MG Rover meldet Konkurs an

, 08.04.2005

Der britische Autobauer MG Rover hat Insolvenz angemeldet. Wie Industrieministerin Patricia Hewitt heute in London mitteilte, habe die Regierung alles getan, um das Unternehmen zu retten, doch die Übernahmegespräche mit dem chinesischen Staatsbetrieb Shanghai Automotive Industrial Corporation seien ergebnislos verlaufen. Die britische Regierung hatte zuvor einen Überbrückungskredit in Höhe von umgerechnet 145 Millionen Euro von erfolgreichen Verhandlungen mit dem chinesischen Autobauer Shanghai Automotive Industrial Corporation abhängig gemacht. Die Zahlungsunfähigkeit dementierte MG Rover zunächst, doch kündigte man nun die Berufung von Insolvenzverwaltern an. Das Schicksal der etwas 6.000 Beschäftigten ist ungewiss. Laut BBC wurde den Angestellten mitgteilt, dass sie nur noch bis Montag bezahlt werden könnten.
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Die Geschäfte der MG Rover Deutschland liefen zunächst ohne Einschränkung weiter. Geschäftsführer Jürgen Voss kommentierte die Meldungen: „Die Geschäftsleitung der MG Rover Deutschland GmbH hat am Morgen des 8.4.2005 die Nachrichten zur Kenntnis genommen, dass der `britische Autobauer Rover` Konkurs angemeldet habe. Diese Nachricht wird zum Zeitpunkt der Absendung dieses Schreibens aus England nicht bestätigt. Irgendwelche Weisungen unserer englischen Muttergesellschaft liegen bis zur Stunde nicht vor. Die MG Rover Deutschland GmbH ist bis zum heutigen Tage allen Verbindlichkeiten ordnungsgemäß und pünktlich nachgekommen. Damit wollen wir deutlich und klar zum Ausdruck bringen, dass ein entsprechender Insolvenzantrag über das Vermögen der MG Rover Deutschland GmbH nicht gestellt wurde und hierfür zur Zeit auch keine Veranlassung besteht."

Die britischen Rover-Werke stellten bereits am Donnerstag die Produktion ein. Das läge aber nach Angaben des Unternehmens nicht an der Insolvenz, sondern an Zuliefererproblemen. Medienberichten zufolge telefonierte Premierminister Tony Blair noch selbst mit der chinesischen Regierung und warb für eine Beteiligung von Shanghai Automotive Industrial Corporation an Rover. Die Vermittlungsversuche seien jedoch ergebnislos geblieben.

Die britische Regierung hat inzwischen eine Finanzspritze in Höhe von umgerechnet 60 Millionen für die Zulieferer des angeschlagenen Autobauers zugesagt, um deren Zukunft zu sichern. Die Zulieferer beschäftigen mindestens 10.000 bis 15.000 Personen.

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20.03.2006

MG Rover will 2007 auf den europäischen Markt zurückkehren. Der chinesische Autohersteller Nanjing, der die Rechte an der britischen Marke erworben hat, plant "Auto, Motor und Sport" zufolge 2007 zunächst in Großbritannien und Spanien die Modelle MG TF und MG ZT in überarbeiteter Form auf den zuletzt erfolgreichsten Märkten in Europa wieder einzuführen. Die Fahrzeuge sollen ausnahmslos aus chinesischer Produktion stammen und nicht wie zuletzt vermeldet aus dem britischen Birmingham kommen. Der ZT wird dabei als MG 7 seine Wiedergeburt feiern. Die Mittelklasse soll Ende 2007 als MG 5 in runderneuerter Form seine Premiere feiern. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

29.09.2005

MG Rover will Medienberichten zufolge Ende 2006 wieder mit der Produktion von Autos beginnen. Die "Financial Times" meldete gestern, dass 1.200 Mitarbeiter die Fertigung wieder anfahren sollen. Damit werden 800 Mitarbeiter weniger eingestellt, als die Briten gehofft haben. Die Chinesen wollen bis zu 100.000 Fahrzeuge pro Jahr bauen, so die Zeitung. Zunächst werden zwei Modelle (Rover 75 und der Roadster MG TF) von den Bändern rollen. Zuletzt fertigte MG Rover jährlich rund 112.000 Autos in Großbritannien. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

