VW Golf 8 (2020): Der erste Check - alle Infos und Daten

, 31.10.2019


Hightech ohne Aufpreis, eine digitale Revolution und dazu innovative Motorsysteme: Der komplett neue VW Golf 8 erfährt die größte Transformation in seiner 45jährigen Geschichte. Nie zuvor bot ein Golf assistierte Fahrfunktionen auf dem jetzt realisierten Level. Auch die Digitalisierung erreicht ein neues Niveau. Keine Frage, der technische Sprung ist riesig. Der Golf wird darüber hinaus komfortabler und die Sport-Versionen folgen ebenfalls sehr bald. Auf den Markt kommt der Golf 8 im Dezember 2019. Wir zeigen, was der VW Golf 8 alles zu bieten hat und unterzogen der 8. Generation bereits einen ersten Check. Dazu geben wir zahlreiche Details preis, präsentieren die neuen Ausstattungslinien und die ersten Live-Bilder.

Design VW Golf 8: Sichtbar dynamischer und eine Neuheit in der Kompaktklasse

Auf den ersten Blick wirkt das Design des VW Golf 8 vertraut. Genau mit diesem Auftritt ist die Ikone unter den Kompaktwagen unverwechselbar, so mögen ihn die Käufer. Doch der Golf tritt jetzt sportlicher auf und liegt optisch satter auf der Straße, wozu erheblich die nach hinten abfallende Dachlinie beiträgt. Die nach vorn heruntergezogene Front gefällt dazu durch die scharf gezeichneten, schmalen  LED-Scheinwerfer. Mehr noch: LED-Scheinwerfer gibt es bereits in der Basis serienmäßig. Weitere Akzente setzen die große Kühlluftöffnung im unteren Bereich des Stoßfängers und die jetzt noch markanter konturierte Motorhaube. Die Rückleuchten im Heck sind ebenfalls ausschließlich in LED-Technologie ausgestattet. Durch das Design und die LED-Konturen entsteht so im Heck eine dreidimensionale Nachtlicht-Signatur.

Auf Wunsch ist der VW Golf 8 erstmals in der Kompaktklasse überhaupt mit besonders lichtstarken LED-Matrix-Scheinwerfern erhältlich. Das System führte Volkswagen in ähnlicher Form mit dem aktuellen VW Touareg ein und übertrug die Technologie anschließend auf den VW Passat. Mit den LEDs kann der Golf verschiedene interaktive Lichtfunktionen realisieren und die Lichtverteilung automatisch an den Straßenverkehr anpassen. Die Regie hat dabei ein Steuergerät, das die Signale der Frontkamera, die digitalen Kartendaten des Navigationssystems, die GPS-Signale, den Lenkwinkel und die aktuelle Geschwindigkeit nutzt, um in Sekundenbruchteilen punktgenau die einzelnen LEDs für das jeweils beste Licht zu aktivieren.

Bei den 10 Lichtfunktionen handelt es sich um Stadtlicht, Landstraßenlicht, Teilfernlicht, Fernlicht, Abbiegelicht, Schlechtwetterlicht, Autobahnlicht, dynamisches Kurvenlicht, eine Schilderentblendung und den Reisemodus, der ein Umschalten der Funktionen auf Linksverkehr ermöglicht. Ein weiteres erstmals im Golf integriertes Feature stellt die wischende Blinkfunktion dar, über die sich die LED-Matrix-Scheinwerfer von den anderen Scheinwerfersystemen der Baureihe differenzieren. Wischend animiert sind in der Topversion bei den Rückleuchten die Blinker.

Abmessungen: So groß ist der VW Golf 8

Obwohl der neue VW Golf 8 flacher, gestreckter und dynamischer wirkt, behielten die Macher die kompakten Abmessungen bei. Der Golf 8 ist 4,284 Meter lang und damit nur 2,6 Zentimeter länger. Die Breite ohne Außenspiegel beträgt 1,789 Meter und unterscheidet sich vom Vorgänger nur um einen winzigen Millimeter. Der Eindruck täuscht nicht: In der Höhe kommt der neue Golf auf 1,456 Meter und ist damit 3,6 Zentimeter flacher als der Vorgänger. Der Radstand wuchs derweil um 1,6 Zentimeter auf 2,636 Meter.

