Mission 6000: Mit dem Auto zur Party nach Afrika

, 10.02.2010

Mission 6000 steht für das Abenteuer eines ganz besonderen Road-Trips über mehr als 6.000 Meilen (rund 10.000 Kilometer) durch 10 Länder bis runter nach Afrika. Diese aus einer Schnapsidee entstandene Aktion zweier bekloppter Autofanatiker, Barobs Geburtstag in Marrakech, der Königsstadt im Südwesten Marokkos, zu feiern, bedeutet viel mehr als das pure Abklappern ferner Reiseziele. Hinter der Mission 6000 verbergen sich die zwei Speed Heads Martin (FSM) und Robin (Barob). Diese Tour bedeutete ein Stückchen Freiheit, Abenteuer und die Verwirklichung eines Traums.

Lassen wir Martin und Robin ihre erstaunlichen Erlebnisse auf einer Strecke von über 6.000 Meilen durch die unterschiedlichsten Kulturen und über die verschiedensten Straßen selbst schildern, die sie für Speed Heads noch einmal Revue passieren ließen. Wo sich die teuersten, sportlichsten Autos und hübschesten Frauen ihr Stelldichein in Europa geben, erfahren wir ebenfalls, ebenso, an welch unglaublichen Orten Luxusfahrzeuge auf der Straße anzutreffen sind.

Als zuverlässiges Gefährt diente den beiden Speed Heads ein BMW 535d Touring, der sich auf ausgebauten Autobahnen, hohen Passstraßen, steinigen Schotterpisten und in der afrikanischen Wüste als ideale Wahl erwies. Darüber hinaus kam als Pluspunkt das große Ladevolumen für diese lange Reise hinzu, bei der Martin und Robin auch mal im Auto schlafen mussten. Für den Vortrieb des Diesels sorgten 272 PS und 560 Nm Drehmoment. Das reicht aus für den Spurt von 0 auf Tempo 100 in 6,4 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von elektronisch abgeregelten 250 km/h.


1. Etappe: Winterlingen (Deutschland) - Monte Carlo (Monaco)

“An einem Samstag Morgen sollte die Mission 6000 im deutschen Winterlingen beginnen. Unser Weg führte uns zunächst durch die Schweiz über Zürich und Genf nach Frankreich. Bewusst fuhren wir nicht immer die kürzeste Strecke, sondern wählten vielmehr interessante Routen aus, die wir ständig in Erinnerung halten, wie zum Beispiel die majestätischen Berggipfel und verschlungenen, kurvigen Passstraßen - eine Spaß verbreitende Achterbahn im Hochgebirge in Frankreich, Italien und der Schweiz.

Nachdem wir unter anderem die höchste Passstraße der Alpen, „Col de la Bonette", auf 2802 Metern Höhe und in mancher Hinsicht auch abenteuerliche Straßen in den Alpen überquerten, genossen wir die einmalige Atmosphäre von Monaco mit einer Runde auf dem legendären Formel-1-Stadtkurs, bevor wir uns im Hafen den dort vor Anker liegenden Schätzchen widmeten. Monaco stellt übrigens nach dem Vatikan den zweitkleinsten Staat der Welt dar.

Im berühmten Casino von Monte Carlo sind wir schlussendlich doch nicht gelandet. Das Risiko, ohne Reisekasse wieder herauszukommen, war uns schlichtweg zu groß.

2. Etappe: Monte Carlo (Monaco) - St. Tropez (Frankreich) - Barcelona (Spanien)

Früh morgens machten wir uns mit den ersten Sonnenstrahlen auf. Es ging an der Côte d'Azur direkt am blauen Mittelmeer entlang, während wir voller Enthusiasmus die Fahrt genossen. Über Cannes fuhren wir nach St. Tropez, wo wir erst einmal in einem Restaurant direkt am Hafen einkehrten, um uns zu stärken.

Was in St. Tropez an noblen Yachten, edlen Autos und Schickimicki-Publikum vertreten war, zog uns in einen ganz eigenen, faszinierenden Bann. Wunderschöne Frauen und Supersportwagen pflastern die Straßen von St. Tropez. Da steht beispielsweise der Porsche Carrera GT neben dem Lamborghini Gallardo Spyder, während man in den verwinkelten Gassen einen Audi R8 oder Mercedes-Benz CLK DTM AMG Cabrio zu Gesicht bekommt.