19.08.2005

Der neue Eigentümer der britischen Traditionsmarke MG Rover, der chinesische Autokonzern "Nanjing Automobile Group", will bereits in den nächsten Monaten die Produktion im ehemaligen Rover-Werk Longbridge wieder aufnehmen. Zunächst ist aber nur die Fertigung eines MG Sportwagens geplant. Dafür haben sich die Chinesen das britische Unternehmen "GB Sports Car" ins Boot geholt. Vor Ort hofft man dadurch etwa 2.000 der ehemals über 6.000 Rover-Arbeitsplätze für die Region retten zu können. Nach den Plänen der neuen Eigentümer soll nur die Herstellung von Sportwagen als Nischenprodukt in Großbritannien erhalten bleiben, denn solche Fahrzeuge spielen für den chinesischen Markt keine Rolle, jedenfalls zur Zeit noch nicht. Trotzdem stellt man für den englischen Standort in der Endphase eine Produktion von jährlich 60 000 bis 80 000 Einheiten in Aussicht. Die Massenproduktion mit Rover-Modellen, angedacht sind hier jährlich rund 200 000 Fahrzeuge, will man dagegen an den kostengünstigen Standort nach China verlagern und dafür im Werk Longbridge Teile der Auto- bzw. Motorenproduktion abbauen. Mit dem Standort in Großbritannien hätte sich die Nanjing Automobile Group nicht nur für den Vertrieb der in China gebauten Rover-Modelle den wichtigen Zugang zum europäischen Markt geschaffen. Anfangen will man so früh wie möglich, denn die Autobauer aus Nanjing sind der Meinung, daß alle Rechte für die Modellreihen nach wie vor bei MG Rover liegen. Bei der unterlegenen SAIC sieht man das aber anders und kündigte bereits rechtliche Schritte an, sollte die Konkurrenz deren teuer erkauften Rechte an den Rover-Baureihen verletzen. So einfach wollen die Manager aus Shanghai ihre 2004 investieren Millionen nicht abschreiben. Sollte es zum Streit kommen, könnte die Nanjing Automobile Group vorerst nur den zweisitzigen Sportwagen bauen, denn nur der TF ist ein echter MG. Die anderen MG-Modelle wie MG ZS (abgeleitet vom Rover 25), MG ZR (Rover 45), MG ZT (Rover 75) und MG ZT-T (Rover 75 Tourer) sind nur sportliche Versionen der normalen Rover-Palette und unterliegen nach Interpretation der SAIC damit den Einschränkungen aus den Rechten an den Rover-Modellen. Auf jeden Fall muß aber schnell eine Lösung gefunden werden. In Anbetracht der Trends im Automobilbau handelt es sich bei den Rover-Modellen durchaus um verderbliche Ware, denn selbst das Design des noch von BMW entwickelten Rover 75 ist nicht gerade mehr taufrisch und auch die beiden anderen Modelle sind schon erheblich in die Jahre gekommen. Sollte also zuviel Zeit verstreichen, bis die ersten Autos wieder vom Band laufen, finden sich auch in China für solche optischen Youngtimer wohl kaum noch Käufer. Diese Erfahrung mußten auch andere Hersteller schon machen. Zu einem langwierigen Rechtsstreit wird es aber wohl kaum kommen, da sowohl die SAIC als auch die Nanjing Automobile Group Staatskonzerne sind. Und Staatskonzerne klagen nun mal nicht gegeneinander. Dafür gibt es in China andere Möglichkeiten der Konfliktstrategie. Bisher wurde auch noch keine der beiden Parteien bei Gericht vorstellig. Trotzdem, und damit ungewöhnlich früh, füllen sich aber bereits jetzt bei chinesischen Juristen die informativen Kanäle zu diesem Thema. Danach könnten chinesische Gerichte dazu neigen, sich in so einem Fall für nicht zuständig zu erklären. Schließlich sei der Deal in Großbritannien über die Bühne gegangen und auch der Verkäufer PwC dort ansässig. Damit wäre der Gang vor Gericht für die beiden Kontrahenten eine Option mit zeitlich ungewissen Ausgang. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

