Elektroauto-Deal: Daimler verkauft Tesla-Anteile an Araber

, 17.07.2009

Die Daimler AG und ihr neuer Großaktionär Aabar Investments PJSC (Aabar) aus Abu Dhabi brachten das erste gemeinsame strategische Projekt auf den Weg. Dazu verkaufte Daimler 40 Prozent seiner Beteiligung von knapp 10 Prozent an Tesla Motors Inc. an Aabar. Dieses Investment eröffnet für Daimler und Aabar die Möglichkeit, ihr gemeinsames Interesse an der Entwicklung CO2-armer Antriebssysteme zu bündeln.


Die Daimler AG beteiligte sich am 19. Mai 2009 mit knapp 10 Prozent an Tesla, einem führenden Hersteller von Elektroautos. Bereits zu diesem Zeitpunkt war es der Wunsch von Daimler und Aabar, sich gemeinsam an Tesla zu beteiligen. Nach Klärung vertraglicher Details konnte dieser Plan jetzt umgesetzt werden. Tesla ist derzeit der einzige Hersteller, der ein speziell auf Langstrecken ausgelegtes Batteriefahrzeug in Nordamerika und Europa vertreibt.

Bei der Integration von Lithium-Ionen Batterien und Ladeeinheiten für die ersten 1.000 Einheiten des Smart Fortwo Electric Drive verständigten sich die beiden Unternehmen bereits auf eine Zusammenarbeit. Um gegenseitig von ihrem Know-how zu profitieren, sieht die im Mai 2009 getroffene Vereinbarung vor, dass beide Partner enger bei der Entwicklung von Batterie-Systemen, Elektro-Antrieben und einzelnen Fahrzeug-Projekten kooperieren.


S.E. Khadem Al Quabaisi, Chairman Aabar Investments PJSC: „Als wir uns im März an Daimler beteiligten, identifizierten wir für unsere Unternehmen eine Reihe von potenziellen Kooperationsfeldern. Eines davon betraf den Wunsch, uns auf die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und auf Projekte zur Reduzierung von C02-Emissionen zu konzentrieren. Unser gemeinsames Engagement mit Daimler bei Tesla steht voll im Einklang mit dieser Strategie und markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung unserer Partnerschaft.“

Aabar erwarb am 22. März 2009 insgesamt 9,1 Prozent am Grundkapital der Daimler AG. Verbunden mit dem Einstieg als Großaktionär bei Daimler war eine Absichtserklärung beider Unternehmen, über eine Kapitalbeteiligung hinaus gemeinsam strategische Projekte, etwa bei Fahrzeugen mit Elektroantrieben, zu realisieren.

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17.07.2009

Die Daimler AG und ihr neuer Großaktionär Aabar Investments PJSC (Aabar) aus Abu Dhabi brachten das erste gemeinsame strategische Projekt auf den Weg. Dazu verkaufte Daimler 40 Prozent seiner Beteiligung von knapp 10 Prozent an Tesla Motors Inc. an Aabar. Dieses Investment eröffnet für Daimler und Aabar die Möglichkeit, ihr gemeinsames Interesse an der Entwicklung CO2-armer Antriebssysteme zu bündeln.

[IMG=Tesla Motors Roadster Daimler AG Aabar Investments PJSC Elektro Sportwagen EV ]https://www.speedheads.de/artikelbilder/2009/Tesla_Roadster_1.jpg[/IMG]
Die Daimler AG beteiligte sich am 19. Mai 2009 mit knapp 10 Prozent an Tesla, einem führenden Hersteller von Elektroautos. Bereits zu diesem Zeitpunkt war es der Wunsch von Daimler und Aabar, sich gemeinsam an Tesla zu beteiligen. Nach Klärung vertraglicher Details konnte dieser Plan jetzt umgesetzt werden. S.E. Khadem Al Quabaisi, Chairman Aabar Investments PJSC: „Als wir uns im März an Daimler beteiligten, identifizierten wir für unsere Unternehmen eine Reihe von potenziellen Kooperationsfeldern. Eines davon betraf den Wunsch, uns auf die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und auf Projekte zur Reduzierung von C02-Emissionen zu konzentrieren. Unser gemeinsames Engagement mit Daimler bei Tesla steht voll im Einklang mit dieser Strategie und markiert einen wichtigen Schritt in der Entwicklung unserer Partnerschaft.“

17.07.2009

Keine schlechte Idee, nur stell ich mir die Frage warum immer alles nochmal verkauft wird. Da steigen Araber ein, da, .. überall. Immer sind irgendwo private Investoren dabei. Wie auch immer, ich bin mal gespannt wie sich das mit Tesla, Daimler und Aabar entwickelt. Erste Fortschritte zeigen sich ja, siehe E-Smart und SLS.

17.07.2009

Raffinierte Schachzüge, die da ausgehandelt werden. Jeder profitiert von jedem und im Streitfall ist eine Lösung der Probleme komplizierter als nötig. Wie immer hat alles seine Vor-und Nachteile.


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