Motoren VW Golf 8: Benziner, Diesel und eine fünffache Elektrifizierung

Acht neue Antriebsversionen befinden sich für den VW Golf 8 im Programm. Die Motoren beinhalten Benzin-, Diesel-, Erdgas- (CNG), Mild-Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Antriebe. Das Leistungsspektrum wird nach dem Anlauf aller Motoren zwischen 66 kW/90 PS und über 221 kW/300 PS liegen. Darüber hinaus entwickelte Volkswagen für die frontgetriebenen Modelle ein komplett neues, effizienteres Handschaltgetriebe. Je nach Motorisierung, sind ein Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und ein Allradantrieb erhältlich. Alle Motoren erfüllen mindestens die Euro-6d-TEMP-Norm. Den Elektro-Golf gibt es allerdings nicht mehr - dafür kommt 2020 der vollelektrische VW ID.3.

Benziner (TSI):

VW Golf 1.0 TSI (90 PS und 110 PS): Die Versionen mit 66 kW/90 PS und 81 kW/110 PS sind weiterentwickelte 1,0-Liter-Dreizylindermotoren mit Turboaufladung, die erstmals im Golf zum Einsatz gelangen. Der Motor basiert technisch auf dem 1,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner mit 130 PS. Für die Kraftübertragung an die Vorderräder sorgt serienmäßig ein 6-Gang-Handschaltgetriebe. Bereits bei niedrigen Drehzahlen soll der Antrieb ein besonders gutes Anfahrverhalten besitzen. In der stärkeren Leistungsstufe mit 110 PS steht der Antrieb auch als Mild-Hybrid (eTSI) mit 48-Volt-System und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zur Wahl.

VW Golf 1.5 TSI (130 PS und 150 PS): Aus 1,5 Litern Hubraum entwickeln die Vierzylinder-Turbobenziner 96 kW/130 PS und 110 kW/150 PS. Dieser Motor erhielt bereits beim Golf 7 viel Lob. Serienmäßig mit einem manuellen 6-Gang-Getriebe gekoppelt, gibt es die zwei Antriebsversionen auch als Mild-Hybrid (eTSI) und mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Diesel (TDI):

VW Golf 2.0 TDI (115 PS und 150 PS): Vollständig neu entwickelte Volkswagen die zwei Turbo-Diesel. Die TDI leisten 85 kW/115 PS und 110 kW/150 PS und besitzen ein neues Zweifach-SCR-Kat-System (Twindosing). Die TDI-Motoren offeriert Volkswagen mit einem 6-Gang-Handschaltgetriebe und einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Im Fall der 150-PS-Version gibt es den Golf optional mit Allradantrieb. Die Macher konnten das Ansprechverhalten des Motors verbessern und dank des neuen Twindosing-SCR-Systems die umweltschädlichen Stickoxid-Emissionen (NOx) nochmals erheblich reduzieren: In dieser Evolutionsstufe wird das AdBlue gezielt vor zwei hintereinander angeordneten SCR-Katalysatoren eingespritzt. Beide TDI gehören zu den saubersten und effizientesten Verbrennungsmotoren der Welt.

Hybrid-Antriebe:

VW Golf eTSI (110 PS, 130 PS und 150 PS): Ganz neu ist der VW Golf eTSI. Hinter dieser Bezeichnung stehen die Mild-Hybridantriebe, bei denen die Macher die Benziner mit einem kleinen, leichten Elektromotor kombinieren, um den Spritverbrauch signifikant zu senken. Gleichzeitig erhöht dieses Konzept beim Golf durch den E-Boost insbesondere die Performance beim Anfahren. Die stets mit einem 7-Gang-DSG (Doppelkupplungsgetriebe) gekoppelten Mild-Hybridantriebe wird es mit 81 KW/110 PS, 96kW/130 PS und 110 kW/150 PS geben. Die eTSI verfügen über eine leistungsfähige Energierückgewinnung (Rekuperation). Das 48-Volt-System ermöglicht es zudem, mit komplett abgeschaltetem Verbrennungsmotor zwischen 40 und 160 km/h zu „segeln“ und dadurch nochmals Kraftstoff zu sparen.