23.07.2005

Der chinesische Autohersteller Nanjing Automobile übernimmt die insolvente MG Rover-Gruppe sowie deren Motorenwerk "Powertrain". Die Insolvenzverwalter von PricewaterhouseCoopers (PwC) entschieden sich gestern Freitag nach monatelangen Verhandlungen für das Angebot des ostchinesischen Lkw- und Pkw-Bauers, der den größten Teil der Fabrikationsanlagen in China aufbauen, aber auch weiterhin im bestehenden Werk Longbridge produzieren will. Über den Kaufpreis wurden offiziell keine Angaben gemacht. Insider gehen jedoch von 70 bis 75 Millionen Euro aus. Damit entschieden sich die PwC-Manager gegen die Offerte von Shanghai Automotive Industry (SAIC), die in der letzten Woche wieder Interesse an MG Rover zeigten und ebenfalls ein offizielles Angebot abgaben. Über die genauen Pläne der staatlichen Nanjing-Gruppe, in China in einem Joint Venture mit Fiat verbunden, ist noch nichts bekannt. Auf jeden Fall soll in England ein technisches Entwicklungs- und Designzentrum mit über 1.500 Mitarbeitern entstehen. Ebenso ist noch ungeklärt, ob BMW nun Nanjing die Namensrechte an "Rover" überlässt und wie und ob sich Nanjing und SAIC über die von SAIC bereits gekauften "Urheberrechte" am Rover 45 und Rover 75 einigen.

20.07.2005

Der chinesische Auto-Hersteller Shanghai Automotive Industry (SAIC) hat heute bestätigt, ein Angebot für den insolventen britischen Hersteller MG Rover abgegeben zu haben. Es ist die Rede von rund 80 Mio Euro. SAIC will in Großbritannien ein modernes Design- und Entwicklungszentrum errichten und stellt dafür die Beschäftigung von rund 1.600 Ingenieuren in Aussicht. SAIC ist nach Nanjing Automotive nun der zweite chinesische Automobilhersteller, der um MG Rover mitbietet. Dritter im Bunde ist eine britische Firmengruppe um David James. Bei SAIC handelt es sich um ein Partnerunternehmen der Volkswagen AG, das bisher VW-Modelle fertigt, aber nicht über eine eigene Marke verfügt. Mit der Marke MG Rover hoffen die Chinesen offenbar, ihrem Ziel, bis 2010 zu den sechs größten Automobilherstellern der Welt zu gehören, zumindest in Europa und USA rascher näher zu kommen. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

15.07.2005

Die Administratoren von PricewaterhouseCoopers (PwC) und der vorläufige Insolvenzverwalter Horst Piepenburg haben mit dem Gläubigerausschuss eine Einigung über die Vermarktung der rund 2500 Bestandsfahrzeuge des MG-Rover Importeurs gefunden. Das meldete die Automobilwoche in ihrer heutigen Online-Ausgabe. Die Händler können die Fahrzeuge einzeln oder in Paketen als Kommissionsware übernehmen. Eine Barzahlung der Autos sei ebenfalls möglich, so MG Rover-Händlerverbandsvorsitzender Lothar Schnabel. Außerdem bestehe die Möglichkeit der Verrechnung mit den ausstehenden Forderungen der Händler an das Unternehmen, auch wenn das wahrscheinlich nicht zum Ausgleich der Verluste ausreiche, so Schnabel weiter. Für Fahrzeuge, die bereits bei den Händlern stehen, bietet der Importeur zusammen mit der CC-Bank eine 2,9 Prozent-Finanzierung ohne Händlerbeteiligung an. Am 30. 9.2005 soll mit einer Zwischenbilanz entschieden werden, ob die bis dahin noch nicht verkauften Fahrzeuge weiter über die MG Rover-Partner vertrieben oder in Paketen an freie Händler abgegeben werden. Bis zum 31.12.2005 sollen alle Bestandsfahrzeuge verkauft sein. MG Rover Deutschland-Geschäftsführer Jürgen Voss, der zum 31. 7.2005 aus dem Unternehmen ausscheidet, zeigt sich zuversichtlich. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

