Red-Bull-Sticheleien: Toto Wolff gelassen, aber gewarnt

, 24.12.2015

Der Mercedes-Sportchef quittiert einen provokanten Cartoon mit einem Lächeln und will Red Bull im Kampf um den WM-Titel noch nicht abschreiben

Von einem Fred-Feuerstein-Auto mit zwei grinsenden Piloten am Steuer überrollt zu werden, kann Toto Wolff nicht beeindrucken - zumindest nicht, wenn es in einem Cartoon des Erzrivalen Red Bull geschieht. Im Gespräch mit den 'Salzburger Nachrichten' kommentiert der Mercedes-Sportchef eine in der vergangenen Woche veröffentlichte Illustration humorvoll und bemerkt mit einem Augenzwinkern: "Wäre alles Friede, Freundschaft, Eierkuchen, wäre es nicht die Formel 1."

Wolff will auf die Sticheleien Red Bulls nicht einsteigen und findet: "Das muss man mit Humor nehmen." Dass er die Österreicher trotz ihrer Talfahrt in den vergangenen Jahren weiter für einen Titelkandidaten hält und Respekt vor den personellen und finanziellen Mitteln in Milton Keynes hat, betont er: "Ich traue denen immer viel zu, die können schon was. Den Fehler, Red Bull abzuschreiben, darf man nie machen", sagt Wolff über den vierfachen Konstrukteurs-Weltmeister.

Um sich gegen den Großangriff Red Bulls und Ferraris in der kommenden Saison zu wappnen, hält Wolff sein Team auch im Winter auf Trab und wünscht sich eine zeitige Fertigstellung des neuen Boliden, der gemäß der Bezeichnungen aus den Vorjahren auf den Namen W07 hören könnte. "Jede Woche die du früher beginnst, ist ein Vorteil", weiß er und blickt auf den Saisonauftakt: "Wir haben jetzt gerade Teile im Windkanal, die im kommenden März in Australien am Auto sein werden."

Die Rivalität zwischen Mercedes und Red Bull hatte im vergangenen Herbst wieder an Schärfe gewonnen, als es zu Missstimmungen wegen einer möglichen Belieferung mit Antrieben kam. Der Vorwurf: Die Silberpfeile würden der Formel 1 schaden, weil sie kein Team ausrüsten wollten, dass ihnen mit dem besten V6-Hybrid und einem besseren Chassis um die Ohren fahren könnte.

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