Das 48-Volt-System gelangt zusätzlich zum herkömmlichen 12-Volt-System im Auto zum Einsatz, um mit vergleichsweise kleinen Leitungsquerschnitten und damit geringem Gewicht des Kabelsatzes die Übertragung höherer elektrischer Leistungen zu ermöglichen. Dies führt beim Bremsen zur Rekuperation einer deutlich größeren Energiemenge. Die in der 48-Volt-Lithium-Ionen-Batterie gespeicherte Energie versorgt das 12-Volt-Bordnetz und treibt darüber hinaus den sogenannten 48-Volt-Riemen-Startergenerator an.

VW Golf eHybrid (204 PS und 245 PS): Zwei Plug-in-Hybridantriebe stehen für den VW Golf 8 zur Wahl, die Volkswagen unter dem Oberbegriff eHybrid einführt. Das eHybrid-Programm gliedert sich in eine auf Reichweite optimierte Version mit 150 kW/204 PS Systemleistung und eine stärker auf Performance ausgelegte GTE-Variante mit 180 kW/245 PS auf. Der Plug-in-Hybridantrieb besteht unter anderem aus einem 1,4 Liter großen TSI-Benziner, dem Hybridmodul mit Elektromotor und einem 6-Gang-Dopplekupplungsgetriebe (DSG). Die neue Lithium-IonenBatterie kennzeichnet ein um 50 Prozent größerer Energiegehalt (13,0 kWh) und damit eine verbesserte elektrische Reichweite. Nach dem realitätsnahen WLTP-Zyklus sind es vermutlich über 70 Kilometer elektrische Reichweite.

Erdgas:

VW Golf TGI (130 PS): Mit Erdgas bzw. CNG betriebene Fahrzeuge wie der VW Golf TGI bieten einen der umweltfreundlichsten und saubersten Kraftstoffe überhaupt. Dieses Gas gibt es in unterirdischen Vorkommen, lässt sich aber auch aus biologischen und organischen Abfällen gewinnen und synthetisch herstellen. Dazu ist Erdgas ziemlich günstig: Einmal schnell volltanken für weniger als 20 Euro - und dann gibt es eine hohe Reichweite von mehreren Hundert Kilometern. CNG-betriebene Motoren emittieren im Vergleich zu anderen Verbrennungsmotoren bis zu 25 Prozent weniger CO2 und - besonders wichtig - bis zu 95 Prozent weniger umweltschädliche Stickoxide (NOx). Für den Antrieb des VW Golf 8 TGI sorgt ein 1,5 Liter großer Vierzylinder-Turbomotor mit 96 kW/130 PS.

VW Golf 8 GTI, VW Golf 8 R und VW Golf 8 GTD: Die Sportler kommen noch 2020

Noch 2020 folgen die Sportversionen des VW Golf 8 in Form des VW Golf GTI und VW Golf R. Über die Leistung des künftigen Golf R hüllen sich die Macher noch in Schweigen und verraten lediglich, dass der 2,0 Liter große Vierzylinder-Turbobenziner über 300 PS leisten wird. Ein 48-Volt-Netz ließe sich in Kombination mit einem Hybrid-System für Extra-Performance nutzen, so dass durchaus rund 350 PS möglich wären. Der noch aktuelle Golf R der 7. Generation kommt auf genau 300 PS.

Auch beim VW Golf GTI ist eine Leistungssteigerung zu erwarten, dessen Vierzylinder-Turbobenziner aus 2,0 Litern Hubraum aktuell 245 PS schöpft. Beim Golf 8 GTI könnten es rund 250 PS sein. Erfreulich: Der schnellere und agilere VW Golf GTI TCR, derzeit eine Sonderedition, wird in der 8. Golf-Generation fest in das Modellprogramm aufgenommen - der noch aktuelle TCR der 7. Generation weiß bereits mit satten 290 PS zu begeistern.

