Audi A4 B9 (2016): Hightech pur - Alle Details und der Startpreis

, 29.06.2015


Noch stärker, noch sparsamer - dazu zahlreiche neue Highend-Technologien sowie Innovationen und ein Erlebnis voller Hightech: Das Warten auf den neuen Audi A4 B9 hat sich gelohnt, der im November 2015 als Limousine und als Avant (Kombi) auf den Markt kommt. Bei Speed Heads gibt es bereits jetzt alle Details, die technischen Daten der einzelnen Motorisierungen und die Informationen über die Neuheiten an Bord. Die Preise starten bei knapp unter 31.000 Euro mit dem 150 PS starken 1.4 TFSI-Benziner. Der stärkste Motor beim Markteintritt ist 272 PS stark.


Design: Deutlich gewachsen und dazu ein kraftvolles Statement

Viel hat sich verändert, eins ist geblieben: Der neue Audi A4 setzt weiterhin auf eine sportive Eleganz, jedoch in einer noch schärferen Fassung. Dazu wurde der Audi A4 deutlich größer: Als Limousine ist der neue Audi A4 genau 4,726 Meter lang (plus 2,5 Zentimeter gegenüber dem Vorgänger), 1,842 Meter breit (plus 1,6 Zentimeter) und unverändert 1,427 Meter hoch - der niedrigste Wert im Premium-Segment. Der Radstand streckt sich auf 2,820 Meter, was einen Zuwachs von 1,2 Zentimetern bedeutet. Der neue Audi A4 Avant ist mit 4,725 Metern einen Millimeter kürzer und mit 1,434 Meter sieben Millimeter höher als die Limousine - alle anderen Abmessungen sind identisch.

Die Front des neuen Audi A4 dominiert ein breiter, niedriger Singleframe-Grill mit einer betont plastischen Gitterstruktur, während die konturierte Motorhaube ein kraftvolles Statement setzt und die oberen Kanten der Kotflügel geradezu umgreift. Eine unverwechselbare Leuchtgrafik zeichnen derweil die Scheinwerfer mit ihrem markant gezackten unteren Rand. Ein Lichtleiter, der zwei scharfe Winkel bildet, strahlt das Tagfahrlicht und - am oberen Rand des Gehäuses - das Blinklicht ab. „Xenon plus“-Einheiten sind Serie. Zusätzlich offeriert Audi LED-Scheinwerfer und Matrix LED-Scheinwerfer.

Das Fernlicht der Matrix-LED-Scheinwerfer produzieren 12 LED. Von der Kamera am Innenspiegel mit Informationen versorgt, schaltet ihr Steuergerät die LED je nach Bedarf einzeln ab und zu oder dimmt sie zusätzlich in je 64 Stufen, um die Straße immer tageslichtähnlich auszuleuchten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. In Zusammenarbeit mit der optionalen „MMI Navigation plus“ wird das Kurvenlicht dank der prädiktiven Streckendaten bereits vor dem Lenkeinschlag aktiv. Ebenso cool: das dynamische Blinklicht, das von innen nach außen in die Richtung läuft, die der Fahrer einschlägt.

Sportlich gestreckt wirkt die Seitenansicht des neuen Audi A4. Die niedrige Dachlinie beginnt bei der Limousine früh abzusinken, beim Avant läuft sie in flachen D-Säulen aus. Die serienmäßige Dachreling ist in Schwarz gehalten. Wie bei einem Sportwagen sitzen die Außenspiegel auf den Türbrüstungen. Die Radhäuser sind dazu muskulös gewölbt.


Bei der Limousine endet die Gepäckraumklappe in einer Abrisskante, der Avant trägt einen Dachkantenspoiler. Wie die Scheinwerfer sind auch die LED-Heckleuchten facettenreich im 3D-Design gezeichnet. Die Abgasanlage mündet im Diffusor und endet in einem Einzelendrohr, einem Doppelendrohr (TDI ab 190 PS) oder zwei separaten Endrohren (TFSI ab 190 PS).

