Endora SC-1: Die Rückkehr der wilden Sixties

, 20.05.2011


Ihre ganz besonderen Reize haben die 1960er- und frühen 1970er-Jahre. Die Dream Cars ließen mit ihrer Optik und ihren mächtigen Motoren den wilden Zeitgeist aufleben. Eigentlich war jeder auf irgendeine Weise high und das Auto wurde gelebt. Der neue, bis zu 647 PS starke Endora SC-1 soll jetzt die markante Optik der amerikanischen und europäischen Sportwagen jener Zeit in die Gegenwart transferieren - einer Zeit, die durch dynamisch fließende Karosserielinien und eine sportiv gezeichnete Silhouette mit ausgeprägtem Hüftschwung geprägt war.


Modern und zeitgemäß interpretiert, ohne dabei gleich Retro zu wirken, besticht der Endora SC-1 durch eine spitz zulaufende Front mit darin eingelassenen Xenon-Scheinwerfern und eine lang gezogene Motorhaube mitsamt schwarz abgesetztem Innenteil. Dazu kommen eine ansteigende Gürtellinie mit dynamischem Hüftschwung in Höhe der Türen und ein fließend auslaufendes Heck mit einer extrem flach liegenden Scheibe.

Am oberen Teil des Sportwagen-Hecks finden sich zwei Rundleuchten in LED-Technologie, optisch betont durch ihre Positionierung in einer dunkel abgesetzten Heckblende. Unterhalb der Stoßstange zieht ein ebenfalls farblich dunkel gehaltener Diffusor die Blicke auf sich; er beheimatet die Rückfahrscheinwerfer und die Nebelschlussleuchten.

Ein ganz besonderer optischer Reiz kommt durch den an der Seite des Endora SC-1 farblich abgesetzten Karosseriebereiches zustande, der wiederum an das emotionale Sportwagen-Design der 1950er-Jahre erinnert. Ein groß dimensionierter Spoiler an der Front sorgt nicht nur für zusätzlichen optischen Tiefgang, sondern verbessert zugleich den Anpressdruck auf die Vorderachse.

Unter dem Karosseriekleid vertraut der Endora SC-1 auf die moderne Technologie der gegenwärtigen sechsten Corvette-Generation. So bietet sich dem Kunden bereits in der Basiskonfiguration die Möglichkeit, sein Coupé von einem 6,2 Liter großen V8-Triebwerk mit 437 PS und 575 Nm Drehmoment antreiben zu lassen.

 

Die zweite Leistungsstufe des Endora SC-1 setzt optional ebenfalls auf einen Achtzylinder, der dann allerdings über potente 7,0 Liter Hubraum verfügt und beeindruckende 512 PS und 637 Nm bereithält. Die Speerspitze in Sachen Power bildet ein durch einen Kompressor aufgeladener 6.2-Liter-V8, der brachiale 647 PS und ein Drehmoment von 819 Nm an die Hinterachse weiterleitet.


Alle Motoren sind an ein Schaltgetriebe in Transaxle-Bauweise mit sechs Gängen gekoppelt, wobei das kleinste Aggregat wahlweise auch mit einem sechsstufigen Automatikgetriebe samt Schaltwippen am Lenkrad erhältlich ist. Das Abführen des verbrannten Kraftstoffes erfolgt über eine klangvolle Sport-Auspuffanlage, die vor den Hinterrädern endet.

Fahrwerksseitig verfügt der Endora SC-1 rundum über eine ebenfalls von der aktuellen Corvette adaptierte Einzelradaufhängung mit oberen und unteren Dreieckslenkern aus Aluminium, Gasdruckstoßdämpfer und Composite-Querblattfedern. Ein Antiblockiersystem und eine elektronische Traktionskontrolle befinden sich ebenso mit an Bord wie ein Active-Handling-System, das die Fahrdynamikzustände optimal überwacht.

19 Zoll große Leichtmetallfelgen an der Vorderachse geben die Lenkbewegungen an den Asphalt weiter, während massive 20-Zöller daran arbeiten, die Leistung des installierten Achtzylinders optimal in Vortrieb umzusetzen. Optional erhältlich ist ein Felgensatz in 20 Zoll und 21 Zoll.

Wann der erste Endora SC-1 auf den Rädern stehen wird und wie hoch die Preise sind, gaben die Macher aus dem bayerischen Karlshuld noch nicht bekannt.

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