Keine Ahnung, was genau den Ausschlag gab oder ob es nur die ungewohnt heiße, stechende Sonne war, aber St. Tropez ist einfach der Hammer und wir kommen wieder! Unsere Mission sollte jedoch erfüllt werden, mit dem Ziel vor Augen, Robins Geburtstag in Marrakech zu feiern und die gesamte Strecke mit dem Auto zu meistern. Schweren Herzens verließen wir St. Tropez Richtung Spanien mit Ziel Barcelona, der zweitgrößten Stadt Spaniens.


3. Etappe: Barcelona (Spanien) - Valencia (Spanien)

Über den heutigen Tag gibt es nicht allzuviel Sensationelles zu berichten. Wir schliefen gemütlich aus, guckten uns Barcelona an und folgten dann in aller Ruhe der kurvigen Küstenstraße nach Valencia. Da uns das brillante Wetter geradezu einlud, entspannten wir uns auf dem Weg noch für ein paar Stunden am Strand. In Valencia angekommen, überraschte uns das äußerst moderne und schöne Stadtbild. Nach dem Check-In im Hotel zog es uns jedoch wieder direkt an den Strand, um uns abends die vor Leben pulsierende Altstadt anzugucken, die durch zahlreiche Restaurants, Cafés, viele junge Menschen und wunderbare Frauen besticht.

4. Etappe: Valencia (Spanien) - Alicante (Spanien)

Von Valencia ging der Weg zunächst erneut an der Mittelmeerküste entlang Richtung Süden nach Denia, ein wirklich beschauliches und sehr schönes Städtchen, wo wir zum Mittagessen anhielten. Von dort aus ging es wieder in das Landesinnere, da wir von Speed Heads-Macher Christian einen Tipp erhielten, uns einen speziellen Bergpass, den "Col de Rates", etwas genauer anzuschauen. Und siehe da, die Passfahrt stellte sich als wirklich beeindruckendes Erlebnis und tolles Fahrvergnügen heraus. Auf 1.300 Metern Höhe angekommen, befanden wir uns mitten im Niemandsland - etwas ungewohnt, aber auch unbeschreiblich schön.

Anschließend führte uns der Weg nach Callosa, um die Wasserfälle „Fuentes del Algar“ zu besichtigen. Die grüne Region besitzt zahlreiche Orangenplantagen und andere Obstanbaugebiete. Allerdings war es uns den Eintritt für das gebotene Naturschauspiel nicht wert und so starteten wir kurze Zeit später weiter nach Alicante, um dort am Strand den Tag ausklingen zu lassen.

5. Etappe: Alicante (Spanien) - Marbella (Spanien)

Monte Carlo war geil, St. Tropez der Hammer, aber was in Marbella abgeht, ist schlichtweg der Wahnsinn. Dazu aber gleich mehr. Bevor es morgens weiter gen Süden ging, war Kultur angesagt und so besuchten wir in Alicante das hoch auf einem Felsen liegende "Castello de Santa Barbara" - eine der flächenmäßig größten Burganlagen Europas, deren Besuch sich tatsächlich lohnte. Wir fühlten uns fast in ferne Zeiten zurückversetzt und stellten uns vor, wie die Spanier damals ihre Kanonen abfeuerten.

Jetzt ab auf die Autobahn nonstop Richtung Marbella. Wir hörten zuvor so einiges Gutes über Marbella, aber nach St. Tropez lag die Messlatte schon enorm hoch. Was sollte da noch kommen? Die 42° Celsius während der Anreise schreckten uns nicht ab. Aber in Marbella, bei gemütlichen 32° Celsius angekommen, waren wir einem Anfall nahe! Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Vergesst Monte Carlo, St. Tropez (ganz nett), aber "the place to be" ist eindeutig Marbella. Wir beide sind nicht sehr leicht zu beeindrucken, da wir von Allem schon vieles auf dieser Welt gesehen haben. Was aber hier auf uns wartete, sprengt alle Grenzen - man muss es einfach erleben!

Die luxuriösesten Mega-Yachten, die teuersten Sportwagen und vor allem hübsche Frauen bevölkerten die Strandpromenade. Wohin man schaute, umringten uns automobile Exoten: Mercedes-Benz SLR McLaren, Lamborghini Murciélago LP640 Roadster, mehrere Ferrari 599 GTB Fiorano, Porsche GT3 RS, unzählige Aston Martins und weitere Edelmarken. Im Grunde genommen, gehört sogar Ferrari in Marbella zur „Massenware“.