Volkswagen hält am VW Golf 8 GTD fest, der einen Performance-TDI erhält. Galt der GTD bislang als Diesel-Langstreckensportler, soll der neue GTD jetzt auch richtig schnell werden. Mehr verriet Volkswagen noch nicht.

Neue Dämpferregelung: Jetzt noch komfortabler oder noch sportlicher

Bei der weiterentwickelten adaptiven Dämpferregelung (DCC) des VW Golf 8 lassen sich die Dämpfer nun - parallel zu den bereits bekannten Einstellungen „Comfort“, „Normal“, „Sport“, „Eco“ und „Individual“ - stufenlos mit einem Stufenregler über einen erweiterten Bereich konfigurieren, der eine noch individuellere Abstimmung ermöglicht. Unterhalb von „Comfort“ wird der Fahrkomfort nochmals gesteigert. Oberhalb von „Sport“ ergibt sich ein erweiterter Bereich mit maximal straffer Dämpfung für eine minimierte Bewegung der Karosserie und besonders direkten Fahrzeugreaktionen. Der Schieberegler beeinflusst ferner kontinuierlich die Querdynamik, um das Kurvenverhalten und das Ansprechverhalten des Golf auf Lenkbefehle von komfortabel und ruhig bis sportlich und agil einzustellen.

Innenraum VW Golf 8: Die digitalen Innovationen für den Golf

Der Einstieg in den VW Golf 8 erfolgt alternativ zum herkömmlichen Fahrzeugschlüssel über ein kompatibles Smartphone von Samsung. Um das Smartphone als mobilen Schlüssel zu nutzen, ist keine Mobilfunkverbindung erforderlich. Zum Öffnen reicht es, das Smartphone analog zum Schließ- und Startsystem „Keyless Access“ in die Nähe des Türgriffs zu halten. Um den Motor zu starten, wird das Smartphone einfach in der Mittelkonsole abgelegt. Darüber hinaus kann der Inhaber den mobilen Schlüssel an Familienmitglieder und Freunde versenden, damit auch sie ihr Smartphone als Schlüssel nutzen können. Bis zu acht mobile Schlüssel gibt es kostenlos.

Im Innenraum des VW Golf 8 fällt als erstes die große Display-Landschaft auf, so dass im Vergleich zum Vorgänger eine ganze Reihe an Schaltern, Knöpfen und Reglern entfällt. Die Basis dafür bildet das voll digitalisierte Cockpit mit einem 10,25 Zoll beziehungsweise 26,0 Zentimeter großen Display und in der Mitte des Armaturenbrettes ein ebenfalls serienmäßiges Infotainment-System mit einem 8,25 Zoll beziehungsweise 21,0 Zentimeter dimensionierten Touchscreen samt edler Glasoberfläche. Optional gibt es den Touchscreen in der Mitte des Armaturenbrettes in 10,0 Zoll beziehungsweise 25,4 Zentimeter Durchmesser. Keine Sorge, die Systeme lassen sich so einfach und verständlich bedienen wie ein Smartphone.

Die hochauflösenden Displays bestechen durch scharfe Grafiken und das Infotainment-System lässt sich intuitiv bedienen. Das voll digitalisierte Cockpit kann der Fahrer derweil nach seinen Vorstellungen einrichten, zum Beispiel mit einer klassischen Anzeige von Tacho, Drehzahlmesser und Kilometerzähler oder einer großen Navigationskarte im direkten Blickfeld. Ebenfalls neu: ein Head-up-Display, bei dem Informationen wie Geschwindigkeit, Meldungen der Fahrerassistenzsysteme und Navigationshinweise direkt in die Windschutzscheibe projiziert werden.

Vorne sitzen im VW Golf bis zu 2,00 Meter große Personen bequem, hinten locker über 1,90 Meter große Mitreisende. Das Interieur besticht durch eine gute Verarbeitung und großflächige Softtouch-Oberflächen. Nur im nicht direkt sichtbaren Bereich gelangt harter Kunststoff zum Einsatz, wie zum Beispiel im unteren Bereich des Armaturenbrettes. Die vorderen Türfächer kleideten die Macher sogar mit Stoff aus.

