Skoda Superb Combi: Der elegant-dynamische Lademeister

, 08.10.2009

Nach der erfolgreichen Markteinführung des Skoda Superb als Limousine im vergangenen Jahr präsentieren die Tschechen nun den von vielen erwarteten Superb Combi. Mit diesem multifunktionalen Mittelklassewagen, der durch ein überdurchschnittliches Angebot an Raum und Komfort sowie ein dynamisches Design besticht, möchten die Macher neue Maßstäbe im Segment setzen. Dazu kommen optimale Raumverhältnisse für Passagiere und viel Gepäck.


Design: Formvollendete Eleganz für den Lademeister

Das Erscheinungsbild des neuen Superbs ist formvollendet. Ein stark dreidimensional ausgeprägter Kühlergrill prägt die Front. Derweil verleiht eine fein modellierte Chromspange dem Superb optische Tiefe und Wertigkeit. Die Lichtkante der Motorhaube schneidet die Scheinwerferform an und verstärkt die horizontale Architektur der Linienführung. Die herausgearbeiteten Kotflügel unterstreichen dies und geben dem neuen Superb Combi ein markantes Gesicht, das ihn als typisches Mitglied der Skoda-Familie ausweist.

Weit nach hinten zieht sich die Dachlinie und mündet mit dynamischem Schwung im Heck. Das weist schon von außen auf die hervorragenden Raumverhältnisse für die Passagiere und auf das hohe Platzangebot hin. Die Chromumrandung der seitlichen Fensterfläche bei bestimmten Ausstattungsversionen unterstreicht auch mit diesem Detail die hohe Wertigkeit.


Am markanten Heck fallen elegante Linien ins Auge, so dass der VW Passat Variant als Konzernbruder im Gesamtpaket schon fast alt aussieht. Die Breite der Heckklappenöffnung erlaubt das Verstauen großer Transportgüter, während die niedrige Ladekante von nur 60 Zentimetern Höhe über der Fahrbahn ein bequemes Beladen ermöglicht.

Der neue Skoda Superb Combi ist 4,838 Meter lang, 1,817 Meter breit und 1,481 Meter hoch. Rechnet man die serienmäßige Dachreling, die eloxiert oder schwarz erhältlich ist, dazu, beträgt die Fahrzeughöhe 1,510 Meter. Mit seinem überdurchschnittlichen Ladevolumen markiert der Combi Bestwerte: Der Kofferraum fasst 633 Liter - bei umgeklappten hinteren Sitzen sogar 1.865 Liter.

Antrieb: Moderne Motorenpalette bis zu 260 PS

Die bis zu 260 PS starke Motorenpalette des neuen Skoda Superb Combi entspricht weitgehend dem Angebot für die Superb Limousine. Drei Benziner und zwei Dieselmotoren stehen daher zunächst zur Wahl. Alle arbeiten mit direkter Treibstoff-Einspritzung, um niedrige Verbrauchs- und Emissionswerte zu erzielen.

 

Den Einstieg bei den Diesel-Aggregaten markiert der 103 kW / 140 PS starke 2.0 TDI PD. Seine Drehmomentspitze beträgt 320 Nm, die von 1.800 bis 2500 U/min anliegt. Kombiniert wird das Aggregat mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe oder einem Sechsgang-DSG-Getriebe. Eine Höchstgeschwindigkeit von 205 km/h (Automatik 203 km/h) steht einem durchschnittlichen Verbrauch von 6,1 Litern auf 100 Kilometern (Automatik 6,8 km/100 km) gegenüber, was einem CO2-Ausstoß von 160 g/km bzw. bei der Automatik 179 g/km entspricht.


Spitzentriebwerk im Selbstzünder-Duo ist der mit Common-Rail-Direkteinspritzung arbeitende 2.0 TDI CR, der 125 kW / 170 PS mobilisiert und es auf ein Drehmomentmaximum von 350 Nm zwischen 1.750 und 2.500 U/min bringt. Das Triebwerk arbeitet ebenfalls mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe. Auf Wunsch steht außerdem das automatisierte Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) zur Verfügung. Ein Dieselpartikelfilter ist für alle EU-Versionen serienmäßig dabei. In nur 8,9 Sekunden spurtet der Diesel-Combi bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h (Automatik 218 km/h). Der kombinierte Verbrauch bei der Handschaltung beträgt nur 5,9 l/100 km (CO2-Ausstoß 155 g/km), mit Automatik sind es 6,2 l/100 km (CO2-Ausstoß 162 g/km).

Bei den Benzinern hält durchweg die direkte Kraftstoffeinspritzung Einzug. Der TSI-Vierzylinder mit 1,4 Litern Hubraum bringt es trotz seines geringen Volumens auf 92 kW / 125 PS und 200 Nm Drehmomentspitze, die bereits zwischen 1.500 und 4.000 U/min anliegt und mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe arbeitet. Der 199 km/h schnelle Basis-Benziner erreicht eine Top-Speed von 199 km/h und gibt sich durchschnittlich mit 6,9 Litern Kraftstoff auf 100 Kilometern zufrieden, was einem CO2-Ausstoß von 159 g/km entspricht.


