Vettel ulkt: "Niki Lauda darf man nicht alles glauben"

, 12.11.2015

Der Ferrari-Star sieht sein Team noch nicht auf Augenhöhe mit Mercedes, dank "roter Magie" aber auf dem Weg dahin - Mercedes sei gewarnt

Die Formel-1-Welt erwartet im kommenden Jahr den Schlagabtausch zwischen Mercedes und Ferrari. Der Antrieb, so meinen viele Experten, sei der Schlüssel für die Scuderia, um die kleiner werdende Lücke zu den Silberpfeilen zu schließen. Anders Sebastian Vettel. Der Heppenheimer sieht seine Farben beim Thema Chassis im Rückstand und verweist die Warnungen des Mercedes-Boss Lauda augenzwinkernd ins Reich der Fabeln: "Niki ist keiner, dem man alles glauben darf."

Hintergrund sind Bemerkungen des Österreichers, der Ferrari schon jetzt als einen Gegner auf Augenhöhe bezeichnet hatte. "Wir sind nicht gleichauf, sonst wäre diese Saison ganz anders verlaufen", widerspricht Vettel im Vorfeld des Brasilien-Grand-Prix, der am Wochenende in Sao Paulo steigt. Der Ferrari-Star gewinnt der Lauda-Warnung Positives ab, ohne sie besonders ernst zu nehmen: "Er ändert seine Meinung sehr schnell. Manchmal ergibt es Sinn, was er sagt, manchmal überhaupt nicht. Je mehr er über uns spricht, desto besser. Dann kann er spüren, dass wir kommen."

Vettel bezeichnet es als das Ziel seines Teams, es 2016 mit Mercedes aufzunehmen, hält sich mit Prognosen jedoch zurück. "Mir ist aber nicht verborgen geblieben, was im Hintergrund passiert", lobt er den Eifer in Maranello, der sich in den kommenden Monaten auszahlen soll. "Es sind die Leidenschaft für Ferrari, die Intensität und die Fanbasis, die auf der ganzen Welt verteilt ist - die rote Magie", nennt Vettel drei Gründe, warum er an einen Erfolg der Aufholjagd glaubt, "was Sache ist, wird sich aber erst zeigen, wenn wir mit dem neuen Auto erstmals auf die Strecke gehen."

Noch sind zwei Grands Prix zur laufenden Saison zu bestreiten. Die Rennen in Brasilien und Abu Dhabi will Vettel nach eigener Aussage für das erste Schnippchen gegen Mercedes nutzen und Nico Rosberg die Vize-Weltmeisterschaft entreißen. Ein erster Teilerfolg in Sao Paulo soll mit entsprechenden Feierlichkeiten ebenfalls Teil der Saisonvorbereitung für ein rosiges Jahr 2016 sein. "Hoffentlich können wir im kommenden Jahr noch üben", bemerkt Vettel mit breitem Grinsen.

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