Die Temperatur der Klimaanalage wird über einen fest eingebauten Touchslider geregelt, das heißt  einfach mit dem Finger nach links oder rechts wischen und es wird kälter oder wärmer. Einfach geht es auch über die neue, natürliche Sprachsteuerung, mit der sich alle wesentlichen Funktionen des Infotainment-Systems, der Navigation, das Telefon und das Radio bedienen lassen, ohne sich durch Menüs auf dem Touchscreen klicken zu müssen. Es genügt zum Beispiel der Befehl „Mir ist kalt“, damit es wärmer wird. Das System erkennt sogar, ob der Befehl vom Fahrer oder Beifahrer kam und regelt die Temperatur nur für diese Person. Beim Befehl „Es stinkt“ aktiviert der Golf direkt die Umluft.

Folgen wird zudem die Integration der Web-App „Alexa“, um über den Cloud-basierten Sprachdienst „Amazon Alexa“ gewohnte Funktionen wie Unterhaltung oder die Steuerung von kompatiblen Smart-Home-Geräten zu bedienen.

Besonders komfortabel: Die Digitalisierung des Fahrzeugs bietet die Möglichkeit, dass jeder Fahrer den Wagen auf seinen ganz eigenen Geschmack abstimmt. Diese personalisierten Einstellungen werden im Wagen und via Cloud gespeichert, um sie nach einem Fahrer- respektive Fahrzeugwechsel wieder abzurufen. Dazu gehören zum Beispiel die Anzeigen des digitalen Cockpits, die Sitzposition, die Einstellungen der Außenspiegel und der Klimaanlage und das Ambientelicht.

Konnektivität: Das bietet der neue Level im VW Golf 8

Im VW Golf 8, der stets online ist, bringt Volkswagen die Konnektivität auf ein höheres Level. Das reicht von der Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen und automatischen Kartenaktualisierungen über Medien-Streaming und Webradio bis hin zur Nutzung des Smartphones als Fernbedienung für eine Vielzahl an Fahrzeugfunktionen wie Parkposition, Fahrdaten, Online-Diebstahlwarnanlage und viele mehr. Die Datenkosten zur Nutzung der Online-Dienste und -Funktionen übernimmt Volkswagen; ausgenommen sind hier nur das Media-Streaming, das Webradio und der WLAN-Hotspot.

Um Smartphone-Apps und Inhalte wie zum Beispiel Musik, Karten, und Hörbücher über den Touchscreen des Fahrzeugs bedienen zu können, lassen sich Smartphones über „Android Auto“, „Apple CarPlay“ und „MirrorLink“ ohne Kabel verbinden. Die Insassen an Bord des Golf können zudem ihr Smartphone, Tablet, Notebook und ähnliche Geräte über einen WLAN-Hotspot mit dem Internet verbinden. In der Mittelkonsole befindet sich zudem eine induktive Ladeschale für Smartphones, die das Aufladen ohne Kabel ermöglicht. Darüber hinaus befinden sich vorne und im Fond jeweils zwei USB-C-Anschlüsse an Bord.

Als Novum sind die Systeme VW Golf 8 erstmals nicht nur update-, sondern in vielen Fällen auch upgradefähig. So können Käufer später entscheiden, ob sie zum Beispiel die automatische Distanzkontrolle „ACC“, den Fernlichtassistenten „Light Assist“, die Navigation, „App-Connect“ (Smartphone-Apps einbinden), einen WLAN-Hotspot und die online-basierte Sprachbedienung nachträglich erwerben und aktivieren - alles komfortabel über das Auto, ohne einen lokalen VW-Händler aufsuchen zu müssen. Ohne zusätzliche Kosten gibt es im „In-Car Shop“ Add-ons wie „We Park“ (bargeldlos Parken in aktuell bereits 134 deutschen Städten), „We Experience“ (optionale Tipps zu individualisierten Angeboten von Restaurants, Shops oder Tankstellen entlang der Route) oder „Amazon Alexa“ zu aktivieren.

