Bernie Ecclestone zweifelt an neuem Qualifyingformat

, 10.03.2016

Bernie Ecclestone zweifelt noch daran, dass der neue Qualifyingmodus den gewünschten Effekt haben wird - Er hätte sich eine radikalere Lösung gewünscht

Das neue Qualifying soll die Formel 1 spannender machen - zumindest in der Theorie. Nicht alle Beteiligten sind davon überzeugt, dass die "Reise nach Jerusalem" die Königsklasse wirklich aufregender oder sogar besser machen wird. Auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone zweifelt momentan noch daran, dass der neue Modus den gewünschten Effekt haben wird. Der 85-Jährige selbst hätte die Startaufstellung lieber auf eine andere Art durcheinandergewirbelt.

"Ich habe dafür gestimmt, weil ich denke, dass wir etwas machen mussten", erklärt Ecclestone gegenüber 'Sky Sports', ergänzt allerdings: "Ich bin mir nicht sicher, ob wir damit das erreichen werden, was wir wollten, aber wir müssen es versuchen und abwarten." Strategiegruppe und Formel-1-Kommission hatten den Modus in der Hoffnung durchgewunken, im Qualifying häufiger Überraschungen zu erleben.

Ecclestone hatte derweil - wie auch Niki Lauda am Donnerstag berichtete - eine ganz andere Idee. "Ich wollte, dass wir das Qualifying so lassen wie aktuell, denn ich denke, dass es in gewisser Weise spannender ist als das Rennen", so Ecclestone. Der Clou: "Wer auch immer das vorherige Rennen gewonnen hätte, auf dessen Zeit hätten wir dann etwas addiert, um die Startaufstellung etwas durchzumischen."

"Ich glaube, dass derjenige trotzdem das Rennen gewonnen hätte, aber so hätte er wenigstens ein paar Probleme gehabt, und wir hätten vielleicht einige gute Rennen gesehen", so Ecclestone, dem die Mercedes-Dominanz in den vergangenen Jahren überhaupt nicht gepasst hat. Die Idee fiel bei den anderen Entscheidungsträgern allerdings durch, weshalb man sich letztendlich entschied, den neuen Eliminierungsmodus durchzuwinken.

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