Audi A3 Sportback 2.0 TDI quattro Test: Der Schuss Dynamik für Familien

, 25.02.2013


In den Kehren der Serpentinen müssen sich die Bremsen beweisen. Standfest und exakt dosierbar trägt die Bremsanlage mit einer guten Spurtreue zum Fahrvergnügen bei. Die belüfteten vorderen Scheiben besitzen beim Audi A3 Sportback 2.0 TDI einen Durchmesser von 312 Millimetern (bei den kleineren Motorisierungen sind es 288 Millimeter). Hinten kommen stets 272 Millimeter große Bremsscheiben zum Einsatz.

Bis in die Dunkelheit hinein treiben wir uns auf den Passstraßen herum. Laternen, Abgrenzungen oder Leitplanken zum Hang neben der Straße gibt es nicht da, wo wir fahren. In tiefe Dunkelheit gehüllt, spielen jetzt die neuen Voll-LED-Scheinwerfer ihre Stärke aus: Die Voll-LED-Scheinwerfer kombinieren ein scharfes Design mit überragender Leuchtkraft.

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Durch die Farbtemperatur von 5.500 Kelvin kommt das Scheinwerferlicht tatsächlich dem Tageslicht sehr nahe und leuchten den Weg von Kurve zu Kurve bestens aus. Die Augen erfreut es ebenfalls, die dadurch weniger ermüden. Das dynamische Kurvenlicht könnte allerdings etwas stärker ausschlagen, wie die engeren Kurven der Passstraßen zeigen.

Straff, konzentriert und das Plus an Raum

Das Design des A3 Sportback unterstreicht mit der dynamischen Dachkontur den sportlichen Charakter, während das kräftige Heck dem Fahrzeug einen entschlossenen Auftritt verleiht. Jedes Detail wirkt straff und ausdrucksstark. Ein längerer Radstand, verbunden mit kurzen Überhängen, streckt den A3 Sportback optisch, so dass dieser durchaus sportlicher als der VW Golf auftritt.

Für besonders sportliche Kunden steht das „S line“-Exterieurpaket bereit, das unser Testwagen passend zum kräftigen Diesel-Triebwerk besitzt. Selbstbewusst dominiert die Front der S-spezifische, hochglänzend schwarz lackierte Grill mit horizontalen Doppelquerstreben samt akzentuierten seitlichen Lufteinlässen, die Gitter in Wabenoptik mit Nebelscheinwerfern füllen.

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In der Seitenansicht setzen ausgeprägte Schwellerleisten Akzente. Weitere optische Hingucker bieten die 18 Zoll großen Aluminium-Räder im 5-Arm-Rotor-Design mit Reifen im Format 225/40. Der Heckstoßfänger besticht derweil durch einen platinumgrauen Diffusor mit einem Wabenstruktur-Einsatz. Dazu kommen verchromte Endrohre und ein verlängerter Dachkantenspoiler.

Der im Radstand auf 2,636 Meter gestreckte Audi A3 Sportback ist 4,310 Meter lang, 1,780 Meter breit und 1,425 Meter hoch, um bei den Insassen für das Plus an Raum im Fond und für ein gesteigertes Ladevolumen zu sorgen. Dazu trägt insbesondere der im Vergleich zum Vorgänger um 5,8 Zentimeter und zum aktuellen Dreitürer um 3,5 Zentimeter verlängerte Radstand bei.

Audi A3 Sportback Kofferraum: Bis zu 1.220 Liter

Mit dem Ladevolumen rückt der dynamisch gezeichnete Audi A3 Sportback nun zum Golf auf: Bei einer komplett umgeklappten Rücksitzbank stehen im A3 Sportback bis zu 1.220 Liter Gepäckraum zur Verfügung, beim 7 Zentimeter kürzeren A3 sind es 1.100 Liter. Ohne umgeklappte Rücksitzbank: 380 Liter gegenüber 365 Litern. Der Golf bietet hingegen 380 Liter beziehungsweise 1.270 Liter.

