Aston Martin Cygnet: Der City-Flitzer der Luxusklasse geht 2011 in Serie

, 12.10.2010

Das neue Stadtauto der Luxusklasse, der Aston Martin Cygnet, wird 2011 in Serie gehen. Als Konzeptfahrzeug im März 2010 vorgestellt, soll der Cygnet als Kleinwagen die Anforderungen der Aston Martin-Fahrer in der Stadt optimal erfüllen: Individualität, flink im Großstadtverkehr, für kleine Parklücken wie geschaffen und niedrig in den Emissionen. Der Cygnet soll die Sportwagen dahingehend ergänzen, dass er in der Stadt einen höheren Grad an Bewegungsfreiheit bietet.


„Es ist Zeit, umzudenken. Aston Martin ist ehrlich und wir gehen keine Kompromisse ein”, stellt Dr. Ulrich Bez, Aston Martin Chief Executive, fest. „Wenn wir etwas machen, dann richtig. Wenn wir den Schwerpunkt auf Leistung setzen, bleiben wir bei Leistung. Bei unseren Sportwagen gehen wir nicht eine Nummer kleiner. Der Cygnet muss die Anforderungen in Bezug auf Emissionen und Raum erfüllen. Wie alle Aston Martins ist er ein Aston Martin ohne Kompromisse.“

Der Cygnet beruht auf einem einfachen, aber grundlegenden Konzept: In der modernen Großstadt kann man Größe mit Geschwindigkeit und der Freiheit, beweglich zu sein, gleichsetzen. Mit einer Länge von nur drei Metern verleiht der Cygnet dem Fahrer eine neue Dimension dieser Freiheit - indem er sich leicht in Verkehrslücken einfädeln und die kleinsten Parkplätze ausnutzen kann, einen geringen Kraftstoffverbrauch und niedrigste Emissionen hat und gleichzeitig höchste Ansprüche in Bezug auf Qualität und Komfort erfüllt.


„Der Cygnet ist klein, aber luxuriös, er ist ein Aston Martin, der für den Stadtverkehr maßgeschneidert ist“, erläutert Marek Reichman, Director of Design bei Aston Martin. Dank einer nahezu unbegrenzten Auswahl an Materialien, Oberflächenstrukturen und Farben bei der Ausstattung wird jeder Cygnet in Handarbeit ein wirklich einzigartiger, individuell gestalteter Raum in der Stadt sein. Luxus hängt nicht von Größe ab”, so Marek Reichman.

Die Stadt von morgen wird ein gänzlich anderes Umfeld für Luxusmarken bieten, da der gesellschaftliche Wandel und gesetzliche Vorgaben die Trennung zwischen den Produktkategorien „innerstädtisch“ und „außerstädtisch“ noch weiter verstärken werden. Angesichts dieser Veränderungen möchte Aston Martin mit dem Cygnet in erster Reihe stehen und damit sicherstellen, dass das gewachsene Image der Marken unter den neuen Marktbedingungen weiterhin florieren wird.

 

Aston Martin sieht den Cygnet als wahre Hybrid-Lösung. Der Cygnet ist das wirkliche Auto für die Stadt mit kleinen Abmessungen und absolut geringen CO2-Emissionen. Damit kann man in einem Ballungszentrum morgens optimal zum Bäcker und ins Büro fahren, während auf der großen Reise der 6.0-Liter-V12-Motor des Rapide zum emotionalen Empfinden beiträgt.


Basierend auf dem Toyota iQ, kennzeichnen den Aston Martin Cygnet den für den V8 Vantage typische Kühlergrill, seitliche Kiemen, Luftöffnungen in der Motorhaube und neue Seitenschweller. Auch die Halogen-Scheinwerfer tragen die Handschrift von Aston Martin. Das neu geformte Heck erhielt neben einem Dachkantenspoiler außerdem modifizierte Rückleuchten, die dem Cygnet mehr Ausdruck verleihen. Derweil sorgen für den Kontakt zum Asphalt eigenständige Räder.

Das Interieur versprüht einen ganz neuen Charme, in dem sich bestehende Aston Martin-Fahrer gleich heimisch fühlen sollen. Das Foto zeigt eine schwarz-rote Lederausstattung, die überall zugegen ist und durch fein gesetzte Kontrastnähte an ausgewählten Positionen neue Akzente setzt. Die Handwerkskunst zieht Aston Martin auch beim kleinsten Vertreter konsequent durch.


Weitere Informationen zum Aston Martin Cygnet, wie Preise und Spezifikationen, will Aston Martin Ende des Jahres bekanntgeben. Der Cygnet stellt das achte große Serienfahrzeug seit 2004 dar, das Aston Martin in seinem Werk in Gaydon produziert. Dazu wird der Toyota iQ nach Gaydon/England geliefert und dann vor Ort von Aston Martin umgebaut.

Äußerte sich Aston Martin noch nicht zu den Motoren, so könnte das vom Toyota iQ bekannte 1,33 Liter große Vierzylinder-Triebwerk ohne Modifikationen übernommen werden, das mit 98 PS für die Stadt gut gerüstet ist und mit manueller Schaltung einen CO2-Ausstoß von nur 113 g/km aufweist. Noch geringer fällt der CO2-Ausstoß mit 99 g/km beim 1.0-Liter-Aggregat aus. Für Sicherheit ist ebenfalls gesorgt, da der Toyota iQ beim renommierten Euro-NCAP-Crashtest die Höchstwertung von 5 Sternen erhielt.

5 Kommentare > Kommentar schreiben

02.11.2010

Müsste ich persönlich noch einige weitere Bilder zu sehen. So besonders schön finde ich den jetzt nicht, zumal es in dem Segment sehr viele coole Flitzer gibt, die meiner Meinung nach wesentlich besser aussehen.(Stichwort Fiat 500 etc.)

12.10.2010

hammer geiles Auto mehr Lusxus auf weniger Raum geht nicht... Aber dass Aston Martin dieses Auto nur auf den Markt bring um die CO2 Flottenbilanz raffiniert runter zu drücken is nicht zu übersehen ;)

12.10.2010

Die Idee find ich ganz gut.

12.10.2010

[QUOTE=VirusM54B30;120295]Halt ich nichts von... Is nur in iQ dem man das AM Gesicht verpasst hat ... :schäm:[/QUOTE] Und wo ist jetzt genau das Problem? Sieht doch einfach super aus für einen Kleinstwagen! :applaus: Würde ich z.B. einen Aston Martin Vantage V8 fahren, hätte ich gerne einen Cygnet für die Stadt dazu ... äusserst praktisch!

12.10.2010

Halt ich nichts von... Is nur in iQ dem man das AM Gesicht verpasst hat ... :schäm:


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