Bottas: In der Formel 1 nie mehr gelernt als 2017 bei Mercedes

, 10.12.2017

Nach vier Jahren bei Williams war der Wechsel zu Mercedes für Valtteri Bottas ein echter Neuanfang - Der Finne erklärt, warum er 2017 eine Menge gelernt hat

Valtteri Bottas hat seinen Wechsel von Williams zu Mercedes nach knapp einem Jahr noch nicht bereut. "Ich bin glücklich, dass ich heute hier bin", verrät der Finne im Rahmen der FIA-Gala in Paris und erklärt im Hinblick auf seine erste Saison bei den Silberpfeilen: "Ich konnte ein paar Rennen gewinnen und einige Poles holen. Das habe ich sehr genossen." Bottas holte insgesamt drei Siege und beendete das Jahr auf dem dritten WM-Platz hinter Lewis Hamilton und Sebastian Vettel.

In sportlicher Hinsicht war es also kein perfektes Jahr für den Nachfolger von Nico Rosberg, denn um den Titel konnte er am Ende nicht mehr mitkämpfen. Der 28-Jährige selbst erklärt, dass es für ihn vor allem ein Lernjahr gewesen sei. "Vorher bin ich nur für Williams gefahren", erinnert Bottas, der 2013 seine erste Formel-1-Saison beim Team aus Grove absolvierte. Bis 2017 ging er für kein anderes Team an den Start.

"Wenn man dann das Team wechselt und so viele neue Leute trifft und eine andere Arbeitsweise kennenlernt, dann sieht man die Dinge noch einmal aus einem anderen Winkel. Es war sehr interessant", erklärt Bottas und verrät: "In all meinen Jahren in der Formel 1 habe ich nie mehr gelernt als in diesem." Einige Lektionen seien in dieser Saison aber auch "ziemlich hart" gewesen.

"Du lernst in jedem Jahr etwas Neues und wirst erfahrener. Auf der Strecke erlebt man neue Situationen", erklärt Bottas und gesteht: "Ich musste an vielen Dingen arbeiten, davon lernen und besser werden. Vor allem nach der Sommerpause tat sich der Finne extrem schwer, das Tempo von Teamkollege Hamilton mitzugehen. "In einigen Rennen hatte ich Probleme", gesteht er.

Immerhin: Gegen Ende des Jahres rehabilitierte sich Bottas - unter anderem mit einem Sieg beim Saisonfinale in Abu Dhabi. Das erste Jahr bei Mercedes sieht er insgesamt jedenfalls positiv - auch auf menschlicher Ebene. "Mich als Person hat es nicht verändert", versichert er. 2018 möchte er in seiner zweiten Mercedes-Saison dann den nächsten Schritt gehen, und bis zum Ende um den WM-Titel mitkämpfen.

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