Mitsubishi Outlander 2010: Neuer Crossover-Auftritt mit Kampfjet-Optik

, 23.01.2010

Rund drei Jahre nach Einführung der zweiten Modellgeneration in Europa, erscheint der Mitsubishi Outlander in neuem Design mit einem erweiterten Antriebsangebot und einer aufgewerteten Ausstattung. Laut der Japaner, vollzieht der sportliche SUV damit einen Wandel zum Crossover. Durch eine sorgfältige Fahrwerksabstimmung und ein gewichtssparendes Aluminiumdach avanciert der Outlander zum agilen Allrounder mit Kombi-Qualitäten und Komfort. Seine Premiere in Europa feiert das Outlander-Facelift auf dem Genfer Automobilsalon (04.03.2010 - 14.03.2010).


Zu den augenfälligsten Merkmalen des neuen, 4,665 Meter langen und 1,800 Meter breiten Mitsubishi Outlander zählt der markentypische, von zwei markanten Scheinwerfern flankierte „Jetfighter“-Frontgrill, der nun auch den Crossover ziert. Die aggressive Kampfjet-Optik verwirklichte Mitsubishi bei der aktuellen Lancer-Generation erstmals in der Serie.

Dazu kommen beim Outlander feine Exterieur-Modifikationen und modellabhängig neue Ausstattungsmerkmale, beispielsweise Bi-Xenon-Scheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht oder prägnante Nebelscheinwerfer mit eleganten Chromeinfassungen sowie Außenspiegel mit integrierten LED-Blinkern. Raffiniert wirken ebenfalls die LED-Leuchten am Heck im Zusammenspiel mit markanten Radkästen und Leichtmetall-Felgen in 16 Zoll oder 18 Zoll.

Der Kunde hat die Wahl zwischen der Basisausstattung und den Linien „Inform“, „Invite“, „Intense“ sowie „Instyle“. Ab dem Mitsubishi Outlander Invite zählt ein Chrom-Exterieur-Paket zum Umfang, das die Kühlergrillumrandung, die Zierleisten an den Seitenschwellern, den Seitenfenstern, der Heckklappe und die Auspuff-Enrohrblende umfasst. Auch Privacy Glass mit stark abgedunkelten hinteren Scheiben sowie eine Dachreling und ein Unterfahrschutz vorne - beides silberfarben - gibt es ab dem Outlander Invite serienmäßig.


Die technischen Neuerungen umfassen ein optionales Doppelkupplungs-Sportgetriebe für die 156 PS starke und ab 33.790 Euro teure Diesel-Variante 2.2 DI-D und das neue Einstiegs-Modell 2.0 MIVEC 2WD mit einem 147 PS kräftigen Benziner und Frontantrieb, das bereits ab 21.990 Euro erhältlich sein wird. Außer dem Einstiegs-Benziner besitzen alle anderen Varianten einen Allradantrieb. Das Motoren-Angebot ergänzen ein 2.4-Liter-Benziner mit 170 PS zu Preisen ab 28.990 Euro und ein 2.0-Liter-Diesel mit 140 PS, der ebenfalls ab 28.990 Euro zu haben sein soll.

Alle Benziner erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Den geringsten Verbrauch unter den Benzinern erreicht der frontangetriebene und mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe kombinierte 2.0 MIVEC 2WD mit 7,7 Litern auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 182 g/km entspricht. Für beide Benzin-Motoren offeriert Mitsubishi auch ein optionales Sechsgang-CVT-Automatikgetriebe. Wer möchte, kann mit der „Sports Mode“-Schaltung die Gangwechsel per Schalthebel oder Magnesium-Schaltwippen an der Lenksäule vornehmen.

Noch schneller sind die Diesel unterwegs. Der Outlander 2.2 DI-D mit 156 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe kommt auf 200 km/h Spitze. Dem gegenüber steht ein Verbrauch von 7,0 Litern auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß 185 g/km). Als effizientester Diesel-Vertreter erreicht der 140-PS-Selbstzünder 187 km/h und einen kombinierten Verbrauch von 6,7 Litern auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß 177 g/km).

 

Das aktive AWC-System stellt im standardmäßigen 4WD-Modus immer eine optimale Kraftverteilung zwischen den Achsen sicher. Dabei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt: Gaspedalstellung, Fahrzeuggeschwindigkeit, Motordrehmoment sowie Informationen über die Drehzahlen der einzelnen Räder. Bei gleichmäßiger Fahrt gibt das System die Kraft dabei überwiegend an die Vorderräder ab, während beim Beschleunigen oder in Kurven je nach Bedarf verstärkt die Hinterräder mit angetrieben werden. Die Antriebsvariante kann der Fahrer über einen praktischen Drehknopf in der Mittelkonsole während der Fahrt einfach wählen.


Hochwertige Materialien und Oberflächen bestimmen den Innenraum. Die Instrumententafel ist, abhängig von der Ausstattung, teilweise beledert und mit Ziernähten abgestimmt, während die sportlich gestalteten Anzeigen mit 3.5-Zoll-Multi-Info-Display ein modernes Flair versprühen. Höhere Ausstattungsversionen erhalten ferner in das Lenkrad integrierte Bedienelemente, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, ein Audio-System und eine Tempo-Automatik. Edel wirkt ferner die Klima-Automatik mit Chrom-Einfassung.

Im Mitsubishi Outlander Instyle genießen die Insassen das Multi-Communication-System mit Festplatten-Navigation (TMC), Musik-Datenbank (10 GB), DVD-/ CD-/ MP3-/WMA-Player und Radio-Tuner. Außerdem ersetzt hier eine Rückfahrkamera den Rückfahrwarner. Gegen Aufpreis ist ein Premium-Audio-System von Rockford Fosgate erhältlich, das durch beeindruckende 710 Watt Leistung überzeugt. Neun speziell auf den Outlander abgestimmte Lautsprecher und der digitale Soundprozessor erfüllen jeden Winkel des Innenraums mit kristallklarem Klang. Auf die 40-GB-Festplatte passen zudem Tausende von Songs.


Der geräumige und variable Innenraum ist bestens auf jedes Abenteuer vorbereitet. Selbst großes Gepäck oder viele Passagiere finden bequem Platz. Bei komplett im Boden versenkten Rücksitzen verfügt der Crossover neben einer ebenen Ladefläche außerdem über 1.691 Liter Stauraum - selbst Fahrräder lassen sich so problemlos transportieren. Die zweigeteilte Heckklappe mit einer Ladekantenhöhe von 60 Zentimetern erleichtert das Be- und Entladen.

Um kleinere Gegenstände schnell im Kofferraum zu verstauen, braucht man nur die obere Heckklappe zu öffnen. Für schwere Gegenstände bietet die untere Heckklappe eine ebene Fläche mit einer Belastbarkeit von bis zu 200 Kilogramm und lässt sich ausgeklappt als praktische Sitzfläche nutzen.

Für Sicherheit sorgen das Antiblockiersystem (ABS) mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) und Bremsassistent sowie Dreipunkt-Automatikgurte. Fahrer und Beifahrer sind durch serienmäßige Front- und Seitenairbags geschützt. Zusätzlich minimieren Kopf-Airbags in der ersten und zweiten Sitzreihe das Verletzungsrisiko der Insassen. Die Isofix-Verankerungen ermöglichen einen schnellen und mühelosen Einbau von Kindersitzen in der zweiten Sitzreihe und halten sie sicher in ihrer Position. Wenn es steil bergauf geht, setzt sich der Outlander spielend in Bewegung, während ein Berganfahr-Assistent (HSA) ein eventuelles Zurückrollen verhindert.

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