Peugeot HR1: Der Crossover-Hybride für junge Städter

, 06.10.2010

Exklusiv, urban und interaktiv zeigt sich der neue Peugeot HR1. Das Concept Car ist ein Mix aus Stadtauto, Coupé sowie SUV und soll sich als kleiner Sportler an junge und technikbegeisterte Stadtbewohner richten, die ein Fahrzeug für ihren aktiven Lebensstil suchen. Für den Vortrieb des 147 PS starken Allradlers sorgt selbstverständlich die umweltfreundliche HYbrid4-Technologie, die ein moderates CO2-Emissionsverhalten von nur 80 g/km bzw. 0 im rein elektrischen Modus ermöglicht.


Design: Emotionale Kreativität

Athletisch, kräftig und dynamisch wirkt das Design. Muskulöse Schultern, welche die großen Felgen betonen, oder die doppelte Wölbung der Heckscheibe nach dem Vorbild des Sport-Coupés RCZ zeigen, dass die Sinnlichkeit nicht zu kurz kommt. Filigrane Verzierungen, zwischen polierten und verchromten Elementen changierende Optik - jedes Detail offenbart eine hochwertige und sorgfältige Verarbeitung.

Charakteristische Merkmale des HR1 sind die fein ausgearbeiteten Scheinwerfer in Katzenoptik oder der plastisch wirkende Kühlergrill, der sich von der restlichen Karosserie loszulösen scheint. Durch die Front- und Heckleuchten mit LED-Technik wirkt das Fahrzeug bei Tag und Nacht unverwechselbar. In der Heckpartie dient die Dachreling auf originelle Weise als Scharnier für die Heckklappe aus Rauchglas.


Der Peugeot HR1 besitzt die ideale Größe für den Stadtverkehr. Mit diesem Fahrzeug soll sogar das Fahren in extrem engen, verwinkelten Gassen Spaß machen. Er ist mit 3,694 Metern Länge, 1,755 Metern Breite und 1,492 Metern Höhe außerordentlich kompakt. Der HR1 mag bullig wirken, doch die Studie ist hinsichtlich der Größe zwischen dem 207 und dem Kleinstwagen 107 positioniert.

Zwei elektrische Flügeltüren ermöglichen beispielsweise in engen Parklücken oder Garagen einen problemlosen Einstieg. Darüber hinaus bietet die erhöhte Bodenfreiheit eine höhere Sitzposition für einen besseren Überblick und ein leichteres Manövrieren.

 

Neuer Hybridantrieb für anpassungsfähiges Fahrzeugkonzept

Einer der Schwerpunkte von Peugeot besteht darin, die Umwelteffizienz in den kommenden Jahren weiter auszubauen. Auch unter diesem Aspekt ist das Stadtmobil HR1 zukunftsweisend. Schließlich verfügt das Concept Car über die HYbrid4-Technologie. Mit einem Verbrennungsmotor an der Vorderachse und einem Elektromotor am Heck lässt sich der HR1 bei niedrigem Tempo im Stadtverkehr so oft wie möglich im emissionsfreien ZEV-Modus (Zero Emission Vehicle) fahren. Sind beide Aggregate gemeinsam im Einsatz, verfügt der HR1 über Allradantrieb.


Der Verbrennungsmotor unter der Fronthaube, der die Vorderachse antreibt, ist ein völlig neuer Dreizylinder-Benzinmotor vom Typ 1.2 Liter THP mit 81 kW / 110 PS Leistung. Das Aggregat basiert auf der künftigen Dreizylinder-Motorenfamilie, die sich noch in der Entwicklung befindet. In Verbindung mit dem 27 kW (37 PS) starken Elektromotor werden insgesamt 108 kW / 147 PS erreicht, bei einem Verbrauch nach EU-Normzyklus von lediglich 3,5 Litern auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß 80 g/km).