11.07.2005

Die Rettungsaktion der britischen Investorengruppe Kimber zur Rettung des Autoherstellers MG Rover ist nach Angaben britischer Medien gescheitert. Wie der "Daily Telegraph" in seiner heutigen Ausgabe mitteilte, wurden die Verhandlungen mit dem chinesischen Autokonzern Shanghai Automotive (SAIC) abgebrochen. Kimber wollte bis zu 40 Millionen Pfund investieren und die Produktion der Baureihen MG TF, Rover 25 und Rover 75 wieder aufnehmen. Bedingung dafür sei jedoch gewesen, dass die Chinesen mindestens zehn Millionen Pfund beisteuern, was diese jedoch abgelehnt hätten. Kimber stellte in Aussicht, mindestens 5.000 Stellen bei der britischen Traditionsmarke im Werk in Longbridge zu erhalten. Über angebliche Pläne einer Rover-Übernahme durch den chinesischen Autohersteller Nanjing gab es unterdessen keine neuen Nachrichten. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

22.06.2005

Die Rechte für die MG Rover-Modelle TF und SV sind offenbar versehentlich an den staatlichen chinesischen Autohersteller Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) verkauft worden. Das berichtete die "Financial Times" in ihrer Ausgabe vom Montag. Angeblich seien die beiden Modelle ausdrücklich vom Verkauf ausgeschlossen gewesen. Jetzt tauchten aber die Chinesen als Besitzer beim Patentamt auf. SAIC hatte für insgesamt 123 Millionen US-Dollar die Rechte an verschiedenen Modellen und Motoren von MG Rover erworben, aber an den Modellen TF und SV kein Interesse gehabt, weil diese Fahrzeuge auf dem chinesischen Markt nahezu unverkäuflich wären. Zurzeit laufe eine Untersuchung der Fälle, berichtet die Zeitung. Ohne die Rechte an den beiden Modellen wäre das Unternehmen weit weniger wert. Ein Käufer ist bisher nicht gefunden, die Bieterfrist läuft heute aus. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

16.06.2005

BMW muss unter der Insolvenz des britischen Auto-Herstellers MG Rover wahrscheinlich doppelt leiden. Nachdem die Münchener bereits ihren seinerzeit gewährten zinslosen Kredit an die Briten abschreiben können, stehen nun weitere finanzielle Belastungen im Raum. Da BMW nach wie vor im Besitz der Markenrechte von Rover ist, könnte der bayerische Hersteller nämlich ab 2007 auch die kostenlose Entsorgung der Rover-Altautos übernehmen müssen. Die entsprechende Altautoverordnung der Europäischen Union verpflichtet die Hersteller von diesem Zeitpunkt ab, alle Altfahrzeuge kostenlos zurückzunehmen und zu entsorgen. Findet sich kein Investor, der Rover doch noch übernimmt, könnte daher das britische Industrie- und Handelsministerium BMW zur Rücknahme heranziehen, was bei über vier Millionen existierenden Fahrzeugen einen dreistelligen Millionenbetrag ausmachen würde. Eine endgültige Entscheidung des britischen Ministeriums ist allerdings noch nicht gefallen. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

11.06.2005

Die ohnehin vagen Hoffnungen, dass der insolvente britische Auto-Hersteller MG Rover von einem Interessenten komplett übernommen wird, werden von Tag zu Tag geringer. Tony Lamas, Sprecher der mit der Zwangsverwaltung beauftragten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC), erklärte am Freitag auf einer Pressekonferenz, dass nur noch wenige finanzielle Mittel vorhanden seien, um die Suche nach einem Käufer für den Gesamtkonzerns fortzusetzen. Die Konsequenz sei, dass man jetzt beginne, parallel mit denjenigen Interessenten zu verhandeln, die nur Teile von MG Rover erwerben wollten. Laut Tony Lamas hätten von den insgesamt 630 ernsthaften Interessenten nur neun ausreichende finanzielle Mittel nachweisen können, von denen wiederum lediglich drei an einer Gesamtübernahme interessiert seien. Größtes Hindernis bei den Verhandlungen sei die nach wie vor nicht abschließend geklärte Frage, ob die Markenrechte noch bei MG Rover oder doch schon bei Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) lägen. Die Chinesen, die offensichtlich die Rover-Motorentochter "Powertrain" übernehmen wollen, hätten zwar signalisiert, dass sie die Rechte mit einem zukünftigen neuen MG Rover-Besitzer teilen wollten. Doch sei diese Absichtserklärung natürlich keine sichere Grundlage für einen Vertragsabschluss. [SIZE=1]Quell: Auto-Reporter[/SIZE]

