Ferrari gibt bekannt: Kimi Räikkönen bleibt auch 2017

, 08.07.2016

Das Ferrari-Team hat sich entschieden: Kimi Räikkönens Vertrag wurde verlängert, der Finne bleibt auch 2017 Teamkollege von Sebastian Vettel

Das Ferrari-Team hat am Freitag in Silverstone bekannt gegeben, dass Kimi Räikkönen auch in der Formel-1-Saison 2017 für die Scuderia aus Maranello fahren wird und Teamkollege von Sebastian Vettel bleibt. Offenbar wurde ein neuer Einjahresvertrag abgeschlossen.

Am Donnerstagabend wurde Räikkönen zu seiner Zukunft befragt, da konnte er die gute Nachricht aber noch nicht öffentlich machen. Seine Präferenz war jedoch seit Monaten klar: "Die Atmosphäre im Team ist gut und wir stacheln uns gegenseitig an", sagt der 36-Jährige über Vettel. "Wir haben ein gemeinsames Interesse: Ferrari. Wir wollen Rennen gewinnen und noch stärker werden, aber wir haben ein intaktes Team."

Auch Vettel hat "schon oft gesagt, dass ich gerne mit Kimi weiterfahren würde". Gerüchte, wonach Lewis Hamilton zu Ferrari kommen könnte, hat Vettels ehemaliger Teamchef Christian Horner zuletzt in Österreich zerstreut: "Seb und Lewis in einem Team, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen." Und Daniel Ricciardo ist bis Ende 2018 an Red Bull gebunden.

Auch Räikkönen scheint happy zu sein, an der Seite von Vettel weitermachen zu dürfen: "Wir kennen uns schon seit vielen Jahren. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis. Jetzt, da wir Teamkollegen sind, ist es natürlich noch enger als früher." Bedenken, dass er intern als Vettels Edelhelfer gesehen werden könnte, hat er nicht: "Es gibt keine Nummer 1 bei uns."

"Wenn ich das Gefühl hätte, dass ich nicht mehr gut genug bin, würde ich nicht weitermachen", stellt er klar. "Ein schlechtes Ergebnis bedeutet nicht gleich, dass man nicht mehr motiviert ist. Aber natürlich hat man mehr Spaß, wenn die Ergebnisse stimmen. Unser ganzes Paket ist besser geworden und wir machen als Team einen besseren Job."

Räikkönen liegt nach neun Rennen der Formel-1-Saison 2016 an vierter Position der Fahrer-WM, punktgleich mit seinem von vielen Experten höher eingeschätzten Teamkollegen Vettel. Im Qualifying-Stallduell steht es derzeit aus Sicht des Finnen allerdings 2:7.

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