Zur Motorenpalette der Benziner zählt zudem der 118 kW / 160 PS starke 1.8 TSI, der 250 Nm als Drehmomentspitze von 1.500 bis 4.500 U/min erreicht. Neben dem Sechsgang-Schaltgetriebe steht für den 1.8 TSI das automatisierte Siebengang DSG zur Verfügung. In nur 8,7 Sekunden erreicht dieser Motor Tempo 100 (Automatik 8,6 Sekunden) und beendet in beiden Fällen seinen Vortrieb bei 218 km/h. Skoda gibt den kombinierten Verbrauch mit 7,3 Litern auf 100 Kilometern an (CO2-Ausstoß 170 g/km bzw. 171 g/km mit DSG).

Als Spitzen-Motorisierung des neuen Superb Combi kommt der 3.6 FSI V6 mit 191 kW / 260 PS und einem maximalen Drehmoment von 350 Nm zwischen 2.500 und 5.000 U/min zum Einsatz. Das V6-Triebwerk offeriert Skoda ausschließlich mit dem automatisierten Sechsgang-DSG und - damit die immense Motorkraft sich zuverlässig in Vortrieb umsetzt - mit einem Allradantrieb. In nur 6,6 Sekunden erreicht der Skoda Superb Combi Tempo 100. Erst bei einer Höchstgeschwindigkeit von 247 km/h endet der Vortrieb. Dabei schluckt der schnelle Superb Combi im Mittel 10,2 Liter auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß 237 g/km).

 

Die Kraftverteilung des Allradantriebes gestaltet sich variabel. Eine Haldex-Kupplung der vierten Generation übernimmt mit elektronischer Überwachung die Steuerung des Kraftflusses. Während der Fahrt unter normalen Traktionsbedingungen fließt die Kraft zu 96 Prozent zur Vorderachse. Dies bietet ein sicheres und zuverlässiges Vorankommen bei allen Straßenzuständen - nicht nur während der kalten Jahreszeit bei Eis und Schnee. Für die Versionen 1.8 TSI sowie 2.0 TDI CR steht der 4×4-Antrieb ebenfalls optional zur Verfügung.


Fahrwerk: Agil und komfortabel für den Superb Combi angepasst

Das Fahrwerk des neuen Skoda Superb Combi basiert im Wesentlichen auf dem der Limousine. Um der hohen Zuladung und dem höheren Gesamtgewicht Rechnung zu tragen, optimierten die Tschechen die Fahrwerkkonfiguration. Die entkoppelte Hinterachse ist mit Silentblocks an der Karosserie befestigt. Das Verbund-Bauteil aus Metall und Gummi steigert den Fahrkomfort und entkoppelt den Achskörper akustisch ohne Einbußen bei Stabilität und Achsführung. Die angetriebene McPherson-Vorderachse mit Dreiecksquerlenkern ist wie bei der Limousine in einem Aluminium-Achskörper gelagert. Das verbessert die Kinematik und reduziert gleichzeitig das Achsgewicht.

Bei der Fahrwerksabstimmung achtete Skoda auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Agilität und Komfort. Die Federung soll unebene Straßenbeläge exzellent meistern, während Karosserieneigungen in Kurven dank einer breiten Spur und sorgsamster Konfiguration der Fahrwerkskomponenten weitgehend unterdrückt werden. Für mehr Fahrdynamik sorgt wie bei der Limousine die neue elektromechanische Lenkung, deren Ansprechverhalten man entsprechend anpasste. Das Einlenkverhalten und die Spurtreue vermitteln bestes Gefühl für die Fahrbahnbeschaffenheit und die Traktionsbedingungen.


Wie bereits die Superb Limousine, ist auch der neue Superb Combi mit dem Berganfahr-Assistenten HHC (Hill Hold Control) ausgestattet. Außerdem erweiterte Skoda das Fahrdynamiksystem ESP um die Anhängerstabilisierung TSA (Trailer Stability Assist); denn der neue Superb Combi darf in den Motorvarianten 2.0 TDI CR DPF 4×4 und 3.6 FSI V6 4×4 bis zu 2.000 Kilogramm schwere Anhänger in Schlepp nehmen. Der Allradantrieb mit variabler Momenteverteilung sorgt dabei zwischen den Achsen für bestmögliches Traktionsvermögen und Spurstabilität.

 

Interieur: Hochwertig für den anspruchsvollen Kunden

Die hochwertige Innenausstattung des fünftürigen Skoda Superb Combi ist mit der Limousine identisch. Zum ersten Mal lässt sich außerdem ein Skoda mit dem schlüssellosen Zugangs- und Startsystem „KESSY“ ausstatten. Ein Transponder im Schlüsselcontainer korrespondiert hierbei mit dem Sender im Fahrzeug und entriegelt bei Berühren des Türgriffs das Schloss. Die Verriegelung ist ebenfalls möglich, ohne Schlüssel oder Funkfernbedienung der Zentralverriegelung zu nutzen. Der Druck auf eine Taste am Türgriff verriegelt die Tür. Der Motor wird über eine Taste rechts an der Lenksäule gestartet und abgestellt.