Nach kurzem Check-in im Hotel zog es uns zur abendlichen Unterhaltung erneut an den "Puerto Banus", den mondänen Yacht-Hafen von Marbella, wo selbst Mittwoch abends die steilsten Partys im Gange waren. Es kann keinen Zweifel geben: Wer es sich leisten kann und Lust dazu hat, der ist definitiv in Marbella am besten aufgehoben.

6. Etappe: Marbella (Spanien) - Gibraltar (Großbritannien)

Das nächste Ziel lag vor uns: Gibraltar, die südlichste Spitze der iberischen Halbinsel. Dort liegen Europa und Afrika am dichtesten beieinander. Gibraltar stellt ein Überseeterritorium unter britischer Flagge dar. Wir erreichten sozusagen in Südeuropa britisches Staatsgebiet. Dort bezogen wir unser Hotel direkt am Strand und freuten uns über einen lockeren Tag am Meer. Doch das Atlantikwasser sorgte für ein äußerst frisches Badevergnügen, was dem Spaß jedoch keinen Abbruch tat.

Abends gingen wir in die Innenstadt, wo die britische Queen als Chefin und das Pfund als offizielle Währung gelten. God save the queen! Ein originaler britischer Pub und das dazugehörige Pint versüßten uns die englische Gesellschaft.

7. Etappe: Gibraltar (Großbritannien) - Ceuta (Spanien) - Casablanca (Marokko)

Diese Etappe war nahezu eine reine Überführungsetappe, die uns vom europäischen Festland ins afrikanische Casablanca bringen sollte. Gegen 13.00 Uhr setzte unsere Fähre vom spanischen Algeciras - die Hafenstadt befindet sich in unmittelbarer Nähe zu Gibraltar - mit der "Speedferry" nach Ceuta über. Wir staunten nicht schlecht, als wir nach 45-minütiger Überfahrt erneut von spanische Fahnen empfangen wurden. Wie sich herausstellte, ist Ceuta eine spanische Enklave, ähnlich Gibraltar britisches Territorium darstellt.

Doch in Ceuta durften wir schnell erfahren, wie sich die afrikanische Lebensmentalität in allen Belangen, insbesondere am Zoll, niederschlägt. Nach zwei Stunden des Wartens und chaotischem Papierkram durften wir endlich das gelobte Land Marokko betreten. Nur noch ca. 400 Kilometer lagen bis nach Casablanca vor uns. In Casablanca angekommen, suchten wir uns direkt ein Hotel, um früh morgens Richtung Marrakech aufbrechen zu können. Der Verkehr in Marokko ist übrigens der Wahnsinn.

8. Etappe: Casablanca (Marokko) - Marrakech (Marokko)

Nachdem wir die Küste verließen, begann Marokko, sein wahres Gesicht zu zeigen. Karg, trocken, etwas skurril, aber nicht minder faszinierend, waren wir von den krassen Gegensätzen des Landes beeindruckt. Hier steht der Porsche Cayenne Turbo S neben dem Eselskarren an der Ampel. Die Autobahnen sind übrigens - im Gegensatz zu anderen Straßen - prächtig ausgebaut und können durchaus etwas zum schnelleren Fahren verleiten. Darauf wies uns die marokkanische Polizei dann auch eindringlich hin als wir von der Laserpistole erfasst wurden. Ja, so etwas gibt es auch in Marokko!

In Marrakech angekommen, fanden wir mit Hilfe eines einheimischen Taxifahrers recht schnell unser Hotel und genehmigten uns zur Feier des Festtages - es war Robins Geburtstag, den wir bekanntlich in Marrakech feiern wollten - eine Suite in einem der besten Häuser Marokkos: dem "Es Saadi". Zu dem Luxus-Hotel gehört ebenfalls das Casino von Marrakech. Unsere Suite erfüllte alle Erwartungen und der Blick von der Terrasse bot einen sagenhaften Blick über die hoteleigene Parkanlage und die Stadt bis hin zum Atlasgebirge mit den verschneiten Gipfeln.

Nachdem wir uns im Hotel etwas erholt hatten, ging es ab an den Pool und anschließend in die Innenstadt zum "Djemaa el Fna" dem größten Stadtplatz Marrakechs, an den sich alle Märkte und Souks anschließen. Fasziniert von dieser gänzlich anderen Kultur und der orientalischen Atmosphäre, genossen wir das Treiben in dieser für uns so gänzlich anderen Welt. Es war ein wildes Treiben mit Gauklern und Schlangenbeschwörern und zahlreichen Marktständen.