03.06.2005

Die britische Regierung hat Ermittlungen beim insolventen Autobauer MG Rover angeordnet, nachdem Wirtschaftsprüfer Unregelmäßigkeiten in den Büchern festgestellten. Den Schulden von mehr als 1,4 Milliarden Pfund stehen derzeit lediglich Aktiva in Höhe von rund 80 Millionen Pfund entgegen, teilten britische Zeitungen mit. Die britische Regierung beugt sich damit auch dem Druck der Öffentlichkeit, nachdem der Bankrott allein unmittelbar bei MG Rover rund 5000 Arbeitsplätze vernichtete. Aufklärungsbedarf herrscht auch bei der Bezahlung der Manager, die seit der Übernahme des Konzerns durch die Phoenix Venture Holding von BMW rund 40 Millionen Pfund an Gehältern kassiert hatten. Der Druck wächst auch, weil im Hafen ein Frachter mit 1200 City-Rover-Modellen liegt, die der indische Hersteller Tata in Lizenz für Rover fertigt. Die Lagerfirma in Bristol will die Autos nicht entladen, bevor sie nicht bezahlt sind. Tata hingegen will die verkaufte Ladung nicht zurück, da die Fahrzeuge nach europäischen Spezifikationen gebaut wurden. Jetzt müssen die Insolvenzverwalter schlichten. Unterdessen hat Rover die bereits zugelassenen Modelle des City-Rover wegen möglicher Defekte an den Radnaben in Großbritannien in die Werkstätten zurückgerufen. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

21.05.2005

Nach Ablauf der Bieterfrist und Auswertung von Hunderten von Angeboten gibt es drei "ernsthafte" Interessenten für den Sportwagenbereich der MG Rover Gruppe und zwei glaubwürdige Offerten für Teile von Rover sowie die vorhandenen Anlagen. Das erklärte am Freitag Insolvenzverwalter Tony Lomas von PricewaterhouseCoopers (PwC), der die Möglichkeit eine Produktionsfortführung im Werk Longbridge nicht gänzlich ausschloss, aber nicht für sehr wahrscheinlich hält. Wer die fünf Bieter sind, gab Lomas nicht bekannt. Darüber hinaus ist offensichtlich nicht hundertprozentig eindeutig, welche Rechte - die Rede ist zumindest von der Namenssicherung der Modelle Rover 25 und Rover 75 - sich der chinesische Auto-Hersteller Shanghai Automotive Industry (SAIC), mit dem MG Rover mehrere Monate über ein Joint Venture verhandelt hatte, kurz vor der Insolvenz des britischen Herstellers gesichert hat. Tony Lomas erklärte in der von PwC herausgegebenen Mitteilung, dass er den Bietern und möglichen Käufern nach Prüfung der Sachlage wesentlich positivere Informationen über mögliche reale und "geistige Eigentums"-Rechte geben könne. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

21.05.2005

Nachdem die Bieterfrist für den insolventen britischen Autobauer MG Rover am 13. Mai 2005 ablief und die Gespräche zwischen dem deutschen MG Rover-Händlerverband und dem Importeur nicht die gewünschten Ergebnisse gebracht hat, gehen die Händler auf Konfrontationskurs. Das meldet der Brachendienst "Kfz-Betrieb" in seiner Online-Ausgabe. Der Verband habe die Händler in einem Brief aufgefordert, alle Forderungen gegenüber MG Rover Deutschland zu stellen. Damit nehmen die Händler in Kauf, dass das Unternehmen Insolvenz anmelden muss. Nachdem der Importeur den Händlern vorschlug, die laufenden Verträge "zum Ruhen" zu bringen, dafür aber verlangte, dass die Betriebe Gebraucht- und Neuwagen abnehmen sollten und außerdem offen stehende Forderungen nicht ausgeglichen würden, sprach der Händlerverband von einem "Schlag ins Gesicht". Rover wollte den Angaben zufolge keine Sachmängelhaftung übernehmen, sich aber um eine Garantieversicherung bemühen. Der Händler-Verband wolle nun das Heft selbst in die Hand nehmen und sich selbst um eine Garantie für die Bestandsfahrzeuge kümmern. Auf der Presseseite von MG Rover ist zum Thema folgendes zu lesen: "Die Bestellungen der Administratoren sollte es der MG Rover Deutschland GmbH sowie den weiteren sieben (ebenfalls in Administration befindlichen) europäischen nationalen Vertriebsgesellschaften von MG Rover ermöglichen, die Kundenbetreuung sowie Handels- und Servicepartner-Angelegenheiten in konstruktiver Weise zu handhaben. Darüber hinaus soll sicher gestellt werden, dass der Vertrieb von linksgesteuerten Fahrzeugen auf den kontinentalen Märkten weitergeführt wird." Für eine Stellungnahme war Freitagnachmittag bei Rover niemand zu erreichen. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

