Audi A8 4,2 FSI Test - Des Transporters neue Kutsche

, 23.02.2010


Ganz klar! Mit dem Audi A8 verbinde ich Jason Statham in Transporter 2 und 3. Allein diese ultra coole Parkhauszene, in dem der A8 w12l perfekt ausgeleuchtet im Parkhaus steht und Jason erstmal ein paar Wannabes zusammenmöbelt, um dann ohne eine Schweißperle auf der Stirn entspannt los zu fahren. Da, ja genau da, habe ich Konsum verseuchtes Kind das erste Mal in Richtung Audi Blut geleckt. Nun steht mittlerweile die dritte Generation der Luxuslimousine an und Audi hat nur ein Ziel: Mit Vollgas an BMW und Mercedes vorbei zu preschen. Der Thron ist das Ziel und nichts anderes. Bei dem derzeit schon fast unheimlichen Erfolg des Autoherstellers durchaus ein Ziel, das in Reichweite rücken könnte. Vorstandchef Rupert Stadler formuliert es so: Kein Auto in dieser Klasse sei so effizient sportlich und modern, wie die neue Generation des A8. Well, let’s see.

Das Design: Dynamisch, praktisch, gut

Mit einer Länge von 5,14 m hat man den A8 noch mal um satte acht Zentimeter gestreckt. Ebenso ist er mit 1,94 Breite (5 cm mehr) zum potentiellen Angstgegner enger Garageneinfahrten geworden. Vom Größenzuwachs merkt der Betrachter, dank geschickter Linienführung in der Karosserie, erst einmal nichts. Im Gegenteil. Die Karosserie wirkt schlanker und graziler denn je. Egal aus welcher Richtung man den A8 betrachtet, er wirkt stimmig und harmonisch.

Insgesamt hat Audi mit dem neuen A8 ein stimmiges Design geschaffen- wären da nicht die prägnanten Frontlichter. Man ist sich wohl nicht einig. Sollen die LEDs eine Form von Aggressivität und Dynamik hervorheben oder wollte man ihm dicke Tränensäcke installieren, um Weisheit zu demonstrieren.

Es mag Geschmackssache sein und bestimmt ist es auch eine Gewöhnungssache, aber derzeit bin ich der Meinung, dass die vollkommene Eleganz des Luxusliners hier ein wenig gelitten hat. Unbestritten ist aber, dass dieser Audi auch aus der Ferne sofort als A8 zu erkennen ist.

Pro Einheit kommen die optionalen Front-LED-Scheinwerfer mit 76 Leuchtdioden ohne bewegliche Teile daher und sind dadurch deutlich weniger anfällig – im Gegensatz zu den serienmäßigen Xenon-Plus-Scheinwerfern. Mit 5500 Kelvin wird das Auge vorm Ermüden geschont. Die Leuchtdioden sind wartungsfrei und brillieren mit einem minimalen Energiebedarf. Der Kofferraum bietet mit 510 Litern genug Platz für den Familienurlaub.

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7 Kommentare > Kommentar schreiben

23.02.2010

Nett geschrieben, aber warum hat der 4,2 FSI 5 Liter Hubraum? davon ab finde ich den neuen A8 hässlich

23.02.2010

Ich war mal so frei, den Hubraum zu korrigieren. Die 372 PS werden in der Tat aus 4.163 cm³ Hubraum geschöpft. Der Bericht von Romi ist wirklich informativ und schön aus der Sicht des Fahrers geschrieben. Die Tetsberichte lese ich immer wieder gerne. @ Romi: Konntest Du im Kofferraum ein schönes "Paket" finden?

10.03.2010

06.05.2010

Ich durfte den neuen A8 vor ein paar Tagen beruflich fahren ... Einfach der Wahnsinn ... Dieser Luxus ... Der Antritt des Motors ... Bin die größte Dieselmaschine gefahren ... 4,2 TDI?!

15.05.2010

Den 4,2 TDI durfte ich letzte Woche auch fahren. Luxus pur - ich bin ganz begeistert vom Fernlichtassistent (super zum nächtlichen Landstraßenräubern), Massagesitz und dem ACC. Er bremst tatsächlich bis zum Stillstand und warnt mich sogar, wenn ich allzu sportlich auffahre :D Schwierig fand ich, das Tempo richtig zu dosieren. Vom Motor hört man absolut nichts und die Geschwindigkeit merkt man in dieser Sänfte einfach nicht. Weiteres Manko: auf Gasbefehle reagiert der Motor einfach viel zu spät. Schnell aus Kurven herausbeschleunigen - mit dem Diesel unmöglich. Da ist mir mein Benziner doch viel lieber!

17.05.2010

Bist du dir sicher, das es am Motor lag, und nicht am Schaltprogramm der Automatik? Von den Daten her und von meinem sujektiven Eindruck geht der 4,2 TDI deutlich stärker zur Sache als der 4,2 FSI ...

30.06.2010

Subjektiv geht der TDI tatsächlich extrem gut. Aber das ist eben der Drehmoment-Bums. Trotzdem ist die Gedenksekunde eeeeewig lang und man kann auf Landstraßen nicht vernünftig schnell fahren. Es ist einfach kaum abzuschätzen, wann der Schlag in den Rücken genau kommt.


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