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Mini Traveller: Mobil zum Picknick

C. Brinkmann, 11.10.2005

Seine Premiere feierte die Studie des neuen Mini Travellers auf der diesjährigen Frankfurter IAA; 45 Jahre nach der Premiere des Mini Travellers im September 1960. Nun zeigen die Briten auf der Tokyo Motor Show (21.10.2005 – 06.11.2005) mit dem Mini Concept Tokyo eine leicht modifizierte Designstudie, welche die Kernidee des reiselustigen Engländers am Beginn des 21. Jahrhunderts unter dem Motto "Go British" zeitgemäß interpretiert.



Typisch ist der Gesamtauftritt dieses Konzeptfahrzeuges mit zahlreichen zu Ikonen gewordenen Design-Details. Sich weit öffnende Türen mit Parallelogramm-Kinematik gehören hier genauso dazu wie der coupéartige Auftritt ohne B-Säule, eine neue Silber-Metallic-Lackierung und exquisite Materialien im Innenraum. Das Konzept zitiert den klassischen Traveller u. a. mit einem eleganten Estate-Design, einer symmetrisch geteilten Doppeltür am Heck und mit geteilten hinteren Seitenscheiben.



Das Gesamterscheinungsbild ist straff und glattflächig, gleichzeitig wurden Radkästen, Schulterlinie und Powerdome markant ausgearbeitet. Der Lufteinlass auf der Motorhaube und der Doppelauspuff als Merkmale des Mini Cooper S unterstreichen den sportlichen Auftritt.

Im Vergleich zur Frankfurter Studie, bietet der Mini Concept Tokyo neue Möglichkeiten, um unterwegs auf alle Eventualitäten perfekt vorbereitet zu sein. Auf dem Cargodach sind ein Tisch und zwei Stühle untergebracht; der entsprechende Teil des Daches lässt sich von außen vor die Heckfenster herunterziehen.

Der Laderaum der Mini-Studie verfügt ferner über eine in den Boden eingelassene, flexible Cargobox mit verschiedenen Funktionen. Ihr Deckel lässt sich nach außen ausziehen und fährt somit dem Benutzer als Einladehilfe entgegen. Zudem lässt sich die durchsichtige Abdeckung auf der Cargobox auch nach oben schwenken und dient dann als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum.

Eine Sports-Utility-Box dient als multifunktionales Wechsel-Staufach, das sich bei geöffnetem hinteren Seitenfenster in die entstandene Öffnung einhängen lässt. Klappen ermöglichen das Be- und Entladen von außen und vom Fahrgastraum aus sowie das praktische Durchreichen von Gegenständen.

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Von 1964 bis 1967 beherrschte Mini die Rallye Monte Carlo und legte damit die Grundlage für seinen legendären Ruf als wendiger Sportler. Den Auftakt machte ein kleiner roter Mini mit weißem Dach. Zum 100. Geburtstag von Mini-Schöpfer Sir Alec Issigonis im Jahr 2006 und in Erinnerung an die Siege der Marke Mini vor knapp 40 Jahren, bietet das Mini Concept Geneva nun eine zeitgemäße Interpretation des kleinen britischen Racers. Dabei wurde die Kernidee der Modelle Mini Traveller, Mini Countryman und Mini Clubman Estate zukunftsweisend in einer neuen Modellvariante, die ein Rallye-Begleitfahrzeug darstellt, umgesetzt.



Im Licht erstrahlt die Studie silbern. Jene Stellen, die das Licht aus dem Blickwinkel des Betrachters nicht direkt trifft, erscheinen in einem dezenten Grauton. Für das charakteristische schwarze Seitenband entlang der Schweller und Radausschnitte wird weich nachgebendes Neopren verwendet.

Das Gesamterscheinungsbild des Mini Concept Geneva wirkt straff, glattflächig und elegant. Gleichzeitig arbeitete man Details wie Radkästen, Schulterlinie und Powerdome markant aus, um dem Fahrzeug ein kräftiges Erscheinungsbild zu verleihen. Für den passenden Vortrieb sorgt das Kompressor-Aggregat aus dem Mini Cooper S.








Cleverness für das Fahrzeugkonzept

Einfaches „Begehen und Beladen“ möglich zu machen, war einer der Leitgedanken bei der Entwicklung des Concept Cars. Für Fahrer-, Beifahrer- und Hecktüren kommen Aufhängungen mit Parallelogramm-Kinematik zum Einsatz; sie schwenken in einer einzigen Bewegung gleichzeitig zur Seite und nach vorne und bieten so maximalen Zugang nach innen. Die hinteren seitlichen Schiebefenster öffnen sich elektrisch.



Der Laderaum verfügt über eine flexible Cargobox, deren Deckel sich nach hinten ausziehen lässt und dem Benutzer als Einladehilfe entgegenfährt. Zudem kann man die durchsichtige Abdeckung der Cargobox auch nach oben schwenken, die sodann als Trennwand zwischen Passagier- und Laderaum dient.

Die Sports-Utility-Box stellt ein multifunktionales, zusätzliches Wechselstaufach dar, das im geöffneten hinteren Seitenfenster eingeklinkt wird. Diese Box verfügt beidseitig über Klappen, die das Be- und Entladen sowohl von außen als auch vom Fahrgastraum aus erlauben, aber ebenso das praktische Durchreichen von Gegenständen.

Das sogenannte „Floating Elements Concept“ überrascht beim Einsteigen mit einem großzügigen und offenen Eindruck. Die Sitze wurden am Mitteltunnel „schwebend“ aufgehängt. Auch das frei schwebende Armaturenbrett mit dem „Center Speedo“ als drehbares Zentralinstrument mit digitaler und analoger Anzeige unterstützt den Eindruck von Geräumigkeit. Vier Personen können im Mini Concept Detroit bequem Platz nehmen. Das Einsteigen nach hinten wird durch Drehen der Vordersitze erleichtert. Nach dem Umklappen bilden die Rücksitzlehnen zusammen mit dem Stauraumboden eine ebene Fläche.



Leder, Chrom und Aluminium als bestimmende Interieur-Materialien

Weißes Leder in verschiedenen Oberflächenstrukturen unterstreicht im Interieur den Eindruck von Modernität des großzügig vorhandenen Raumes und vermittelt edles Design und Ambiente. Aluminiumbeschichtetes Glasfasergeflecht ziert die Verkleidungen der Türinnenseiten, Carbonfaser-Optik akzentuiert den Fußraum, kombiniert mit Teppichmaterial aus Nylongeflecht in der Akzentfarbe Blau, das sich auch in den Sitzeinsätzen und Armauflagen wiederfindet.

speedheads am 23.02.2006 um 02:49:37

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