Ja, am späten Abend war es Zeit, in Robins 24. Geburtstag gebührend hineinzufeiern. Zunächst führten wir uns im hoteleigenen Restaurant ein herrliches marokkanisches Menü zu Gemüte, bevor wir im Casino unseren Einsatz verdoppeln konnten. Dieser Geburtstag war von Glück gesegnet und es sollte noch besser werden; denn den Gewinn investierten wir sogleich im Club „Theatro“, dem Nachtclub dieser Königsstadt, die auch als „Perle des Südens“ bezeichnet wird.

Wer gedacht hat, nach Monte Carlo, St. Tropez und Marbella kann es keine teureren Party-Locations mehr geben, der sah sich hier in Marrakech eines Besseren belehrt: ein Sonder-Event mit stolzen 20 Euro Eintritt und Getränkepreisen von 9 Euro für ein 0,25 Liter kleines Bier überraschten uns dann doch. Dies waren keine Touristenpreise, der Club war genagelt voll und ein sensationeller DJ verzückte uns mit feinsten House und Elektro Sounds - Respekt, eine Bombenstimmung.

9. Etappe: Marrakech (Marokko) - Fes (Marokko)

Am nächsten Morgen genossen wir in aller Ruhe das traumhafte Frühstück unter Palmen und erfreuten uns an der tollen Parkanlage des Hotels zu Füßen des erhabenen Atlas-Gebirges. Dieses Panorama wird uns ewig in Erinnerung bleiben.

Gut gestärkt, wagten wir uns dann erneut in den chaotischen Stadtverkehr und auf den Weg nach Fes zur nächsten Station. Nach Marrakech, dem südlichsten Punkt unserer abenteuerlichen Reise, ging es nun wieder gen Norden. Wer eine typisch orientalische Altstadt mit zahlreichen verwinkelten kleinen Gassen sehen möchte, der sollte unbedingt einmal nach Fes reisen. Das Zentrum ist sogar zu eng für Autos - einige Gassen und Passagen sind nur 50 Zentimeter breit.


10. Etappe: Fes (Marokko) - Marbella (Spanien) - San Sebastian (Spanien)

Von Fes starteten wir sehr früh am Morgen in Richtung Ceuta um rechtzeitig mit der Fähre nach Spanien übersetzen zu können. Wer weiß, ob wir nicht wieder zwei Stunden für die Ausreise einberechnen müssen. Aber dieses Mal klappte alles problemloser als erwartet und gegen 20.00 Uhr trafen wir pünktlich zum Abendessen mit Freunden aus der Schweiz ein, die wir bereits auf dem Torpedo Run 2006 kennenlernten und die seitdem immer zusammen beim alljährlichen Torpedo Run dabei sind. Das Abendessen konnte auch nur an einem passenden Ort stattfinden: Marbella. Diese Stadt zog uns wahrlich in ihren Bann.

Nach dem guten Essen und dem sehr schönen Abend - keine Spur von Müdigkeit und noch immer voller Tatendrang - starteten wir gegen 1 Uhr nachts quer durch Spanien an die Atlantikküste nach San Sebastian, wo wir morgens um 8 Uhr zum Frühstück eintrafen.

Die Nachtfahrt war recht amüsant. Dabei kamen uns nach dem Aufenthalt in Afrika die frischen 15 ° Celsius vor der französischen Grenze vor wie gefühlte Minuswerte. Beschaulich und ruhig zeigte sich San Sebastian im Baskenland von seiner schönsten Seite. Allerdings spürten wir in allen Belangen, dass wir uns weit von Marbella entfernt hatten.

11. Etappe: San Sebastian (Spanien) - Biarritz (Frankreich) - La Rochelle (Frankreich)

Bereits kurz nach der französischen Grenze machten wir Rast in Biarritz, das sich mit seinem ebenfalls etwas unfreundlichen Wetter nicht unbedingt von seiner besten Seite zeigte. Am Hafen staunten wir über die vielen Surfer. Wie sich herausstellte, zählt Biarritz zu einem der beliebtesten Spots für Wellenreiten. Der Golf von Biskaya sorgt mit seinen ordentlichen Atlantikwellen für optimale Bedingungen.

Von Biarritz ging es weiter nach La Rochelle. Endlich wieder tolles Wetter und auch die Stadt am Atlantik lohnt einen Besuch. Sehr positiv überrascht, genossen wir unser Abendessen am Hafen, bevor wir in gut 10 Hotels feststellen mussten, dass kein Zimmer für die Nacht zu bekommen war. Halb so wild: Wir übernachteten dennoch in bester Lage direkt am Meer, außerhalb der Stadt an der Küste.