Audi A4 Avant: Der Kofferraum des Lademeisters

Für den großen Laderaum ist der Audi A4 Avant zuständig, der im Grundmaß 505 Liter Volumen bietet und bei umgeklappten Rücksitzlehnen sogar 1.510 Liter. Die Ladekante liegt auf nur 63 Zentimeter Höhe, vor Kratzern geschützt durch eine serienmäßige Edelstahl-Ladekantenabdeckung. Mit seinem quaderförmigen Zuschnitt lässt sich der Gepäckraum bestens nutzen. Ein Trennnetz und die Dachreling sind ebenso Serie wie die elektrische Laderaumabdeckung.

Auf Wunsch liefert Audi eine Gestensteuerung zum Öffnen der Heckklappe und weitere praktische Features: Eine variabel faltbare Gepäckraummatte zur Aufteilung und zum Schutz der Ladefläche, das Ablage- und Gepäckraumpaket mit seinen Netzen und Spannbändern sowie ein Schienensystem für die hoch flexible Nutzung des Stauraums. Das dazu gehörige Fixierset - Teleskopstange, Gurte und verschiebbare Ösen - kann der Fahrer in einem Fach im Ladeboden verstauen. Die Anhängerkupplung entriegelt auf Tastendruck elektrisch. Der Audi A4 und der A4 Avant dürfen bis zu 2.100 Kilogramm bei 8 Prozent Steigung ziehen.

Motoren: Stark, sparsam und neue Funktionen

Zum Verkaufsstart leisten die TFSI- (Benzin) und TDI-Motorisierungen (Diesel) zwischen 150 PS und 272 PS. Im Vergleich zum Vorgängermodell konnte Audi den Verbrauch um bis zu 21 Prozent reduzieren, während die Leistung um bis zu 25 Prozent stieg. Alle Aggregate halten die Grenzwerte der Euro-6-Abgasnorm ein.


Das serienmäßige, weiterentwickelte Start-Stopp-System bietet Neuerungen, die den Kraftstoffverbrauch weiter senken: Wenn der Fahrer auf eine rote Ampel zufährt, kann das System den Motor bereits unterhalb von 7 km/h Geschwindigkeit deaktivieren (Audi A4 3.0 TDI mit Tiptronic-Automatikgetriebe 3 km/h).

Schaltgetriebe, „S tronic“ (Doppelkupplungsgetriebe) und Tiptronic (Automatik), Front- und Allrad-Antrieb - für die Kraftübertragung in den neuen A4-Modellen gibt es ganz unterschiedliche Lösungen. Das manuelle 6-Gang-Getriebe ist für sämtliche TFSI und die Vierzylinder-TDI Standard. Für alle Motoren außer dem Top-TDI offeriert Audi die neue 7-Gang-S-Tronic, beim 3.0 TDI mit 218 PS ist sie Serie.

Die weich, schnell und spontan schaltende 8-Stufen-Tiptronic ist dem 3.0 TDI mit 272 PS vorbehalten. Ihre hohe Gangzahl erlaubt es, den Motor sehr oft nah am idealen Lastpunkt zu betreiben. Ein neuer drehzahladaptiver Tilger lässt den starken V6-Diesel selbst bei nur 850 U/min rund drehen. Beide Automatik-Getriebe (S tronic und Tiptronic) zeichnen sich durch eine weite Spreizung aus: Ihre unteren Gänge sind sportlich-kurz, die oberen Gänge drehzahl- und verbrauchssenkend lang übersetzt. Der Fahrer kann die Gänge jederzeit manuell mit dem Wählhebel wechseln, alternativ auch mit den serienmäßigen Schaltwippen am Lenkrad.

Benzin-Motoren:

Audi A4 1.4 TFSI (150 PS): Bei den Benzinern erfolgt der Einstieg mit dem 1.4 TFSI. Der kompakte Vierzylinder-Turbo mit einem Hubraum von 1.395 cm³ Hubraum gibt 150 PS und 250 Nm Drehmoment in einem Bereich von 1.500 bis 3.500 U/min ab. In Zusammenarbeit mit der 7-Stufen-S-Tronic (Doppelkupplungsgetriebe) beschleunigt der 1.4 TFSI die Limousine in nur 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und weiter bis 210 km/h Höchstgeschwindigkeit. Beim Avant lauten die Werte 8,9 Sekunden und ebenfalls 210 km/h Spitze.