Assistenzsysteme VW Golf 8: Mit IQ.Drive auf dem Weg zum autonomen Fahren

Die Assistenzsysteme des VW Golf 8 heben den Komfort und die Sicherheit auf ein neues Niveau. Unter dem Oberbegriff „IQ.Drive“ bündelt Volkswagen die Assistenzsysteme auf dem Weg zum autonomen Fahren. Der neue Golf bietet die aktuell höchste Ausbaustufe von IQ.Drive. Serienmäßig befinden sich der Spurführungsassistent „Lane Assist“ und das Umfeldbeobachtungssystem „Front Assist“ mit City-Notbremsfunktion, Fußgänger- und Radfahrererkennung sowie Ausweichunterstützung und Abbiegeassistent an Bord. Keine Frage: Das sind modernste Technologien ohne Aufpreis.

Optional für den Golf  erhältlich ist die automatische Distanzkontrolle „ACC“ in der neuen höchsten Ausbaustufe mit einer vorausschauenden Geschwindigkeitserkennung und einem Stauendeassistenten, der erstmals in einem Volkswagen zum Einsatz gelangt. Als „ACC mit vorausschauender Geschwindigkeitserkennung“ reagiert das Assistenzsystem auf Tempolimits und deren Auflösung sowie auf Kreuzungen, Kreisverkehre und Kurven.

Zusammen mit dem „Lane Assist“ fusioniert das „ACC“ zum „Travel Assist“, mit dem der neue Golf bis 210 km/h assistiert fährt. Das Auto lenkt, gibt Gas und bremst. Aus rechtlichen Gründen muss der Fahrer jedoch seine Hände am Lenkrad halten, um jederzeit eingreifen zu können. Reagiert der Fahrer auf die nach 15 Sekunden erscheinenden Warnsignale nicht, bringt das System den Golf zum Stehen.

Car2X: Der VW Golf 8 spricht mit anderen Autos

Als europaweit erstes Auto tauscht der VW Golf 8 serienmäßig über die Car2X-Kommunikation verkehrsrelevante Informationen mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur im Umkreis von 800 Metern aus. Dieser Austausch erfolgt per WLAN, völlig unabhängig vom Mobilfunknetz, binnen Millisekunden in Echtzeit. Für die Autofahrer entstehen dabei keine laufenden Kosten. Weitere Autohersteller folgen bald, so dass die Autos markenübergreifend kommunizieren können.

Die Car2X-Kommunikation registriert unter anderem Unfälle, Pannenfahrzeuge, Stauenden, Baustellen, Gefahrenbremsungen und Einsatzfahrzeuge wie Krankenwagen, Feuerwehren und Polizeiwagen, so dass der Fahrer dadurch frühzeitig reagieren kann. Zudem können Gefahren, die etwa durch das Überfahren einer roten Ampel von Einsatzfahrzeugen entstehen, verringert und Rettungsgassen rechtzeitig gebildet werden.

Kofferraum VW Golf 8: Für den Alltag und Reisen gerüstet

Der VW Golf 8 ist mit seinem gut zugeschnittenen Kofferraum und doppeltem Ladeboden für den Alltag und Reisen gerüstet. Das genaue Kofferraumvolumen teilten die Macher noch nicht mit. Beim Vorgänger waren es 380 Liter und mit umgeklappten Rücksitzlehnen 1.270 Liter. Ideal für den Alltag erweist sich die niedrige Ladekante und beim Ladeboden in der oberen Stellung eine flache Ladestufe, die ein bequemes Be- und Entladen ermöglichen. Auf Wunsch besitzt der Golf 8 eine per Knopfdruck ausfahrbare Anhängerkupplung. Zahlreiche Ablagen vorne und hinten vereinfachen das Verstauen kleiner Mitbringsel. In die Türfächer vorne passen sogar vorne und hinten 1,5 Liter große Flaschen.

