VW Passat Alltrack 2.0 TDI B8: Der Biturbo-Hammer im Test

, 28.12.2015


Ein Head-up-Display projiziert darüber hinaus wichtige Infos, wie die Geschwindigkeit, Navigationshinweise oder Infos der Assistenzsysteme, mit einer hohen Anzeigequalität auf eine ausfahrbare Glasscheibe vor die Frontscheibe. Angenehm: Für das Auge des Fahrers scheinen sich die projizierten Daten rund zwei Meter vor dem Passat Alltrack zu befinden. Selbst die Sonne stört nicht: Das System passt die Helligkeit der Anzeige automatisch dem Umgebungslicht an.

Passat Alltrack Kofferraum: Der lässt keine Wünsche offen

Wer Platz braucht, dem sei der VW Passat Alltrack empfohlen, der ein üppiges Gepäckraumvolumen von 639 Liter bei einer Länge von 1,17 Meter und einer Breite zwischen den Radkästen von 1,01 Meter bietet. Wird die Rücksitzbank umgeklappt, beträgt das Ladevolumen sogar 1.769 Liter und die Länge wächst auf 2,02 Meter. Dabei ergibt sich eine ebene Ladefläche.

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Die Kofferraumklappe öffnet sich elektrisch per Knopfdruck und bietet eine große Öffnung. Auch das bietet kein SUV: Die Ladekante und die Ladestufe nach innen sind niedrig, so dass sich der VW Passat Alltrack einfach Be- und Entladen lässt. Als praktisch erweist sich das ebenfalls in unserem Testwagen verbaute Gepäckmanagement-Paket mit einem Schienen-System, stabilen, verschiebbaren Verzurrösen und einem verschiebbaren Gepäckraumboden, auf dem sich schwere Gegenstände sicher befestigen und bequem nach hinten in den Kofferraum schieben lassen.

Für kleine und größere Mitbringsel gibt es im VW Passat Alltrack zahlreiche Ablagen. Hervorzuheben sind dabei die vorderen Türfächer, die sogar 1,5-Liter-Flaschen aufnehmen und dass es selbst im Fond Becherhalter und große Türfächer gibt.

Neue Assistenz-Systeme schauen um die Ecke

Sicherheit auf neuem Level: Der „Emergency Assist“ kann, wenn der Fahrer nicht mehr reagiert, im Notfall den Passat Alltrack aus voller Fahrt sicher stoppen. Die automatische Distanzregelung ACC verhindert dabei das Auffahren auf den vorausfahrenden Verkehr. Ebenfalls an Bord befindet sich ein Stauassistent, der das Fahrzeug automatisch lenkt, beschleunigt und bremst, jedoch unter der Bedingung, dass der Fahrer die Hände am Lenkrad hat und mitlenkt, damit er jederzeit eingreifen kann.

Im Gelände, aber ebenso bei engen Passagen in der Stadt, unterstützt den Fahrer mit „Area View“ eine kamerabasierte Umgebungsansicht für einen 360-Grad-Überblick auf die nahe Umgebungs- und Verkehrssituation. Hindernisse rund um das Fahrzeug lassen sich auf diese Weise schnell erkennen.

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Der „Park Assist“ ermöglicht das halbautomatische Einparken in alle parallel- und quer zur Fahrbahn angeordneten Parklücken. Das System kann nicht nur aus parallel, sondern gleichfalls aus quer angeordneten Parklücken ausparken und dort sogar vorwärts einparken. Der Ausparkassistent leitet beim rückwärtigen Verlassen von Parklücken im rechten Winkel zur Fahrbahn im Notfall eine Bremsung ein, wenn sich Verkehr von der Seite nähert und der Fahrer nicht reagiert.

Während der „Front Assist“ bei höheren Geschwindigkeiten vor zu dichtem Auffahren und Kollisionen warnt und im Bedarfsfall automatisch das Fahrzeug verzögert, übernimmt die City-Notbremsfunktion diese Aufgabe im Stadtverkehr und erkennt auch Fußgänger. Der Spurhalteassistent „Lane Assist“ sorgt ferner dafür, nicht vom rechten Weg abzukommen. Derweil warnt der „Side Assist“ bei einem Spurwechsel vor von hinten herannahenden Fahrzeugen

Der VW Passat Alltrack empfiehlt sich als Zugfahrzeug: Bei 12 Prozent Steigung sind es 2.200 Kilogramm Anhängelast (gebremst), die der VW Passat Alltrack an den Haken nehmen darf. Sogar die Angst vor dem Rückfahren mit einem Anhänger nimmt der neue Passat dank „Trailer Assist“: Der Spiegeleinstellschalter dient als Joystick, was heißt, dass der Fahrer über den Spiegeleinstellschalter nur die Richtung vorzugeben, Gas zu geben und zu bremsen braucht. Die in diesem Fall für viele komplizierte Lenkarbeit übernimmt der Passat.

VW Passat Alltrack Test - Fazit:

Es braucht nicht immer ein SUV zu sein: Der neue VW Passat Alltrack B8 bietet als vielseitiger Kombi viel Platz, sieht dynamischer aus als ein SUV und fährt cool durch leichtes Gelände. Der VW Passat Alltrack ist Reisewagen, Geschäftsfahrzeug, Familien-Allrounder und geräumiger SUV in einem. Dazu gibt der VW Passat Alltrack 2.0 BiTDI mit dem Biturbo-Diesel ein bissiges Statement ab.

Auf den ersten Blick nicht günstig bei der Anschaffung, besitzt der VW Passat Alltrack allerdings eine umfangreiche Serienausstattung mit vielen Annehmlichkeiten an Bord, die einem Preisvorteil von ca. 5.000 Euro gegenüber einem vergleichbar ausgestatteten VW Passat Variant mit Allradantrieb entsprechen. Der Preis des VW Passat Alltrack beginnt bei 38.550 Euro für den 150-PS-Diesel. Der VW Passat Alltrack 2.0 BiTDI mit 240 PS ist ab 47.150 Euro erhältlich.

Technische Daten VW Passat Alltrack 2.0 BiTDI B8:

Antriebsart: Allradantrieb
Hubraum Vierzylinder-Dieselmotor: 1.968 cm³
Leistung: 176 kW/240 PS bei 4.000 U/min
Drehmoment: 500 Nm bei 1.750-2.500 U/min
Getriebeart: 7-Gang-DSG (Doppelkupplungsgetriebe)
Vmax: 234 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 6,4 Sekunden
Durchschnittsverbrauch: 5,5 l/100 km
CO2-Emission: 145 g/km
Preis: ab 47.150 EUR

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