die Windgeräusche auf ein Minimum reduziert und für mehr Ruhe im Innenraum sorgt.

Quasi ausgeblendet haben die Dodge-Designer die C-Säule, die in die Seitenscheiben überzugehen scheint, wodurch diese gestreckter wirken und den sportlichen Charakter des Fahrzeugs verstärken. Das Fahrzeugheck mit abgeschrägten Rückleuchten und einer beleuchteten Nummernschild-Einfassung stimmte man ebenfalls konsequent auf das Gesamtdesign ab.

Innenraum

Das Interieur des fünfsitzigen Dodge Nitros stellt sich geräumig, funktionell und flexibel für den Transport von Personen und Gepäck dar. Die Dachhimmel-Verkleidung wurde eng an das Dach angepasst, um maximale Kopffreiheit – insgesamt 1,020 Meter vorn und 1,037 Meter hinten – zu gewährleisten. Besonders großzügig fällt der Fußraum in der ersten und zweiten Reihe aus, der mit sehr üppigen 2,763 Metern sogar den des aktuellen Jeep Cherokee um 114 Millimeter übertrifft.

Gebürstete, silberne Akzente erscheinen an Türgriffen, Mittelkonsole, Schaltknauf, Heizung, Lüftung und Klimaanlage. Der Dodge Nitro SLT und der Dodge Nitro R/T warten mit zusätzlichen Chrom-Applikationen an Lenkrad, Instrumententafel und der Mittelkonsole auf.


Das Fahrzeug bietet ferner ein Maximum an Stauraum. Das Staufach auf dem Mitteltunnel ist groß genug, um CDs oder DVDs aufzunehmen und besitzt unter dem Deckel eine weitere zusätzliche Ablage. Die Mittelkonsole verfügt über drei Fächer, in denen man bequem ein PDA, ein Mobiltelefon und Kleingeld aufbewahren kann. In die Fahrer- und Beifahrertür integrierte Dodge tiefe Staufächer. In der ersten und zweiten Reihe gibt es außerdem jeweils zwei Cupholder.

Drei kraftvolle Motoren:

4,0 Liter-SOHC-V6

Der leistungsorientierte 4,0-Liter-SOHC-V6-Motor bietet so viel Leistung und Drehmoment, dass er den Dodge Nitro R/T zu einem der stärksten Fahrzeuge im Segment der mittelgroßen SUV macht. Der V6 leistet 255 PS bei 5.800 U/min und ein maximales Drehmoment von 372 Nm bei 4.000 U/min. Beim Aggregat handelt es sich um die weiterentwickelte Version des bekannten 3,5-Liter-Triebwerks, das bereits in Fahrzeugen der Chrysler Group zum Einsatz kommt. In seiner jüngsten Entwicklungsstufe liefert der Motor besonders im unteren und mittleren Drehzahlbereich mehr Leistung und Drehmoment als bisher. Der 4,0-Liter-Motor stelt die Serienmotorisierung im linksgelenkten Dodge Nitro R/T dar.

3,7 Liter-SOHC-V6

Der 3,7 Liter große SOHC-V6 ist wirtschaftlich, langlebig und laufruhig. Er leistet 215 PS bei 5.200 U/min und verfügt über ein maximales Drehmoment von 332 Nm, die bei 4.000 U/min anliegen. Verbesserungen an Ventiltrieb und Brennräumen, die als System zusammenarbeiten, sorgen für mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich bei gleichzeitig weichem Leerlauf und minimaler Geräuschentwicklung. Eine hoch entwickelte elektronische Drosselklappe (ETC) koordiniert lastabhängig Pedalbefehle und Ansprechverhalten und hält stets eine konstante Fahrgeschwindigkeit bei gleichzeitig weichem Leerlauf und minimaler Geräuschentwicklung. Serienmäßig sind der Dodge Nitro und Dodge Nitro SLT sowie der rechtsgelenkte R/T mit dem 3,7-Liter-V6 ausgestattet.


2,8 Liter-DOHC Reihenvierzylinder Turbodiesel-Direkteinspritzer

Der neu entwickelte Reihenvierzylinder-Turbodiesel wird nach Dodge-Spezifikationen beim italienischen Motorenspezialisten VM gefertigt. Das kraftvolle Aggregat leistet 180 PS.

