Kubica: Wales praktisch völliges Neuland

, 11.11.2014

Robert Kubica reist mit Respekt vor den äußeren Bedingungen zur Rallye Großbritannien nach Wales - Für den Polen wird der Lauf praktisch zur Jungfernfahrt

Robert Kubica hat in diesem Jahr große Fortschritte auf Schotter gemacht, besonders beim letzten WRC-Event in Spanien konnte der M-Sport-Fahrer überzeugen. Doch natürlich unterscheiden sich die staubigen Wege der Costa Daurada erheblich von den feuchten Wäldern in Wales. Traditionell verlangt das Saisonfinale in Großbritannien den Fahrern alles ab: Zwar mögen die Abschnitte nicht so technisch sein wie manch anderswo, dafür tragen die äußeren Bedingungen ihren Teil bei.

Die Teams dürfen auf der Insel mit Regen, Schlamm, Nebel, Eis und sogar Schnee rechnen. Streckenkenntnisse sind natürlich von Vorteil, doch noch viel wichtiger wird es sein, das Gripniveau richtig einzuschätzen. Kubica hat über das Jahr hinweg klare Fortschritte am Steuer seines Ford Fiesta RS WRC gemacht. Nun muss er das Gelernte jedoch umsetzen, um die Saison zu einem guten Abschluss zu bringen.

"Im vergangenen Jahr sind wir nicht wirklich weit gekommen, aber es war auch eine schwierige Situation nach dem Wechsel ins WRC-Auto, mit neuem Beifahrer und italienischem Aufschrieb", erinnert sich Kubica. "Durch die Erfahrungen in diesem Jahr erwarte ich mir nächste Woche eine bessere Rallye." Besonders das Wetter mache den Event sehr anspruchsvoll: "Wenn die Sonne scheint, kann das eine richtig tolle Rallye werden. Darauf hoffe ich."

Allerdings seien Regen, Nebel und Schlamm deutlich wahrscheinlicher - "aber das ist eben die Rallye Großbritannien", sieht der Pole ein. "Etwa 70 Prozent der Wege sind neu im Vergleich zum Vorjahr. Und da ich beim ersten Mal nicht weit kam, wird das wie ein komplett neuer Event für mich. Es ist eine einzigartige Rallye, weil das Wetter und der Untergrund so eine große Rolle spielen können. Es könnte schwierig werden, aber ich hoffe wie immer auf eine tolle Erfahrung und eine sanfte Fahrt bis ins Ziel", so Kubica.

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