Mazda3: Ein Schrägheck extra für Europa

, 26.11.2008

Der neue Mazda3 feiert als Schräghecklimousine auf der Bologna Motor Show (05.12.2008 - 14.12.2008) seine Weltpremiere. Die insbesondere in Europa populäre fünftürige Karosserieversion folgt damit der viertürigen Stufenheckversion des neuen Mazda3, die momentan noch auf der Los Angeles Auto Show zu bewundern ist. In beiden Varianten überzeugt die zweite Modellgeneration des Mazda3 mit Fahrdynamik, sportlichem Design und hohem Sicherheitsniveau.


Optisch ist der neue Mazda3 der Identität der ersten Generation treu gebleiben und zugleich erhöhten die Japaner die Ausdrucksstärke des Designs. Der neue Mazda3 markiert dabei einen Schritt zum weltweit gültigen Familiengesicht. Die Verbindung des unteren Lufteinlasses mit dem stärker betonten, unverwechselbaren 5-Punkt-Kühlergrill verleiht der Frontpartie eine kraftvolle Identität.

Viele zentrale Designelemente streben zur Fahrzeugmitte und signalisieren damit Kraft und Dynamik. An der Front laufen die Linien in einem zentralen Punkt unterhalb des Frontgrills zusammen. Das gleiche Motiv findet sich in Form einer zentrierten Bügelfalte an der Heckklappe. Zum eleganteren Erscheinungsbild tragen die nach hinten ansteigende Gürtellinie und harmonisch in die Heckklappe fließende Seitenflächen bei.


Die Motorenpalette des neuen Mazda3 wurde für die Bedürfnisse europäischer Kunden maßgeschneidert. Ganz oben steht der neu entwickelte 2,2-Liter-Turbodiesel, den Mazda erst kürzlich im Mazda6 vorstelte. Der 2.2 l MZR-CD ist in zwei Leistungsstufen mit 185 PS sowie 150 PS erhältlich und erfüllt in beiden Varianten die strengen Grenzwerte der künftigen Abgasnorm „Euro 5“. Gegenüber dem bisher angebotenen 2,0-Liter-Dieselmotor, konnte Mazda den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen erheblich senken.

Darüber hinaus stehen für den neuen Mazda3 zwei Benzinmotoren zur Verfügung: Mit 1,6 Litern Hubraum leistet das Aggregat 105 PS und mit 2,0 Litern sind es 150 PS. Das 1,6 Liter große Diesel-Triebwerk mobilisiert 110 PS. Die Entwicklung des neuen Mazda3 stand außerdem im Zeichen der Steigerung von Effizienz und Umweltverträglichkeit. Dieses Ziel erreichten die Macher durch sparsame Antriebe, die Mazda durch Leichtbaustrategie und beste Aerodynamik erreicht.

 

Mit Hilfe eines neuen Aerodynamik-Managements optimierten die Macher außerdem die Strömung der Luft um das Fahrzeug herum. So wird nur jene Menge an Luft angesaugt, die für den Betrieb und die Kühlung des Motors tatsächlich benötigt wird. Ein Luftleitelement am vorderen Stoßfänger lenkt die Luft direkt zum Kühler. Bei höheren Geschwindigkeiten öffnet sich eine Bypass-Klappe, um den durch das Lüfterrad hervorgerufenen Luftwiderstand zu verringern.


Darüber hinaus rüsten die Japaner alle Benzinmotoren des Mazda3 mit einer umweltfreundlichen Technologie aus: dem weltweit ersten Pkw-Katalysator mit Single-Nanotechnologie. Das Grundmaterial des Katalysators besteht aus Partikeln von Edelmetallen, deren Durchmesser kleiner ist als fünf Nanometer. Dadurch ließ sich der Einsatz teurer Edelmetalle wie Platin und Palladium um 70 bis 90 Prozent reduzieren - ohne die Reinigungswirkung des Katalysators zu beeinträchtigen.


Das Interieur des neuen Mazda3 ist sportlich gestaltet. Der Armaturenträger spannt sich mit straffem Schwung zu beiden Seiten. Die Neigung der Instrumententafel optimiert derweil die Effizienz der Bedienung. Die wichtigsten Drehknöpfe und Schalter befinden sich auf Höhe des Lenkrades sowie des Schalthebels und sind so während der Fahrt mit minimalem Aufwand zu erreichen. Das auf dem Mittelteil der Instrumententafel hoch angebrachte Multi-Informations-Display bündelt leicht und schnell abzulesende Informationen des Navigationssystems, der Audioanlage und des Bordcomputers.

2 Kommentare > Kommentar schreiben

26.11.2008

Find den zu rund gelutscht

27.11.2008

Ich habe hier zwei ganz große Kritikpunkte. 1. Die wulstige Schürze am Heck und 2. Die Tatsache, dass der 3er von der Seite wie ein aufgeblasener Mazda 2 aussieht. Was auch eigenartig aussieht, sind die Instrumentenhauben, die sehr eigenartig aus dem Armaturenbrett ragen. Hoffen wir, dass der MPS besser aussieht...


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