Ausstattungslinien VW Golf 8: Mit Life, Style, R-Line und GTE wird alles anders

VW Golf: Bereits die Basis des VW Golf ist umfangreich ausgestattet und beinhaltet unter anderem LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten, das schlüssellose Startsystem „Keyless Start“, digitale Instrumente und ein 8,25-Zoll-Infotainmentsystem. Dazu kommen die mobilen Online-Dienste und -Funktionen von „We Connect“ und „We Connect Plus“, ein Multifunktionslenkrad, eine Klimaautomatik, der Spurhalteassistent „Lane Assist“, ein Abbiegeassistent, „Front Assist“ (Umfeldbeobachtungssystem) und Car2X für die lokale Kommunikation mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur.

VW Golf Life: Die Ausstattungslinie „Life“ beinhaltet über den Basis-Golf hinaus unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine Exterieur-Ambientebeleuchtung, eine induktive Ladeschale für Smartphones, „Wireless App-Connect“ (drahtlose iPhone-Integration), eine Ambientebeleuchtung im Innenraum mit 10 Farben, den „ParkPilot“ als Einparkhilfe sowie das automatisch aktivierte Autobahnlicht und Stadtlicht.

VW Golf Style: In der neuen Topausstattung „Style“ gehören zusätzlich Details wie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, mehr Chromumfänge im Exterieur, vorne Sportsitze, ein Lederlenkrad und ein Lederschaltknauf, eine Außenspiegeleinstellung mit Memory-Funktion zum Serienumfang. Das Angebot ergänzen eine Ambientebeleuchtung mit 32 Farben im Innenraum, LED-Scheinwerfer mit Abbiegelicht, Allwetterlicht, LED-Rückleuchten mit animierter Blinkfunktion, eine 3-Zonen-Klimaanalge, der „Travel Assist“ und der Spurhalteassistent „Lane Assist“.

VW Golf R-Line: Durch und durch dynamisch zeigt sich der VW Golf R-Line als sportlichste Ausstattung. Für den Vorgänger gab es verschiedene „R-Line“-Pakete, die Volkswagen jetzt durch die „R-Line“-Ausstattung ersetzt. Analog zu „Style“, gehören auch hier die Ausstattungsinhalte von „Golf“ und „Life“ zur Basiskonfiguration. Darüber hinaus wird die „R-Line“-Version unter anderem durch folgende Features geprägt: 17-Zoll-Leichtmetallräder des Typs „Sebring“, „R-Line“-spezifische Stoßfänger, Schwellerleisten in hochglänzendem Schwarz, Diffusor im Heck, Top-Sportsitze mit „R“-Sitzbezügen in Stoff/Microfaser und integrierten Kopfstützen, eine Interieur-Ambientebeleuchtung in 32 Farben, ein Sportfahrwerk, eine Fahrprofilauswahl, ein schwarzer Dachhimmel, ein Schalthebelknopf in Alu, ein Multifunktionslenkrad mit gelochtem Leder, „R-Line“-spezifische Zier- und Kontrastnähte sowie Pedalerie und Fußstütze in gebürstetem Edelstahl.

VW Golf GTE: Das auf Performance ausgelegte Hybrid-Modell differenziert sich im Exterieur durch ein Ambientelicht (unter anderem beleuchtete Lamellen im Kühlergrill), GTE-spezifische Stoßfänger, spezielle 17-Zoll-Leichtmetallräder, rote Bremssättel, einen eigenen Diffusor im Heck, einen ebenfalls eigenen GTE-Dachspoiler und verbreiterte Seitenschweller. Ein Sportfahrwerk, LED-Performance-Scheinwerfer und eigenständige LED-Rückleuchten komplettieren die Ausstattung. Im Interieur gehören unter anderem Sportsitze mit integrierten Kopfstützen, ein pulsierender Starttaster für den eHybrid-Antrieb sowie GTE-spezifische Stoffe und Applikationen sowie ein Multifunktions-Sportlenkrad, ein GTE-Schaltknauf und eine Edelstahl-Pedalerie zur Serienausstattung. Ebenfalls Serie: eine spezifische GTE-Einstellung des mit 30 Farbtönen ausgestatteten Ambientelichts.
 

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