Das speziell ausgelegte automatisierte Sechsgang-Getriebe ermöglicht dem Fahrer präzise, schnelle Gangwechsel und lässt ihm je nach Bedarf die Wahl zwischen einem sequenziellen und einem automatischen Modus. Schaltwippen am Lenkrad unterstreichen den sportlichen Charakter des Concept Cars.


Das Concept-Car HR1 ist mit einer McPherson-Vorderachse und einer Mehrlenkerhinterachse ausgestattet. Durch die elektrische Servolenkung ist der Peugeot HR1 bei niedrigen Geschwindigkeiten extrem leicht manövrierbar sowie enorm agil und sorgt bei höherem Tempo für sehr viel Präzision und schnelles Feedback.

Interieur: Allzeit umfassend informiert

Im Einklang mit den bei den jüngsten Produkten der Marke Peugeot vorgestellten Trends gibt sich das Interieur betont modern mit einem Cockpit wie in einem Hightech-Coupé. Fahrer und Beifahrer verfügen jeweils über ihr eigenes „Territorium“. Ihr Raum wird durch die Mittelkonsole begrenzt, die mit integrierten LEDs zum hellen, futuristischen Gesamteindruck beiträgt. Über zwei Glasflächen im Dach können Fahrer und Beifahrer den Lichteinfall ganz nach Bedarf regeln, indem sie diese elektrochromatisch abdunkeln.

 

Die Cockpit-Instrumente informieren den Fahrer jederzeit über den Zustand seines Fahrzeugs. Die Bedienelemente sind optimal platziert. Ein Head-up-Kombiinstrument zeigt derweil alle Informationen direkt im Blickfeld des Fahrers an, der dadurch den Blick nicht unnötig von der Straße wenden muss.


Das Concept-Car HR1 verfügt über eine innovative Benutzerschnittstelle mit Bewegungserkennung. Bei diesem einfach zu bedienenden System kann der Benutzer innerhalb der Funktionen navigieren und die verfügbaren Einstellungen mit einer simplen Handbewegung auswählen. Mit einer Drehung der Hand lässt der Fahrer beispielsweise die dargestellten Menüs wie ein Karussell rotieren. Ein Wink von links nach rechts überträgt die Menübedienung auch auf den Beifahrer.

Das System der Bewegungserkennung steuert die Audio-, Navigations- und Klimafunktionen. Außerdem kann der Fahrer auswählen, welche Informationen er im Kombiinstrument sehen möchte: Drehzahlmesser, Wasser- und Öltemperatur oder andere Fahrinformationen, wie zum Beispiel touristische Hinweise beim Cruisen. Der Beifahrer kann auf einen mobilen Flach-PC zurückgreifen, auf dem er unter anderem Daten auf dem Display des Fahrers einsehen und mit diesem austauschen kann.


Platz für alle Fälle durch variables Interieur

Die Konzeption des Peugeot HR1 ist auf höchste Variabilität ausgelegt. Vom Prinzip her ist der HR1 für junge Singles gedacht, die in der Stadt leben und ein angesagtes Spaßmobil suchen, das genügend Platz für ihre diversen Freizeitutensilien (Fahrrad, Taucherausrüstung usw.) oder auch Einkäufe bietet. Der praktische, leicht zu beladende quaderförmige Kofferraum mit ebenem Ladeboden besitzt eine Kapazität von 734 Litern.

Nach Bedarf kann man den Peugeot HR1 über ein durchdachtes modulares Sitzkonzept im Handumdrehen zu einem vollwertigen Drei- bzw. Viersitzer umkonfigurieren. Dabei werden die direkt an den Vordersitzen „geparkten“ Fondsitze nach hinten herausgezogen, was die Innenraumkonfiguration durch einen einfachen Handgriff komplett umgestaltet. Wie beim RCZ optimiert die Heckscheibe mit ihrer doppelten Wölbung das Platzangebot im Fond zusätzlich. Werden die Fondsitze genutzt, bleibt ein Kofferraumvolumen von immerhin 180 Litern übrig.

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06.10.2010

DIe deutlich hübschere Variante zum Juke.


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