10.05.2005

Der chinesische Automobilhersteller Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) will nach seiner Absage einer Übernahme des britischen Autobauers Rover angeblich 1.500 Ingenieure übernehmen. Die Techniker sollen in einem Ingenieurs-Zentrum integriert werden. So vereinnahmen die Chinesen das technische Wissen des britischen Traditionsherstellers, ohne sich mit einer Sanierung des insolventen Unternehmens zu belasten. SAIC will Medienberichten zufolge den Rover 75 in einer eigenen Fabrik in Shanghai produzieren. Zuvor bauten beide Unternehmen das Fahrzeug gemeinsam. Im englischen Rover-Werk würden damit mindestens 4.500 Stellen wegfallen, weitere 15.000 Arbeitsplätze bei den Zulieferern könnten betroffen sein. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

04.05.2005

Ich frage mich wie das unter solchen Umständen mit der DTM klappen soll :grübeln: .

04.05.2005

Zwei russische Geschäftsmänner sind angeblich an einer Übernahme des insolventen britischen Autoherstellers MG Rover interessiert. Neben Nikolai Smolensky, Besitzer von TVR, der mit MG Rover in Verbindung gebracht wurde, soll auch Oleg Deripaska Interesse beim Insolvenzverwalter PricewaterhouseCoopers (PwC) angemeldet haben. Das berichten russische Tageszeitungen. Deripaska ist Besitzer des Autoherstellers RusPromAvto und hat ein Kaufinteresse Medienberichten zufolge inzwischen schon wieder dementiert, nachdem sein Vize die Gerüchte in die Welt gesetzt hatte. Analysten billigen aber weder den russischen noch den iranischen Interessenten (siehe vorheriges Posting) die finanziellen Mittel zu, MG Rover zu sanieren. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

25.04.2005

Rund 70 ausländische Unternehmen haben nach Angaben des Insolvenzverwalters PriceWaterhouse Coopers (PwC) in den letzten Tagen Interesse gezeigt, zumindest Teile des britischen Autoherstellers MG Rover zu übernehmen. Neben möglichen Käufern aus Südostasien, China, Indien, dem Nahen Osten und Russland befinden sich auch konkret der zweitgrößte iranische Hersteller SAIPA und das privat geführte Unternehmen Dastaan darunter. Während der ebenfalls erwähnte größte iranische Autoproduzent Iran Khodro, der Peugeot-Fahrzeuge in Lizenz baut, jegliche Kaufabsicht dementierte, bestätigte ein SAIPA-Sprecher, dass man an Teilen von Rover interessiert sei. Allerdings beträfe dies nur einige Produktionanlagen sowie die Übernahme von Technologie- und Produktions-Know-how, um den Aufbau der eigenen iranischen Auto-Industrie zu beschleunigen. Die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA berichtete zusätzlich, dass in dieser Woche Gespräche zwischen Iran und MG Rover über eine mögliche Übernahme stattfinden würden. Dabei ginge es aber nicht nur um SAIPA, sondern auch um den in Privatbesitz befindlichen Hersteller Dastaan, der ursprünglich ab nächstem Jahr 150.000 Rover-Modelle im Osten Irans bauen wollte und in diesem April und Mai 2000 Rover-Fahrzeuge im Wert von über 20 Millionen Englischen Pfund zum Verkauf im Iran erwartete. Die geplanten Gespräche haben nicht nur wegen dieser Pläne einen erfolgversprechenden Hintergrund. Tatsache ist, dass der Iran seine Automobil-Infrastruktur gegenwärtig komplett reorganisiert und mittelfristig mit Unterstützung von ausländischen Herstellern eine später dann weitgehend selbständige Industrie aufbauen will. In den letzten zwölf Monaten wurden im Iran bereits 750.000 Fahrzeuge produziert, in diesem Jahr sollen es rund eine Million werden. Dabei ist der langfristige Bedarf in Iran beträchtlich. Besitzt doch gegenwärtig erst jeder 18. Iraner ein Fahrzeug. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