Getriebe für hohen Schaltkomfort und Laufruhe

Für den Dodge Nitro stehen drei Getriebe zur Auswahl: ein Sechsgang-Schaltgetriebe sowie eine Vier- und eine Fünfstufen-Automatik. Das Sechsgang-Schaltgetriebe kommt serienmäßig bei den Turbodiesel-Modellen zum Einsatz. Es bietet optimale Schaltqualität und verbesserte Laufruhe. Das Vierstufen-Automatikgetriebe gehört beim Dodge Nitro 3.7 V6 serienmäßig dazu. Das Fünfstufen-Automatikgetriebe verbauen die Amerikaner beim 4,0-Liter-V6 und optional auch im 2,8 Liter großen Turbodiesel.

Alle Dodge Nitro für die europäischen und die internationalen Märkte stattet Dodge mit einem entweder zuschaltbaren (2,8-Liter- und 3,7-Liter-Modelle) oder permanenten (4,0-Liter-Modelle) Vierradantrieb aus. Der zuschaltbare Vierradantrieb verteilt das Drehmoment im Normalfall zu je 50 Prozent an Vorder- und Hinterachse. Der permanente Vierradantrieb leitet im Normalfall 48 Prozent des Drehmomentes nach vorn und 52 Prozent nach hinten, kann aber je nach Fahrbahn-Beschaffenheit bis zu 100 Prozent des Drehmomentes an eine einzige Achse leiten.


Exzellente Bremsen, Stabilität und Sicherheit

Serienmäßig verfügen alle Dodge Nitro rundum über Scheibenbremsen und ABS. Die groß dimensionierten Scheiben (302 Millimeter innenbelüftet vorn und 316 Millimeter hinten) tragen zu den Brems- und Handling-Eigenschaften bei. Die Konstruktion der vorderen Scheiben wurde umgekehrt (die Lüftungsöffnungen befinden sich auf der Außenseite), um die Kühlleistung im Vergleich zur herkömmlichen Innenbelüftung zu verbessern. Ein Brems-Traktionskontrollsystem (Brake Traction Control System BTCS) erhält der Dodge Nitro ebenfalls serienmäßig. Erkennt das BTCS Bremsschlupf an einem Rad, lenkt es Drehmoment an das andere Rad der Achse, um die Traktion zu maximieren.

Zur Serienausstattung des Dodge Nitro zählt auch das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP), das dem Fahrer in schwierigen Fahrsituationen und auf glattem Straßenbelag hilft, das Fahrzeug auf Kurs zu halten. Das System nutzt verschiedene Sensoren im Fahrzeug und greift notfalls in dieBremse und/oder die Stellung der Drosselklappe ein, um ein Unter- oder Übersteuern zu vermeiden und die Fahrtrichtungs-Stabilität beizubehalten.

Der Dodge Nitro besitzt außerdem serienmäßig weitere Sicherheitselemente, wie den elektronischen Wank- und Überrollschutz und seitliche Airbag-Vorhänge.

3 Kommentare > Kommentar schreiben

09.02.2008

Den enstsprechenden Testbericht / Fahrbericht gibts jetzt hier zu lesen: [url]https://www.speedheads.de/auto/testberichte/fahrbericht_dodge_nitro_sxt_28_crd-179.html[/url]

11.02.2008

Habe ihn am WE das erste mal live gesehen! Mein Eindruck: Das Exterieur ist nicht stimmig: ich fand die Schnauze zu flach angesetzt (für den hohen Aufbau, der danach kommt) und zu lang. Sah live ziemlich "unbeholfen" aus. Die Photos sind demgegenüber sehr schmeichelhaft. Das Interieur konnte ich leider nicht betrachten, da ich die Entdeckung auf der Autobahn war. Leistung: hmmm! Ich vermute, der Fahrer war in Bummellaune. BeezleBug

12.02.2008

Der sieht also in echt noch schlechter aus als auf den Bilder. Kaum vorzustellen. So viel designen kann man an so einem Klotz ja auch eigentlich nicht.


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