Angriff der Bullen: Red Bull RB13 mit Nasenloch

, 26.02.2017

Jetzt schlägt's dreizehn! Red Bull zeigt das Auto für die Formel-1-Saison 2017, mit dem die Bullen wieder ein Wörtchen um die WM mitreden wollen

Als letztes Spitzenteam der Formel 1 hat am Sonntag Red Bull sein neues Auto vorgestellt und die ersten Bilder des RB13 genannten Boliden präsentiert. Mit dem neuen Fahrzeug will Red Bull den Aufwärtstrend aus der vergangenen Saison fortsetzen und zum ersten Mal seit der Saison 2013 im Kampf um den WM-Titel wieder ein ernstes Wörtchen mitreden. "Zerstört den Aberglauben!" lautet das Motto der Präsentation der ominösen 13. "Für manche (un)glücklich" ist der Slogan der Präsentation, die sich auf wenige Bilder beschränkt.

Der Glücksspender kommt mit einer interessanten Nase daher, die ein Loch aufweist, das in dieser Form noch nie gesehen wurde. Ob es sich hier nur um eine Luftzufuhr für den S-Duct handeltoder noch mehr an dieser Lösung dran ist, lässt sich anhand der ersten Studioaufnahmen noch nicht sagen. In jedem Fall hat Adrian Newey hier wieder eine Lösung geliefert, die bislang einzigartig ist. Er ist zudem der Erfinder der zum Heckflügel gerichteten Finne, die im Jahre 2008 debütierte und nun zurückkehrt. So darf diese natürlich auch beim RB13 nicht fehlen. Ansonsten überwiegt der Eindruck, dass Red Bull hier wieder ein reines Showcar präsentiert.

Anders als beim Modell aus der Saison 2016 war der Design-Guru wieder deutlich mehr in die Entwicklung des RB13 involviert. Durch die neuen technischen Regeln rückt die Aerodynamik in dieser Saison noch mehr in den Vordergrund, was Red Bull in die Karten spielen sollte - hofft zumindest Helmut Marko. "Wann immer neue Regeln gekommen sind, war Adrians Auto vorne", sagt der Österreicher im Gespräch mit 'auto, motor und sport'.

Bei den Fahrern kommt das neue Gefährt schon einmal gut an. "Das Auto sieht aggressiv aus, aber hoffentlich ist es auch schnell", sagt Max Verstappen. Der junge Niederländer wird wie im Vorjahr zusammen mit Daniel Ricciardo das Fahrerduo bilden. "Im vergangenen Jahr haben wir uns gegenseitig angetrieben, was für uns beide gut war", sagt der Australier. "Hoffentlich geht es so weiter."

Die Unglückszahl 13 in der Typenbezeichnung des neuen Autos ist auch für die Piloten kein schlechtes Omen. "Mit Aberglauben konnte ich noch nie etwas anfangen. Für mich ist das nur eine Ausrede, wenn etwas schiefgelaufen ist", meint Ricciardo. "Ich bin daher froh, dass das Team bei seinem System geblieben ist. Nach der 12 kommt nun einmal die 13." Und auch Verstappen zeigt sich wenig abergläubisch: "Die Nummer ist mir egal. Andere Teams haben mit der 13 schon Meisterschaften gewonnen", so der Niederländer.

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