21.04.2005

Die Geschäfte bei MG Rover Deutschland laufen zwar wie gewohnt weiter, doch steht die deutsche Tochter des insolventen britischen Autobauers wie die anderen Vertriebs-Gesellschaften in Holland, Belgien/Luxemburg, Spanien, Italien, Portugal, Frankreich und Irland seit gestern nun ebenfalls unter der Insolvenzverwaltung von PricewaterhouseCoopers (PwC). Die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft, die gegenwärtig versucht, Käufer für Teile des Unternehmens zu finden, will dabei nicht in das Tagesgeschäft eingreifen. Ziel der Ernennung von Insolvenzverwaltern für alle nationalen Verkaufsgesellschaften in Europa ist nach Darstellung von PwC, Probleme und Fragen der Kunden und Händler "konstruktiver" angehen zu können. Darüber hinaus soll sichergestellt werden, dass sowohl eine kontrollierte Belieferung des Marktes mit linksgelenkten Fahrzeugen erfolgt und auch eine Vermarktungs-Lösung für diejenigen fertig produzierten Autos gefunden wird, die nicht für den europäischen Markt ausgelegt sind. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

20.04.2005

Der insolvente britische Autobauer MG Rover hat 2004 seinen Verlust mehr als verdoppelt. Der Fehlbetrag sei von 93 Millionen Pfund auf 250 Millionen Pfund geklettert, berichtet die britische Tageszeitung "The Times" in ihre heutigen Ausgabe. Die Suche nach Käufern für Teile des Konzerns hat dem Blatt zufolge die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers übernommen. Hohe Erlöse erwartet sich das Unternehmen vom Verkauf der Markennamen "MG Rover" und der Sportwagen-Sparte "MGTF". [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

16.04.2005

Gestern teilte die Shanghai Automotive Industrial Corporation (SAIC) endgültig ihr Desinteresse an dem britischen Automobilhersteller MG Rover mit. Damit sind die Briten am Ende. Inzwischen haben die Insolvenzverwalter die Entlassung von 5.000 der rund 6.000 Mitarbeiter bei MG Rover angekündigt. Weitere 18.000 bis 20.000 Mitarbeiter bei Zulieferern sehen wahrscheinlich ebenfalls einer düsteren Zukunft entgegen. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

14.04.2005

BMW würde die Namensrechte an der insolventen Marke Rover verkaufen, falls sich ein Interessent findet. Das teilt die "Süddeutsche Zeitung" heute unter Berufung auf einem Unternehmenssprecher mit. Falls Rover vom Markt verschwindet, würde auch der Name mit untergehen. MG Rover hatte zuletzt täglich gut zwei Millionen Pfund Verlust eingefahren. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

