Opel Corsa OPC Test - Ein Pokémon auf Abwegen

, 28.04.2009


An mir ist er vorbeigerauscht, der Pokémon-Zug. Schnuffelige kleine Viecher, die die Kinderherzen weltweit im Sturm eroberten. Und ordentlich trainiert, haben sie es alle faustdick hinter den Ohren. Genauso wie der Opel Corsa OPC, der mich zwei Wochen auf Trab hielt. Wuchtige 18 Zoll Felgen, Heckdiffusor, mittig angelegtes Endrohr, Heckspoiler und dazu noch quitschgelb – so fiel mir sein Spitzname nicht schwer: Herzlich willkommen Pikachu!

Pikachu und der Corsa OPC haben nämlich viel gemeinsam. Man muss schon genauer hinschauen, um zu erkennen welch kleines „Dreckstück“ sich hier verbirgt. Unter der Motorhaube pocht ein Vierzylinder mit 1,6 Litern Hubraum. Noch ein wenig Turbokraft hinzu gezaubert und der Corsa bringt es auf drahtige 192 PS. Trainiert haben beide, Pikachu auf dem Game Boy und der Corsa OPC auf dem Nürburgring.


Dank OPC gibt's maskuline Züge im Corsa

Auch sonst wurde der Corsa optisch noch einmal ordentlich optimiert. So sorgen kraftvolle Front- und Heckschürzen, mit markanten Kiemen, für ein bulligeres Erscheinungsbild, ohne dabei den Fahrer zum Dorfproleten mutieren zu lassen. Der Dachspoiler gibt der Coupé-Linie noch einmal ein Plus an Dynamik. Nicht dass das Basisdesign hässlich wäre, ein Augenschmaus wird der Corsa allerdings erst im OPC-Design.

Ebenso wurde der Innenraum erfrischend auf OPC gepimpt. Neben den schicken Einstiegsleisten, fällt das erste Augenmerk auf das unten abgeflachte Sport-Lederlenkrad, sowie die Recarco Sportsitze. Diese wurden zusammen mit Opel entwickelt und lassen sich für den Einstieg in den Fond nach vorne klappen.

Im Cockpit wurden die Instrumente chromeingefasst. Durch die großen Fensterflächen im Frontbereich, wirkt der Corsa viel größer als er eigentlich ist. Die Übersicht ist gut, einzig die dicken C-Säulen lassen manchen Schulterblick verpuffen. Das ist ein Tribut an die coupéhafte Linie, die auch bei anderen Herstellern vorkommt.

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