Red-Bull-Lackierung: Mit neuer Optik zu alten Erfolgen?

, 17.02.2016

Red Bull präsentiert in London seine neue Optik für die Saison 2016 und setzt beim Design des Autos auf matte Farben - Die Piloten präsentieren sich im Tarn-Look

Red Bull hat am Mittwoch in London seine Lackierung für die Formel-1-Saison 2016 präsentiert. Das Design orientiert sich dabei größtenteils an der Optik, mit der Red Bull bereits beim Reifentest in Le Castellet Ende Januar auf die Strecke gegangen ist . Nach dem Verlust von Titelsponsor Infiniti ist auf den Seitenkästen des Autos nun wieder ein großer Red-Bull-Schriftzug zu sehen - so wie es bereits in den Jahren 2005 bis 2012 der Fall war.

Auffällig ist dabei, dass Red Bull in diesem Jahr erstmals auf die weiße Umrandung des Schriftzuges verzichtet. Gleiches gilt für den Bullen, der nach wie vor groß auf der Motorabdeckung des Boliden abgebildet ist. Hier hat sich die Umrandung von weiß zu gelb geändert. Teamchef Christian Horner bezeichnet das neue Design als "innovativer" und "aggressiver".

"Das Auto sieht großartig aus", freut sich Daniel Ricciardo und ergänzt: "Natürlich ist uns Fahrern die Performance auf der Strecke wichtiger, aber wenn es gut aussieht, dann ist das auch wichtig." Der neue RB12 wurde bei der Präsentation derweil noch nicht enthüllt. Stattdessen wurde den Zuschauern ein RB11 in den neuen Farben vorgeführt. Der RB12 wird beim Test in Barcelona am Montag erstmals auf die Strecke gehen.

Teamchef Horner und Co. bekommen 2016 derweil ebenfalls einen neuen "Anstrich" verpasst, denn Red Bull hat zur neuen Saison auch seine komplette Teamkleidung überarbeitet. Auch die beiden Piloten Daniel Ricciardo und Daniil Kwjat präsentierten sich den Zuschauern in brandneuen Rennoveralls. "Alles ist im Tarn-Look, was ziemlich funky ist", lacht der Australier.

Sportlich möchte Red Bull in der neuen Saison möglichst schnell seine Durststrecke beenden. Der letzte Sieg liegt bereits mehr als ein Jahr zurück, in der Saison 2015 gingen die Bullen erstmals seit 2008 komplett leer aus. Die WM beendete man lediglich auf Rang vier und damit ebenfalls so schlecht wie seit besagter Saison 2008 nicht mehr.

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