Der Innenraum erfüllt mit einem fein abgestimmten Materialmix und hervorragender Verarbeitung die Wünsche der anspruchsvollsten Kunden. Die Armaturentafel mit ihrer wellenförmigen Ausprägung gruppiert die Bedienungselemente sinnvoll in einzelne Funktionseinheiten. Alle Primärfunktionen sind rund um das Lenkrad konzentriert. Das Lenkrad bietet bei bestimmten Ausstattungen Multifunktionstasten zur Bedienung der Audio-Anlage, der Multifunktionsanzeige (MFA) und des Telefons. Eine Chrom-Intarsie im Zentrum des lederbezogenen Volants zitiert die ausgeprägte V-Form der Frontpartie.

Neue Rundinstrumente mit glasklaren weißen Skalen ermöglichen beste Ablesbarkeit. Im Dachpanel sind die Dioden der Diffusions-Interieurbeleuchtung CatVision eingebaut. Anders als bei der Vorgängergeneration leuchten die LEDs weiß, was für eine exklusivere Atmosphäre im Innenraum sorgt. Die übersichtlich angeordneten und eindeutig erkennbaren Bedienungselemente schimmern in sanftem Grün.


Kaum einen Wunsch offen lassen die Infotainment-Pakete. Zwei verschiedene 2-DIN-Autoradios mit MP3-fähigem CD-Spieler lassen sich integrieren und bieten eine Vielzahl von komfortablen sowie hilfreichen Funktionen. Das Navigationssystem „Amundsen“ stellt die Basis für die elektronische Wegweisung dar und besitzt einen berührungssensitiven Bildschirm, mit dem sich alle Funktionen intuitiv erfassen und steuern lassen.

Der Skoda Superb Combi bietet leistungsstarke und funktionale Navigations- und Unterhaltungssysteme vom Navigationssystem mit Touchscreen-Funktion und Festplattenspeicher bis zur hochwertigen Audio-Anlage mit High-End-Lautsprechern, MP3-fähigem CD-Spieler und Audiobuchsen Aux-In oder MDI in der Jumbo Box zwischen den Vordersitzen zum Anschluss externer Speichermedien oder eines Kartenlesers.

 

Tagsüber sorgt ein optional erhältliches Panoramaschiebedach für eine helle, luftige Atmosphäre im Innenraum. Bei zu starker Sonneneinstrahlung kann das Glasdach mit lichtundurchlässigen Sonnenschutzrollos verschlossen werden. Das Glas selbst lässt nur 10 Prozent der Wärmeenergie durch. Neu ist ebenfalls die finnenförmige Dachantenne des Skoda Superb Combi, die mit ihrer deutlich schlankeren Form und ohne Antennenstab der Dachlinie einen eleganten Abschluss gibt.


Kofferraum: Glanzpunkte und Komfort beim Laden

Ein weiterer Glanzpunkt des neuen Superb Combi ist die auf Wunsch elektrisch sich öffnende und schließende Heckklappe. Optional erhältlich gibt es eine elektrische Entriegelung des Rollos über dem mit wertigen Bezügen verkleideten Gepäckraum. Automatisch fährt das Rollo beim Öffnen der Heckklappe in eine mittlere Position und gibt so eine größere Beladungsfläche frei.

Der erhöhte Ladeboden lässt sich variabel gestalten und bei geöffneter Heckklappe über den hinteren Stoßfänger ausfahren. Das Einladen von sperrigem Gepäck wird hierdurch wesentlich erleichtert. Ein Ensemble aus Aluminiumschienen, Netzen und Haken im Kofferraum ermöglicht die optimale Ladegut-Sicherung, um das Gepäck während der Fahrt zuverlässig vor dem Verrutschen zu schützen. Im Angebot des Skoda-Original-Zubehörs findet sich außerdem eine Halterung für Fahrräder, die man nach dem Entfernen der oberen Abdeckung des Kofferraumbodens in der unteren Etage des doppelten Ladebodens montieren kann.


Eine Laderaumbeleuchtung in der Heckklappe beleuchtet nicht nur den Laderaum, sondern auch die Fläche rund um das Fahrzeugheck. Eine weitere abnehmbare Leuchte ist auf der linken Seite des Laderaums unterbracht, die mit einem Akku ausgerüstet ist und sich bei Bedarf aus ihrer als Ladestation ausgelegten Halterung nehmen lässt. So fungiert die Lampe bei Dunkelheit mit ihrer hellen, energiesparenden LED-Technik als Taschenlampe. In der Lampe integrierten die Macher einen Magneten, der das Befestigen der Lampe an der Karosserie ermöglicht, wie zum Beispiel beim Radwechsel.

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08.10.2009

Sehr elegantes Fahrzeug. Von Innen und Außen...:applaus: Der V6 stemmt für seine 3,6 Liter wenig leistung was die PS angeht. FInde ich.


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