Wir packten unsere einzigen warmen Jacken aus, kramten eine Iso-Matte hervor, schnappten uns einen ordentlichen Jack-Cola-Vorrat und setzten uns für den Abend direkt unten an die Küste des Atlantiks. Genächtigt wurde dann im Auto, was kein großes Problem darstellte; denn die exklusive Lage unseres „Hotels“ und der atemberaubende Sonnenaufgang entschädigten uns für alles.


12. Etappe: La Rochelle (Frankreich) - Paris (Frankreich) - Ahaus (Deutschland)

Auf der Fahrt Richtung Ahaus hatten wir noch ein einschneidendes Erlebnis. Wir fuhren etwas durch Paris als in einem heruntergekommenen Viertel der französischen Hauptstadt plötzlich ein mit zwei afrikanisch anmutenden Fahrern besetztes Auto wild gestikulierend neben uns an der Ampel anhielt. Auf ein zögerlich geöffnetes Fenster unsererseits folgte ein nicht zu entwirrender Schwall französischer Worte, die sich aber kurz darauf als riesige Freude entpuppte. Die zwei Freunde sahen unser mit „Mission 6000“-Aufklebern bestücktes Auto einige Tage zuvor im afrikanischen Ceuta. Schon erstaunlich, da fährt man über 2000 Kilometer und trifft zufällig die selben Menschen erneut im Auto weit im Norden. Die Welt ist doch ein Dorf!

Nach dieser lustigen Anekdote folgten wir den Straßen ins deutsche Ahaus nahe der holländischen Grenze, wo wir bei unserem Freund Christian, dem Betreiber des automobilen Online-Magazins Speed Heads und Veranstalter des Torpedo Runs, eingeladen waren. Selbstverständlich nahmen wir Belgien und Holland noch auf unserer Mission als weitere Länder mit. Am Abend gab es bei Christian reichlich Fleisch vom Grill im Garten. Pappensatt und äußerst zufrieden zockten wir anschließend noch zusammen bis spät in die Nacht mit der Spielekonsole.

13. Etappe: Ahaus (Deutschland) - Heimat

Bekanntlich findet alles Gute einmal ein Ende - so auch die Mission 6000. Wir konnten in Ahaus richtig lange ausschlafen und machten uns nach dem Frühstück auf zum obligatorischen Besuch der Düsseldorfer Kö. Von dort aus ging es weiter Richtung Heimat - Süddeutschland. Kurz vor dem Hockenheimring legten wir in Brühl einen weiteren Stopp ein, wo wir auf Empfehlung eines Freundes im „Ristorante Trattoria Modena“ zum Abendessen einkehrten.

Dieses im Zeichen des berühmten „Cavallino Rampante“ (das schwarze Pferd im Ferrari-Emblem) stehende, wunderbare Restaurant bietet neben besten Gaumenfreuden und jeder Menge Motorsport-Utensilien auch noch eine ganz besondere Attraktion - den Cheffe des Hauses: Nino. Jeder, der ihn kennt, kann bestätigen, wenn ich sage: „Nino lebt den Mythos Ferrari wie kaum ein anderer.“

Spät nachts - oder war es früh morgens - trafen wir wieder auf der schwäbischen Alb ein und brauchten erst einmal mehrere Tage der Erholung, um uns von den anstrengenden, aber auch wunderschönen, erlebnisreichen Tagen unseres Trips zu erholen. Wir knackten auf dem erlebnisreichen Road-Trip tatsächlich die 6000 Meilen bzw. 10000 Kilometer.

Zurück bleiben viele Erfahrungen, geprägt von Kontrasten, unterschiedlichen Kulturen, wunderschönen Landschaften und interessanten Menschen. Dies war definitiv eine Tour, die wir wohl unser Leben lang nicht vergessen werden.“

Weiterführende Links:

Lambounfall.de - Die Webseite von Martin (FSM)

12 Kommentare > Kommentar schreiben

10.02.2008

Toller Bericht!!!!! Vielen Dank! Das war heute genau die richtige Frühstückslektüre! :D BeezleBug

10.02.2008

Martin und Robin, ich kann mich nur noch einmal wiederholen Wahnsinns-Trip und ich bin doch ein bisschen neidisch :D SKANDAL! Beim Lesen des Specials und sichten der Fotos bekommt man richtig Lust selbst ins Auto zu steigen!

