Hyundai ix-onic: Der erste Ausblick auf den neuen Kompakt-SUV

, 10.03.2010

Mit der kompakten SUV-Studie „ix-onic“ gibt Hyundai einen ersten Ausblick auf den Nachfolger des Tucsons, der im Frühjahr 2010 erscheinen wird. Konkave und konvexe Linien geben der Karosserie des ix-onic eine dynamische Spannung, die durch die pigmentierte eisblaue Lackierung besonders betont wird. Das Concept Car ermöglicht dank seiner kompakten Maße (Länge 4,40 Meter, Breite 1,85 Meter, Höhe 1,65 Meter) auch im Stadtverkehr ein gute Übersicht und leichtes Handling.

Unter der Motorhaube sitzt ein 1,6 Liter großer Benziner mit Direkteinspritzung und Turboaufladung, der mit 175 PS für dynamischen Vortrieb sorgt. Dank 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe und Hyundais Start-Stopp-System (ISG = Idle, Stop & Go)) glänzt die Studie mit niedrigem Verbrauch und einem CO2-Wert von lediglich 149 g/km. Automatisch schaltet sich der intelligente Allradantrieb zu, der auf der Straße agile Fahreigenschaften ermöglicht und auf unbefestigtem Terrain mit reichlich Traktion aufwartet.

Der Hyundai ix-onic soll auch die Wünsche eines jugendlichen Publikums erfüllen: Wertiges Design,kombiniert mit glanzvollen Details, wie zum Beispiel den LED-Tagfahrleuchten, die sich auch in den Außenspiegel-Gehäusen befinden, treffen auf einen umweltfreundlichen Antrieb. Das für die Studie federführende europäische Design-Team von Hyundai mit Sitz im deutschen Rüsselsheim sieht im ix-onic „ein Auto der Gegensätze für eine Welt, die von Unterschieden geprägt ist“.

Die Macher ließen sich bei dem automobilen Stadtnomadenvon multi-kulturellen Strömungen inspirieren, wie sie in den europäischen Metropolen Berlin, Paris und London anzutreffen sind. Der Hyundai ix-onic ist robust und kompakt gebaut für das Leben in der Stadt und gleichzeitig schnittig und agil außerhalb der Stadtgrenzen unterwegs.

Betrachtet man den ix-onic, fällt die athletische Designsprache auf. Der Hexagonal-Kühlergrill steht in Tradition der europäischen Hyundai-Studien Genus (2006) und i-mode (2008). Scharf geschnittene Scheinwerfer erinnern an die Augen einer Raubkatze und prägen mit LED-Tagfahrlicht die Frontansicht der Studie. Die Graphik der LEDs gibt einen derweil konkreten Ausblick auf das Hyundai-Gesicht der Zukunft.

In der Seitenansicht stechen die coupéartige Fenstersilhouette und die zweigeteilte Gürtellinie hervor, deren obere Auswölbung auf Höhe der tropfenförmigen Heckleuchten ausläuft. Sportlich ausgestellte Radhäuser beherbergen polierte 21-Zoll-Aluminiumräder im Turbinen-Design. Türschweller und Stoßfängeraufsatz sind farblich abgesetzt und mit Aluminium beplankt, das auch bei den Türinnengriffen zum Einsatz kommt und die Premium-Qualität des Kompakt-SUVs unterstreicht.

Akzente setzt ebenfalls das Heck des Hyundai ix-onic. Bei den hoch angebrachten, schlanken Heckleuchten ließen sich die Macher bei der Struktur von der Natur inspirieren. Den krönenden Abschluss bildet die aluminiumpolierte Doppelauspuff-Anlage in Diffusor-Optik. Neue Wege schlägt Hyundai bei der Materialauswahl ein. So besteht die dreidimensionale Heckscheibe aus Lexan. Dieses hochwertige Kunststoffmaterial ersetzt den Werkstoff Glas und ist besonders leicht und gut formbar.

Zwei vertikal angebrachte Spoilerlippen fassen die Heckscheibe ein und verbessern die Aerodynamik des Fahrzeugs. Elegant integrieren sich währenddessen der Dachkantenspoiler und die dritte Bremsleuchte dank der konkaven Auswölbung der Heckscheibe.

Den Innenraum des Fünfsitzers prägen anspruchsvolle Technik und exklusive Materialien. Im luftigen Interieur fällt sofort das crémefarbene Leder der Sitze ins Auge. Oberflächen in Magnesium und in Wagenfarbe lackiert sowie der gerippte Kaschmirboden in Eisblau verströmen eine Prise Haute Couture für die Straße. Der Rückspiegel verfügt ferner über eine „Tote-Winkel-Erkennung“, die den Fahrer vor anderen nicht sichtbaren Verkehrsteilnehmern warnt.

1 Kommentar > Kommentar schreiben

10.03.2009

Okay, nach dem aktuellen Tucson kann es mit dem Design nur bergauf gehen. Trotzdem möchte ich dieses Konzept nicht auf der Straße sehen. Das Heck mag vielleicht noch okay sein und auch die Front kann man noch tolerieren, aber der Seitenansicht macht alles kaputt. Viel zu viel Blech trifft auf viel zu wenig Fensterfläche. Zum Glück wird es aber wie immer ablaufen. Die Serienversion wird bieder bis zum umfallen sein.


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