Peugeot 208 GTi: Giftzwerg auf Angriffskurs

, 05.09.2012


GTi - das Kürzel steht bereits seit 1984 bei Peugeot für die sportlichste Variante eines Modells. Damals erschien der Peugeot 205 GTI, ein Kraftzwerg der seinerzeit mit technischen Finessen und sportlichen Fahrleistungen brillierte und zur Ikone avancierte. Diesen Mythos soll der neue Peugeot 208 GTi als moderne Interpretation im Frühjahr 2013 wiederbeleben. Seine Weltpremiere feiert die rassige Rennsemmel auf dem Pariser Autosalon (29.09.2012 - 14.10.2012).


Design setzt ein Signal: Pure Sportlichkeit

Der Peugeot 208 GTi formt mit kompakten Abmessungen, reduziertem Gewicht und klarem Design einen neuen Charakter. Seine Sportlichkeit signalisiert der neue Sportler in der Kleinwagenklasse mit vielen raffinierten Details wie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen im markanten „Carbone“-Design, rot lackierten Bremssätteln oder dem verchromten Doppelauspuff in Trapezform. Verchromte untere Fensterleisten ziehen sich derweil stromlinienförmig nach hinten und münden auf der hinteren Seitenpartie in einem Dekor, das eine Referenz an den 205 darstellt: das GTi-Logo integrierten die Macher dort in glänzendem Chrom mit einem rot abgesetzten Schriftzug.

Selbstbewusst wirkt die Frontansicht mit dem sich geradezu plastisch abhebenden und sich nach unten verengenden Kühlergrill samt den angriffslustig wirkenden Scheinwerfern. LED-Tagfahrlicht und neue Halogen-Scheinwerfer mit einer viereckigen Innenstruktur prägen den ersten Kontakt. Das Fernlicht fasst eine schwebenden Zierleiste ein, die unwillkürlich Assoziationen an ein Katzenauge weckt. Der in glänzendem Schwarz lackierte Kühlergrill besitzt ferner über dem Nummernschild verchromte 3D-Einsätze in einem Schachbrettmuster, die das Karomuster einer Start-Ziel-Flagge symbolisieren.

Der Dreitürer verfügt vorn um eine 10 Millimeter und hinten um eine 20 Millimeter verbreiterte Spur. Die Sportschweller, die Kotflügelverbreiterungen und der Dachkantenspoiler unterstützen den dynamischen Auftritt. Edel wirken die zahlreichen Details in glänzendem Chrom, wie zum Beispiel an den Nebelscheinwerfern, der oberen Kühlergrillleiste und den Rückleuchten.

Antrieb und Fahrwerk: Kompromisslose Sportlichkeit

Für den Vortrieb des Peugeot 208 GTi sorgt ein 1,6 Liter großer THP-Turbobenziner, den die Franzosen mit einer eigens überarbeiteten Abgasanlage versahen. Bereits beim Anlassen soll ein kerniges, charakteristisches Schnurren des Motors ertönen, der 200 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 275 Nm bietet. Für einen Kleinwagen bedeutet dies eine richtig satte Ausbeute.


In Verbindung mit einem Leergewicht von lediglich 1.160 Kilogramm und dem mechanischen Sechsgang-Schaltgetriebe samt kurzer Übersetzung spurtet der Peugeot 208 GTi voraussichtlich in unter sieben Sekunden von 0 auf Tempo 100. Der Durchschnittsverbrauch liegt vorläufig bei 6,4 l/100 km. Zum Vergleich: Der VW Polo GTI ist zwar als Taschenrakete bekannt, aber „nur“ 180 PS stark. Der sportliche Volkswagen erledigt den Spurt auf 100 km/h in 6,9 Sekunden und erzielt eine Top-Speed von 229 km/h.

Auf einen rassigen Fahrspaß legten die Macher das Fahrwerk aus. Die Aufhängung der Vorderachse wurde auf mehr Steifigkeit überarbeitet, was der Lenkpräzision zu Gute kommt. Die Hinterachse stimmte Peugeot ebenfalls mit höchster Sorgfalt darauf ab. Die diamantgedrehten Leichtmetallfelgen in einer matten „Storm“-Lackierung beherbergen die belüfteten Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 302 Millimetern vorne und 249 Millimetern hinten. Selbstredend, dass sich das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) deaktivieren lässt.

Interieur: Sportlicher Luxus, wohin man schaut

Die Farben Rot und Schwarz sowie satiniertes Chrom dominieren den sportlich-elegant ausgestatteten Innenraum. So kombinieren die sportlichen Sitze naturbelassenes „Club Nappaleder“ mit einem gewaffelten Karostoff, akzentuiert durch eine rote Linie. Die Armaturentafel mit einer Oberfläche aus schwarzem Kunstleder und roten Ziernähten, wurde - genau wie die Türgriffe - mit einem rot-schwarzen Dekor versehen. Die schwebenden Armaturen des Peugeot 208 GTi fassen derweil feine rote Linien ein.

Überall finden sich dezente Ziernähte wieder, die keineswegs von ungefähr kommen, sondern Erinnerungen an den legendären Peugeot 205 GTI wecken. Währenddessen verfügen die Rundinstrumente über eine Chromumrandung und eine rote LED-Beleuchtung. Die weißen Tacho-Nadeln setzen sich dabei von dem Hintergrund aus gebürstetem Aluminium mit einem glänzend schwarzen Schachbrettmuster klar ab. Die Pedale und eine Fußstütze aus Aluminium verleihen dem Technologiepaket den letzten Schliff.


Das kleine Sportlenkrad mit einer Breite von 35 Zentimetern und einer Höhe von nur 33 Zentimetern ist mit naturbelassenem, perforiertem Leder überzogen. Eine oben im Lenkrad senkrecht eingelassene Markierung mit einem roten Lederband stellt eine Reminiszenz an den Rallye-Sport dar - eine Domäne des damaligen Peugeot 205. Vor allem die Rallye-Version „Turbo 16“ mit Mittelmotorkonzept und Allradantrieb war im Motorsport bei internationalen wie nationalen Rallyes, Wüstenveranstaltungen und Bergrennen äußerst erfolgreich.

Zum Start: Limited Edition mit nur 50 Exemplaren

Die Geburtsstunde eines neuen GTi stellt bei Peugeot ein großes und freudiges Ereignis dar - insbesondere im Segment der „20…“-Serie. Um diesen besonderen Anlass gebührend zu betonen, bringt Peugeot eine „Limited Edition“ des 208 GTi auf den Markt, die lediglich 50 Exemplare umfasst.

Diese äußerst exklusive Serie in einer „Perlmutt Weiß Satin“- Lackierung fährt auf 17 Zoll großen Aluminiumfelgen in glänzendem Onyx-Schwarz, in deren Mitte eine Aluminium-Nabe mit roter Umrandung die Blicke auf sich zieht. Die Basis des Kühlergrills, ebenfalls in Weiß gehalten, trägt die französische Nationalflagge. Ein Navigationssystem und ein HiFi-Paket sind serienmäßig enthalten, während eine nummerierte Plakette die Exklusivität hervorhebt.

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