Renault plant bis 2009 insgesamt 26 neue Modelle

, 10.02.2006

Um weltweit den Kundenerwartungen und -bedürfnissen gerecht zu werden, will Renault bis zum Jahre 2009 insgesamt 26 neue Modelle auf den Markt bringen. Zwischen 2007 und 2009 sollen jedes Jahr durchschnittlich acht neue Modelle auf den Markt kommen. Das ist doppelt so viel wie im Zeitraum von 1998 bis 2005. Bei der Hälfte aller Markteinführungen geht es um eine Erweiterung der aktuellen Modellpalette.

Im Rahmen der Modelloffensive werden die Modelle Mégane, Twingo, Kangoo und Master rundum erneuert. In der Oberklasse - dort möchte Renault den Absatz verdoppeln – lancieren die Franzosen fünf neue Modelle. Auch der Einstieg in für Renault neue Marktnischen wird erfolgen, so dass sich die Kunden u. a. auf SUV, 4x4-Fahrzeuge und Cross-Over-Modelle freuen dürfen.


Das internationale Wachstum möchte Renault mit dem Dacia Logan weiter unterstützen. Hier sieht Renault bis 2009 einen Absatzzuwachs von 800.000 Neufahrzeugen. Der Verkaufsanteil außerhalb Europas am Gesamtabsatz soll bis 2009 von 27 auf 37 Prozent ansteigen. Dies entspricht einer Volumensteigerung von 80 Prozent.

Engagement in puncto Qualität und Technologie

Der neue Laguna, der 2007 auf den Markt kommt, soll in puncto Produkt- und Servicequalität zu den drei Besten seines Segments gehören. Die an diesem Modell erzielten Fortschritte möchte Renault anschließend weltweit konsequent auf die gesamte Modellpalette übertragen.

Beim Umweltschutz zählen die Fahrzeuge von Renault dank geringer Kraftstoffverbrauchswerte und niedriger CO2-Emissionen schon heute zu den modernsten weltweit. Ziel von Renault ist es, im Jahre 2008 eine Million Fahrzeuge zu verkaufen, die weniger als 140 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, davon ein Drittel mit weniger als 120 Gramm/km.

Im Rahmen der Allianz mit Nissan bereitet Renault ein komplettes Angebot alternativer Technologien vor, wie z. B. Hybrid-Motoren, Brennstoffzellen und Elektrofahrzeuge. In Frankreich wird Renault im Verlauf des neuen Plans Fahrzeuge mit Brennstoffzellen-Antrieb testen, die auf modernster Technologie der Allianz basieren.

Als einer der führenden europäischen Hersteller in puncto Sicherheit, möchte Renault auch in Zukunft in diesem Bereich innovieren und seine Führungsposition festigen.


Einsatz aller Ressourcen für den Erfolg des Plans

Um diese Pläne zu verwirklichen, muss Renault seine Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessern. Möglichkeiten sieht Renault hier vor allen Dingen bei der Kostenreduzierung und Investitionsoptimierung. Dabei wird der französische Hersteller von den im Rahmen der Allianz mit Nissan entwickelten Synergien profitieren.

Die Zielvorgaben sehen eine Reduzierung der Einkaufskosten um 14 Prozent in drei Jahren vor sowie eine Verminderung der Produktionskosten um 12 Prozent und eine Steigerung der durchschnittlichen Kapazitätsauslastung von 60 Prozent in 2005 auf 75 Prozent in 2009. Die Logistikkosten sollen um 9,0 Prozent und die Allgemeinkosten auf weniger als 4,0 Prozent des Umsatzes fallen. Im Jahre 2005 hatten die Allgemeinkosten einen Anteil von 5,1 Prozent des Umsatzes. Der Sparplan sieht allerdings auch eine Kürzung der Vertriebkosten um 8,0 Prozent je Fahrzeug in Europa vor. Zu guter Letzt sollen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie die Investitionen für neue Fahrzeuge im Zeitraum 2006 bis 2009 nicht 11,5 Prozent des Umsatzes übersteigen

Über die regional ausgerichtete Geschäftssteuerung, globalisierte Funktionen, Programmdirektionen und elf Cross-Functional Teams hinaus plant Renault, ein bereichsübergreifendes, profitorientiertes Management mit Fokus auf der Kundenzufriedenheit einzurichten.
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10.02.2006

Nicht schlecht nicht schlecht. Dann lassen wir uns mal überraschen was da so kommt.


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