Red Bull liegt mit neuem Formel-1-Auto "vor dem Zeitplan"

, 18.01.2016

Obwohl lange unklar war, mit welchem Antrieb Red Bull in der Formel-1-Saison 2016 fährt, geht der Bau des neuen Autos besser als geplant voran

Die lang Hängepartie um die Antriebseinheit hat Red Bull bei der Vorbereitung auf die neue Formel-1-Saison nicht geschadet. Wie Teammanager Jonathan Wheatley erklärt, geht der Bau des neuen Autos dank eines Kraftaktes der Mitarbeiter in der Fabrik in Milton Keynes sogar besser als geplant voran. "Es war eine Herausforderung, aber wenn es ein Team gibt, das so eine Herausforderung meistern kann, dann sind wir es", wird Wheatley von 'GPUpdate.net' zitiert.

Nachdem Red Bull die Zusammenarbeit mit Renault eigentlich hatte beenden wollen, allerdings bei allen anderen Motorenherstellern der Formel 1 abgeblitzt war, stand erst Anfang Dezember fest, dass der Rennstall 2016 weiterhin mit Antriebseinheiten von Renault fahren wird, die allerdings unter dem Namen des Uhrenherstellers TAG Heuer eingesetzt werden.

Doch trotz dieser späten Entscheidung werde das neue Auto rechtzeitig zu den Tests fertig werden, die am 22. Februar in Barcelona beginnen. "Die Jungs in der Fabrik haben einen tollen Job gemacht und sogar über Weihnachten gearbeitet", lobt Wheatley den Einsatz seiner Mitarbeiter. "Wir haben alle alles unter Kontrolle. Ich habe kürzlich mit unserem Chefdesigner gesprochen, und er meinte, dass wir vor dem Zeitplan liegen."

Dabei habe Red Bull allerdings in die Karten gespielt, dass man den Entwurf des Autos nicht an eine völlig andere Antriebseinheit anpassen musste. "Wir hatten Glück, dass es im Endeffekt die Antriebseinheit wurde, die wir gut kennen. Daher war die Installation recht unkompliziert", sagt Wheatley.

Im Hause Red Bull ist man zudem zuversichtlich, dass Renault durch die Kooperation mit dem Schweizer Motorenbauer Mario Illien in diesem Jahr an Leistung zulegen kann. "Wir hören gute Neuigkeiten aus Frankreich. Es wird kein großer Sprung sein, aber sie haben Fortschritte gemacht, und das ist positiv", so Wheatley. Es sei zwar unwahrscheinlich, dass Renault den Anschluss an Mercedes und Ferrari herstellen könne, "aber wir müssen ihnen nur nahe kommen."

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