Toyota Let's Go Moto Tundra: Das Mega-Motocross-Mobil

, 17.12.2013


Toyota hat sein Herz für actionreiche Sportarten entdeckt. Zu den perfekt auf die Bedürfnisse von Sportlern zugeschnittenen gehört auch der Toyota Let‘s Go Moto Tundra - ein Full Size Pickup, der sich zum Traumauto für Motocrosser entwickeln könnte. Um beim Bau des Showcars nichts außer Acht zu lassen, holte sich Toyota kompetente Unterstützung ins Haus. Josh Grant und Justin Brayton starten gemeinsam für das Team Joe Gibbs Racing Motocross (JGRMX) und erstellten eine ziemlich lange Wunschliste, um sich den idealen Pickup bauen zu lassen.


Um das große Ziel zu erreichen, mussten die Macher erst einmal einen Toyota Tundra umbauen: Während sich die größtmöglich verfügbare CrewMax-Kabine nur mit einer vergleichsweise kurzen Ladefläche kombinieren lässt, kommt hier das 2,44 Meter lange Heck eines anderen Toyota Tundras zum Einsatz. In dessen Mitte findet die Yamaha YZ450F von Josh Grant und Justin Brayton locker Platz, während längs daneben angebrachte Metallboxen weiteres Equipment, wie zum Beispiel einen Kühlschrank, eine Waschmaschine, einen Helmtrockner, Werkzeug, Wechselausrüstung oder Wasserstofftanks, aufnehmen.

Die Kiste auf der Beifahrerseite bietet als besonderes Gimmick drei Monitore: Auf einem lassen sich in Wettkampfpausen Videospiele zocken, ein weiterer kann DVDs abspielen und der dritte zeigt die technischen Parameter des Motorrades an. Damit der Toyota Let‘s Go Moto Tundra in dem Terrain, in dem sich Motocrosser bevorzugt aufhalten, adäquat vorwärts kommt, verfügt der Pickup über ein Geländefahrwerk, das Camburg Racing mit Komponenten von Fox Shox und Dever Springs baute und das die Karosserie um rund 30 Zentimeter höherlegt.

Damit nicht genug der Änderungen gegenüber einem serienmäßigen Toyota Tundra. Die Felgen stammen von Method Race Wheels, die grobstolligen Offroad-Reifen liefert Procomp. Außerdem zeichnet sich der Motocross-Pickup durch Kotflügel von Glassworks Unlimited, Leuchten von Rigid Industries und Auspuffendrohre von FMF aus. Aus dem Regal von N-FAB, das den Umbau innerhalb von nur sieben Wochen realisierte, stammen die Einstiegsleisten und die Frontstoßstange. Für zusätzliche Karosseriearbeiten und die Lackierung zeichnet das Unternehmen „The Collision Lab“ verantwortlich.


Josh Grant und Justin Brayton brachten im Toyota Let‘s Go Moto Tundra ihre ganze Motocross-Expertise ein. Grant ist seit 2004 Profi in dieser Sportart und seitdem in jeder Rennserie, in der er antrat, unter den Top 10 in der Gesamtwertung gelandet. 2009 gewann der in Riverside, Kalifornien, lebende Rennfahrer die „Lucas Oil AMA Motocross Championship Series“. Zudem gehen zahlreiche Siege und Podiumsplatzierungen bei Einzelrennen auf sein Konto, unter anderem die Goldmedaille im Motocross bei den 16. „X Games“.

Auch Justin Brayton aus Huntersville, North Carolina, hat schon einige Erfolge auf dem Kerbholz. Bereits im Alter von 18 Jahren wurde er Profi und machte sich einen Namen in der AMA Arenacross Serie, bevor er zum Supercross wechselte. In den Jahren 2008 und 2009 startete Brayton als Werksfahrer für KTM, seit 2010 ist er bei JGRMX unter Vertrag. Zahlreiche Einzelerfolge gehen auf sein Konto, darunter die Bronzemedaille bei den Moto X World Championships 2008, Silber beim XG Super X Finale 2009 oder der Sieg beim prestigeträchtigen Supercross in Paris Bercy 2009.

Toyota bietet für den Tundra drei verschiedene Motorisierungen an. Neben einem Vierliter-V6-Triebwerk stehen noch zwei V8-Benziner mit 4,6 oder 5,7 Litern Hubraum zur Wahl. Das Top-Aggregat leistet 386 PS bei 5.600 Umdrehungen und bringt es auf maximal 544 Nm bei 3.600 Touren. Eine Sechsgang-Automatik leitet die Power entweder nur Richtung Hinterachse oder verteilt sie an alle vier Räder.

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