10.02.2008

Ich sah schon während der Tour die beeindruckeneden Bilder in Ahaus und erhielt am Abend die Erlebnisse aus erster Hand. Man konnte richtig spüren, wie Martin und Robin die Mission 600 lebten! Nochmals mein Dank an Martin und Robin, die eine hervorragende Grundlage für das Special gaben!

10.02.2008

Herzlichen Dank auch für den Bericht! Es ist schön die Ereignisse nochmals zu erleben. Viel Spass! ciao Robin

10.02.2008

[QUOTE] [i]Original geschrieben von BeezleBug [/i] [B]Toller Bericht!!!!! Vielen Dank! Das war heute genau die richtige Frühstückslektüre! :D BeezleBug [/B][/QUOTE] [QUOTE] [i]Original geschrieben von Turbine [/i] [B] Beim Lesen des Specials und sichten der Fotos bekommt man richtig Lust selbst ins Auto zu steigen! [/B] [/QUOTE] Diese beiden Beiträge treffen genau meine Gedanken und meine "Beurteilung". Wirklich ein klasse Bericht! Großes Lob!

11.02.2008

Auch von mir vielen Dank für den Bericht. Macht in der Tat Laune das alles nochmal revue passieren zu lassen Gruß, Martin

12.02.2008

Danke für den Bericht. Hat wirklich Spass gemacht zu lesen

12.02.2008

Wirklich guter Bericht, kann ich gut nachvollziehen mit Marbella, aber auch in Valencia geht einges Solltet ihr mal wieder da unten sein, und interesse an dem wirklich südlichstem Punkt Europas haben, das fahrt in Algeciras einfach über die Bergkette nach Tarifa! Von dort sind noch 11 KM bis nach Marokko und Tarifa ist einfach ein Traum! Wo sonst kann man mit einem Bein im Mittelmeer mit dem anderen im Atlantik stehen? Richtung Cadiz ist ein Ort hinter einem Gebrigskette versteckt, er liegt am Atlantik und nennt sich Atlanterra, ist nicht in den Karten eingetragen ( die Absolut reichsten Menschen Spaniens leben dort ) es gibt dort Villen, das kann man sich nicht vorstellen, dementsprechen ist auch das Aufgebot an exclusiven Fahrzeugen! Grüße aus Tarifa!

13.02.2008

Wow! Kann mich mal wieder nur anschließen. Muss ein wunderbarer Trip gewesen sein und man wird schon ein ordentliches Stück neidisch. Hoffe nur, dass ich mal die finanziellen Mittel und die Zeit für sowas zusammen bekomme! :beten: Bin grad bei den bildern von Marbella. Meine Fresse! Da reiht sich ja wirklich ein automobiler Traum an den nächsten! :eek:

13.02.2008

In unserer Rubrik Auto Fotos gibts seit gestern jetzt auch eine große Fotogalerie mit den packenden und spannenden Fotos zur Mission6000: [url]https://www.speedheads.de/auto-fotos/veranstaltungen/mission_6000_-_der_ultimative_road-trip_ueber_6000_meilen-62/[/url]

13.02.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von Knoppers [/i] [B]Wirklich guter Bericht, kann ich gut nachvollziehen mit Marbella, aber auch in Valencia geht einges Solltet ihr mal wieder da unten sein, und interesse an dem wirklich südlichstem Punkt Europas haben, das fahrt in Algeciras einfach über die Bergkette nach Tarifa! Von dort sind noch 11 KM bis nach Marokko und Tarifa ist einfach ein Traum! Wo sonst kann man mit einem Bein im Mittelmeer mit dem anderen im Atlantik stehen? Richtung Cadiz ist ein Ort hinter einem Gebrigskette versteckt, er liegt am Atlantik und nennt sich Atlanterra, ist nicht in den Karten eingetragen ( die Absolut reichsten Menschen Spaniens leben dort ) es gibt dort Villen, das kann man sich nicht vorstellen, dementsprechen ist auch das Aufgebot an exclusiven Fahrzeugen! Grüße aus Tarifa! [/B][/QUOTE] hey Knoppers, Danke für den Tipp, werde mich das nächste mal dran halten! Achja, alle Fotos sind natürlich auf [URL=http://www.mission6000.com ]www.mission6000.com[/URL] zu sehen. :bäh: ciao Robin

08.04.2008

Junge Junge Junge, wie seid ihr denn drauf? Ich habe jetzt den ganzen Artikel noch nicht durch, nur überflogen, aber das was ich gelesen habe ist ja Wahnsinn !!! Meinen tiefsten Respekt, ich schmökere jetzt noch etwas im Text und schau mir die Fotos an! :bigpray:


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