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Nicht nur für Familien wichtig: Die Ladefläche des Kofferraumes ist eben und die Einladebreite zwischen den Radhäusern 100 Zentimeter breit - kein Glanzwert, aber akzeptabel. Der Ladeboden lässt sich auf zwei Ebenen einsetzen. Beim Ausladen stört allerdings eine Stufe etwas. Im Verhältnis 60 zu 40 lässt sich die Rücksitzlehne ganz umklappen. Taschenhaken und Verzurrösen sind Serie. Optional gibt es eine Wendematte, ein Ablage- und Gepäckraumpaket, eine Durchladeeinrichtung sowie eine Ski- und Snowboard-Tasche.

Audi A3 Sportback Interieur: Wohlfühlen im Premium-Ambiente

Gestaltete sich beim Dreitürer der Einstieg in den Fond etwas schwierig und kam noch eine etwas begrenzte Kniefreiheit hinzu, merzt der fünftürige A3 Sportback diese Mankos aus, um auch Familien mit dem Plus an Raum und Langstreckentauglichkeit im Fond anzusprechen. Das Interieur zeigt sich sportlich und klar gestaltet. Über die elektrisch einstellbaren, beheizbaren Ledersportsitze und das in Höhe und Weite einstellbare Lenkrad findet der Fahrer schnell seine ideale Sitzposition.

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Die großen Rundinstrumente lassen sich schnell und sicher ablesen. Elegante Akzente setzen die Dekorblenden in feiner Aluminium-Optik und die vier großen, runden Luftdüsen im Jet-Design. Die Bedieneinheit der Komfortklimaautomatik liegt derweil auf einer Blende mit schwarzer Klavierlack-Optik, während die Blende des Instrumenteneinsatzes ebenfalls in Schwarz glänzt. Man fühlt sich einfach wohl. Überhaupt glänzt der Audi A3 Sportback mit intuitiver Bedienung und guter Verarbeitung. Audi preist Premium-Qualität an und der Kunde bekommt sie tatsächlich.

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Wer Kinder hat, weiß, was plötzlich alles mit ins Auto muss. Insbesondere bei Ausflügen (mit Kindern) sind die Ablagen wichtig, die im Audi A3 Sportback sowohl vorne als auch im Fond zur Genüge vorhanden sind. Ablagenetze an der Rückseite der Vordersitzlehnen, im Frontbereich an der Mittelkonsole sowie Netz- und Taschenhaken unter der Gepäckraumablage steigern die Praktikabilität. Vorne wie hinten stehen Getränkehalter zur verfügung.

Infotainment: Hotspot für Internet und Sound

Beim Start des Audi A3 Sportback fährt der nur 11 Millimeter flache Monitor des MMI-Bediensystems elektrisch aus der Instrumententafel und befindest sich ideal im Blickfeld des Fahrers. Den Testwagen stattete Audi mit der Topversion „MMI Navigation plus mit „MMI Touch“ aus, so dass der große Dreh-/Drück-Steller auf der Mittelkonsole ein berührungssensitives Feld aufweist, wo der Fahrer Buchstaben und Zahlen mit dem Finger eingeben kann - eine Technologie aus der Audi-Oberklasse.

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Die Topversion entpuppt sich als echte Medienzentrale mit 60 GB-Speicherkapazität, DVD-Laufwerk und einer bestens funktionierenden Ganzwort-Sprachbedienung. Der hochauflösende 7-Zoll-Monitor zeigt das Kartenbild in detaillierten 3D-Grafiken und führt uns problemlos mit klaren Ansagen zu den Zielen. Die integrierte Bluetooth-Schnittstelle ermöglicht es ferner, Handys bzw. Smartphones und mobile Player an das System anzukoppeln, um beispielsweise die eigene Musik zu hören oder auch direkt über die Dachantenne zu telefonieren, während das Handy in der Hosentasche bleibt. Per Kabel steht eine USB-Schnittstelle zur Verfügung.

Für ein wahres Sound-Vergnügen sorgt in unserem Testwagen das „Bang & Olufsen Sound System“, dessen 705-Watt-Verstärker mit 5.1 Sound ganze 12 Kanäle und 14 Lautsprecher ansteuert. Etwas ungewohnt ist leider die Positionierung des Lautstärkereglers rechts neben dem Schalthebel auf der Mittelkonsole.

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