Eine neue Phase Hybrid-Strategie soll der Toyota FT-CH einleiten, der seine Weltpremiere auf der Detroit Auto Show (11.01.2010 - 24.01.2010) feiert. Zunächst plant Toyota, sein Angebot an Fahrzeugen mit Hybrid-Antrieben auszubauen. Ab dem Modelljahr 2012 folgen Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (PHV) und reine Elektrofahrzeuge (BEV = Battery Electric Vehicle). Ab 2015 sollen Brennstoffzellen-Fahrzeuge (FCHV = Fuel Cell Hybrid Vehicle) auf den Weltmärkten eingeführt werden.
Die Abkürzung „FT-CH“ steht für „Future Toyota-Compact Hybrid“. Den FT-CH entwickelten die Japaner als Hybrid-Fahrzeug für das Kompaktsegment und siedeln den Kleinen unterhalb des Prius an. Mit geringeren Abmessungen und hoher Funktionalität ist die Studie auf den städtischen Verkehr zugeschnitten.
Für die Gestaltung des 3,895 Meter langen, 1,695 Meter breiten und 1,400 Meter hohen FT-CH verantwortlich zeichnet das europäischen Toyota-Designzentrum ED2 bei Nizza. Um seiner designierten Aufgabe als wendiges Stadtauto gerecht zu werden, ist das nach amerikanischem Verständnis als Kompaktwagen positionierte Hybrid-Modell 56 Zentimeter kürzer als der Prius, dabei aber fast genauso breit.
Bei der Konzeption des Toyota FT-CH orientierten sich die ED2-Designer an der impulsiven und lebhaften Gestaltungskraft der sogenannten Generation "8-Bit", die mit Computern, Spielkonsolen sowie iPhones aufwuchs und einen besonderen Reiz auf jüngere Autofahrer ausüben soll. Dank der kompakten Leichtbauweise, durch die der FT-CH noch sparsamer im Verbrauch ist als ein Prius, bietet er dieser etwas preissensibleren Zielgruppe eine interessante Alternative. Ein geringerer Verbrauch als der Prius bedeutet: Unter 4,0 Liter auf 100 Kilometern.
Der Toyota FT-CH liegt satt auf der Straße und weist eine Art flüssiger Aggressivität auf, an der Front durch einen schlundartigen Lufteinlass und langgezogene, vor der Windschutzscheibe positionierte LED-Scheinwerfer. Von der Seite betrachtet, fallen die dynamisch abfallende Dachlinie und die sich zum Heck hin verjüngende Kofferraumklappe auf, während die Kotflügel breit und athletisch wirken.
Die Räder erhielten schnittig designte Verkleidungen und rollwiderstandsarme Reifen, um die Luftangriffsflächen weiter zu reduzieren und den Verbrauch weiter zu senken. Insgesamt scheint die Karosserie aerodynamisch sehr ausgefeilt zu sein. Am ausgeformten Heck kommt bei den Rückleuchten ebenfalls LED-Technologie zum Einsatz. Als Besonderheit integrierten die Macher die Rückleuchten in den Rahmen der Heckscheibe.
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