Edo Competition: Wie aus einem Aston Martin DB9 ein DBS wurde

, 19.06.2010

Was macht ein Russe, der einen eleganten, fünf Jahre alten Aston Martin DB9 fährt, aber lieber einen aggressiver anmutenden, sportlicher ausgelegten Aston Martin DBS mit noch mehr Power besitzen möchte? Derjenige lässt bei Edo Competition im Münsterland seinen britischen V12-Sportwagen verwandeln: Aus DB9 mach DBS. Und stärker als der Serien-DBS wird er auch.


Den zwei Gentlemen gemein ist der 5,9 Liter große V12-Motor, doch die Verwandlung vom DB9 zum DBS ist dennoch nicht einfach. So bekommt der DB9 Karosserieteile aus Carbon, statt aus Stahl und satte 550 PS statt 456 PS. Damit läuft der verwandelte Aston Martin DB9 jetzt 320 km/h - vorher 300 km/h. Dank der teuflischen Power von Edo Competition, ist der der gewandelte DB9 sogar deutlich schneller als der DBS in der Serie, der nur 307 km/h erreicht.

Mit seinen neuen 20-Zoll-Rädern und den verbreiterten Front- und Heckpartien wirkt der britische Sportwagen muskulöser. Hinzu kommen zahlreiche Luftleitelemente, wie zum Beispiel ein Carbon-Frontspoiler und ein Carbon-Diffusor, die eine überdurchschnittliche Sportlichkeit verkünden und das Handling bei hohen Geschwindigkeiten optimieren.


Eine speziell von Edo Competition für den Aston Martin DB9/DBS entwickelte Sportabgasanlage trägt zur Leistungsausbeute bei. Die Steuerung der staudrucküberwachten Edelstahl-Sportabgasanlage lässt sich programmieren, um die angebrachten 70-Millimeter-Abgasklappen ab dem eingestellten bzw. programmierten Staudruck zu öffnen. Das edle Design des Sportlers bringen die verchromten Endrohre bestens zur Geltung.

 

Um die Sportlichkeit des neu gestalteten DB9 zu betonen, verbaute Eo Competition ein Sportfahrwerk. Die individuelle Verstellbarkeit von Fahrzeughöhe sowie Härte-, Zug- und Druckstufe, Federung und Dämpfung lässt sich dem jeweiligen Fahrstil anpassen. Eine neue Sport-Bremsanlage mit 405 Millimeter großen Bremsscheiben und 6-Kolben-Monobloc-Sattel an der Vorderachse sowie Pendants mit 380-Millimeter-Scheiben und vier Kolben hinten optimieren das Bremsverhalten gegenüber der Serie.


Eine große Herausforderung stellte der neu zu gestaltende Innenraum dar. Ob Armaturenträger, Mittelkonsole, Dachhimmel, Seitenteile oder Sitze, alles wurde mit höchster Präzision bearbeitet. Die verwendeten Materialien und Farben oblagen weitestgehend den individuellen Wünschen des Kunden. In diesem Fall wählte der Russe eine Alcantara/Leder-Ausstattung mit Carbon-Implantaten, welche die Macher mit hochwertigen Metallen kombinierten.


Als Highlight erweist sich die High-End-Musikanlage im Kofferraum. Hier wurde an keiner Stelle gespart, um den neu verbauten hochwertigen Boxen die volle Klangentfaltung zu entlocken. Um diesen Klanggenuss uneingeschränkt genießen zu können, vermag der Fahrer die klappengesteuerte Sportabgasanlage auf dezent leise zu regulieren oder - ganz nach Gusto - mit einem sattem Sound.

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20.06.2010

Geile Sache. Was das gekostet haben muss ...:träller:


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