Jenson Button: Alonso-Unfall war kein technischer Defekt

, 12.03.2015

Jenson Button beteuert am Rande des Formel-1-Saisonauftakts, dass der Testunfall von Fernando Alonso nicht durch einen Defekt am Auto ausgelöst wurde

Der Testunfall von Fernando Alonso beim Wintertest der Formel 1 in Barcelona wurde nicht durch einen technischen Defekt am McLaren-Honda MP4-30 ausgelöst. Das hat Alonsos Teamkollege Jenson Button im Vorfeld des Saisonauftakts der Formel 1 noch einmal klargestellt. "Die Leute stellen ständig Fragen zum Auto, aber mit dem war alles in Ordnung", erklärte Button am Donnerstag in Melbourne.

Wäre ein technischer Defekt am Auto Ursache des Unfalls gewesen, hätte McLaren laut Button das Testprogramm mit dem Fahrzeug nicht wie geplant fortgesetzt. "Als Fahrer ist es wichtig zu wissen, dass es keine Probleme mit dem Auto gibt. Und die gab es nicht, sonst würden wir nicht mit dem Auto fahren", sagt er. Kevin Magnussen, der Alonso in Melbourne vertritt, hat ebenfalls keine Bedenken, in den MP4-30 zu steigen. "Ich fühle mich sicher", sagt er.

Alonso war am 22. Februar in Barcelona mit dem Auto von der Bahn abgekommen und gegen eine Begrenzungsmauer gefahren. Dabei hatte sich der Spanier eine Gehirnerschütterung zugezogen, wegen der er auf Anraten der Ärzte beim Saisonauftakt am Sonntag in Melbourne nicht fahren wird.

McLaren hatte erklärt, eine Sturmböe hatte Alonsos Auto aus der Bahn geworfen. Augenzeugen und Experten hatten jedoch Zweifel an dieser Darstellung geäußert, hartnäckig hält sich das Gerücht, ein Stromschlag des Hybrid-Systems habe Alonso schon vor dem Aufprall an die Mauer bewusstlos gemacht. Doch solche Spekulationen kann Teamkollege Button langsam nicht mehr hören. "Hoffentlich verstummen diese seltsamen Gerüchte bald", sagt er.

Gleichwohl habe der, von außen harmlos wirkende Unfall wieder einmal allen Beteiligten ins Bewusstsein gerufen, dass die Formel 1 nach wie vor ein gefährlicher Sport ist. "Die Fahrer in der GPDA (Fahrergewerkschaft; Anm. d. Red.) und die FIA arbeiten ständig daran, die Sicherheit zu verbessern", sagt Button, "aber es bleibt nun einmal ein gefährlicher Sport, wenn man mit mehr als 300 km/h dicht neben anderen Autos oder an Mauern entlang fährt."

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