Die Räder arbeiten, die Farbe spritzt herum und das Ergebnis ist faszinierend. Der britische Künstler Ian Cook alias PopbangColour warf den Pinsel in die Ecke und malt seitdem mit ferngesteuerten Autos, Modellautos und Reifen. Ian Cook spaltet die Gemüter mit seiner Maltechnik - wie auch der Nissan Juke mit seinem Design die Autofans, das bewusst polarisiert und dadurch Aufmerksamkeit erzeugt. Und doch haben beide genau damit großen Erfolg. Jetzt verewigte Ian Cook, der in Großbritannien Kultstatus unter Motorfans genießt, einen Nissan Juke künstlerisch, indem er die charakteristischen Linien und Formen des Fahrzeugs mit dynamischen Farbspuren eindrucksvoll interpretierte.
© Foto: Nissan
Der weltweit einzige Künstler, der seine Werke ausschließlich mithilfe von Reifenspuren auf Leinwand bannt, kniete sich in seinem Atelier nahe der berühmten Silverstone-Rennstrecke so richtig rein. Ian Cook, 31 Jahre jung, der bereits Stargast beim britischen TV-Klassiker „Top Gear“ war, verschleißt pro Monat rund 100 Fernsteuerungen und eine ganze Reihe seines rund 500 Autos zählenden Fuhrparks, um kontinuierlich neue Werke mit einzigartigen Mustern und Strukturen zu erschaffen, die sich durch ihre Energie und den unverwechselbaren Stil auszeichnen.
Die größten Modellautos präsentieren sich im Maßstab 1:16, die kleinsten im Matchbox-Format. „Diese Autos oder besser: die Räder der Autos sind meine Pinsel“, erklärt Cook. Die „freundlichen Farbexplosionen“, wie er selbst seine Werke nennt, verkaufen sich mittlerweile so gut, dass er davon leben kann, und seine Arbeiten weltweit in Galerien und Ausstellungen auf großes Interesse stoßen. In rund 10 Stunden schuf der Meister automobiler Leinwand-Originale den Nissan Juke. „Ich male immer barfuß“, gestand Cook, „dann merke ich, wenn ich in Farbe trete“, wodurch er eine noch engere Verbindung zu seiner kreativen Arbeit und den verwendeten Materialien herstellt.