08.04.2005

Der britische Autobauer MG Rover hat Insolvenz angemeldet. Wie Industrieministerin Patricia Hewitt heute in London mitteilte, habe die Regierung alles getan, um das Unternehmen zu retten, doch die Übernahmegespräche mit dem chinesischen Staatsbetrieb Shanghai Automotive Industrial Corporation seien ergebnislos verlaufen. Die britische Regierung hatte zuvor einen Überbrückungskredit in Höhe von umgerechnet 145 Millionen Euro von erfolgreichen Verhandlungen mit dem chinesischen Autobauer Shanghai Automotive Industrial Corporation abhängig gemacht. Die Zahlungsunfähigkeit dementierte MG Rover zunächst, doch kündigte man nun die Berufung von Insolvenzverwaltern an. Das Schicksal der etwas 6.000 Beschäftigten ist ungewiss. Laut BBC wurde den Angestellten mitgteilt, dass sie nur noch bis Montag bezahlt werden könnten. Die Geschäfte der MG Rover Deutschland liefen zunächst ohne Einschränkung weiter. Geschäftsführer Jürgen Voss kommentierte die Meldungen: „Die Geschäftsleitung der MG Rover Deutschland GmbH hat am Morgen des 8.4.2005 die Nachrichten zur Kenntnis genommen, dass der `britische Autobauer Rover` Konkurs angemeldet habe. Diese Nachricht wird zum Zeitpunkt der Absendung dieses Schreibens aus England nicht bestätigt. Irgendwelche Weisungen unserer englischen Muttergesellschaft liegen bis zur Stunde nicht vor. Die MG Rover Deutschland GmbH ist bis zum heutigen Tage allen Verbindlichkeiten ordnungsgemäß und pünktlich nachgekommen. Damit wollen wir deutlich und klar zum Ausdruck bringen, dass ein entsprechender Insolvenzantrag über das Vermögen der MG Rover Deutschland GmbH nicht gestellt wurde und hierfür zur Zeit auch keine Veranlassung besteht." Die britischen Rover-Werke stellten bereits am Donnerstag die Produktion ein. Das läge aber nach Angaben des Unternehmens nicht an der Insolvenz, sondern an Zuliefererproblemen. Medienberichten zufolge telefonierte Premierminister Tony Blair noch selbst mit der chinesischen Regierung und warb für eine Beteiligung von Shanghai Automotive Industrial Corporation an Rover. Die Vermittlungsversuche seien jedoch ergebnislos geblieben. Die britische Regierung hat inzwischen eine Finanzspritze in Höhe von umgerechnet 60 Millionen für die Zulieferer des angeschlagenen Autobauers zugesagt, um deren Zukunft zu sichern. Die Zulieferer beschäftigen mindestens 10.000 bis 15.000 Personen.

07.04.2005

Es mehren sich die Anzeichen für einen Rückzug der Shanghai Automotive Industrie Corp. (SAIC) aus dem Projekt einer Gemeinschaftsunternehmens mit dem britischen Automobilhersteller MG Rover. Offenbar zögern die Chinesen angesichts rückläufiger Markterfolge der Briten und einer drohenden Zahlungsunfähigkeit von MG Rovder, den im November 2004 verkündeten Plan umzusetzen. In dem neuen Unternehmen sollten die Chinesen mit 70 Prozent die Mehrheit halten, wären also auch für Altschulden und heutige Risiken verantwortlich. Für eine Umsetzung braucht SAIC die Genehmigung der chinesischen Regierung, die offenbar immer weiter hinausgezögert wird, so dass jetzt die finanzielle Luft für MG Rover knapp wird. Während die englische Regierung einen Überbrückungskredit angeboten hat, um mehr Zeit für Verhandlungen zu schaffen, monieren die Chinesen, dass sich bei der Ermittlung des Wertes von MG Rover größere finanzielle Risiken als erwartet ergeben hätten. Experten halten es deswegen für möglich, dass die Verhandlungen scheitern. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]

04.04.2005

Die englische Regierung will dem MG Rover bis zum Abschluss des geplanten Kooperations-Vertrages mit dem chinesischen Autobau Shanghai Automotive Industry (SAIC) einen Überbrückungskredit geben, um die bis dahin anfallenden Investitionen zu erleichtern. Nach Informationen der englischen Nachrichtenagentur "PA" handelt es sich dabei um rund 140 Millionen Euro. Hintergrund der Maßnahme ist, dass sich die seit vergangenen Herbst laufenden Verhandlungen zwischen MG Rover und SAIC wegen der offensichtlich immer noch fehlenden Erlaubnis der Pekinger Regierung zu einem 70:30-Joint Venture zugunsten von SAIC unerwartet lange hinziehen. Der seit Jahren in den roten Zahlen steckende britische Hersteller benötigt aber weitere Finanzmittel, um laufende, dringend notwendige kleinere Investitionen nicht zu verzögern. [SIZE=1]Quelle: Auto-Reporter[/SIZE]


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