Im Durchschnitt verbraucht der 1.4 TFSI mit der „S tronic“ in der Limousine nur 4,9 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 114 g/km entspricht. Im Vergleich mit dem 1.8 TFSI im Vorgängermodell ergibt sich ein Verbrauchsrückgang von 21 Prozent.

 

Audi A4 2.0 TFSI ultra (190 PS): Der 2.0 TFSI mit seinen 1.984 cm³ Hubraum steht in zwei Versionen zur Wahl. Die kleinere Variante des Vierzylinder-Turbos generiert 190 PS. Von 1.450 bis 4.200 U/min stehen darüber hinaus 320 Nm Drehmoment bereit. So ausgerüstet, spurtet die Limousine mit der „S tronic“ in 7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erzielt eine Spitze von 240 km/h. Beim Avant sind es 7,5 Sekunden und 238 km/h. Der kombinierte Verbrauch setzt neue Top-Werte: Die Limousine gibt sich auf 100 Kilometern mit nur 4,8 Litern Benzin auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß 109 g/km) und der Avant mit 5,0 Litern Benzin pro 100 Kilometer zufrieden (CO2-Ausstoß 114 g/km).


Audi A4 2.0 TFSI (252 PS): In der Top-Version leistet der 2.0 TFSI satte 252 PS und stemmt zwischen 1.600 und 4.500 Touren 370 Nm Drehmoment. Die neue Audi A4 Limousine mit quattro-Antrieb (Allrad) und 7-Gang-S-Tronic spurtet in 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und beendet den Vortrieb bei elektronisch begrenzten 250 km/h. Der Avant kommt auf 6,0 Sekunden und ebenfalls 250 km/h. Die Limousine mit Frontantrieb und „S tronic“ verbraucht auf 100 Kilometern im Mittel nur 5,7 Liter Kraftstoff, was einem CO2-Ausstoß von 129 g/km entspricht.

Diesel-Motoren:

Audi A4 2.0 TDI (150 PS): Der Bestseller beim Audi A4 stellt der 2.0 TDI dar, den die Macher in zwei Leistungsvarianten offerieren. Der Vierzylinder-Diesel mit einem Hubraum von 1.968 cm³ kommt in der kleineren Stufe auf 150 PS und 320 Nm Maximaldrehmoment zwischen 1.500 und 3.250 Touren. Die A4Limousine mit 7-Gang-S-Tronic und Frontantrieb erreicht die 100 km/h-Marke aus dem Stand nach 8,7 Sekunden und wird 219 km/h schnell. Beim entsprechenden A4 Avant sind es 9,0 Sekunden und 213 km/h.

In Kombination mit dem manuellen 6-Gang-Getriebe verbrauchen die Limousine und der Avant durchschnittlich 3,8 Liter beziehungsweise 4,0 Liter auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 99 g/km beziehungsweise 104 g/km entspricht.

Der Audi A4 2.0 TDI ultra mit Schaltgetriebe konsumiert sogar nur 3,7 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 95 g/km). Der entsprechende A4 Avant ultra kommt auf 3,8 Liter auf 100 Kilometern beziehungsweise CO2-Emissionen von 99 Gramm pro Kilometer. Für den niedrigeren Verbrauch der „ultra“-Version zeichnen Modifikationen an der Übersetzung, an der Karosserie, am Fahrwerk und der Einsatz von rollwiderstandsoptimierten Reifen verantwortlich.


Audi A4 2.0 TDI (190 PS): In der zweiten Ausführung leistet der 2.0 TDI starke 190 PS. Das maximale Drehmoment von 400 Nm liegt zwischen 1.750 und 3.000 Touren an. Bei den Fahrleistungen überzeugt der starke Vierzylinder-Diesel: Von 0 auf 100 km/h geht es mit der Limousine in Verbindung mit Frontantrieb und „S tronic“ in 7,7 Sekunden (Avant 7,9 Sekunden). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 237 km/h (231 km/h).

Dem gegenüber steht ein Durchschnittsverbrauch von 4,1 Litern Diesel auf 100 Kilometern (CO2-Ausstoß 107 g/km). Beim Avant sind es im Mittel 4,2 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 109 g/km).

Audi A4 2.0 TDI (122 PS): Nach dem Marktstart des neuen Audi A4 folgt ein weiterer 2.0 TDI-Motor, der 122 PS leisten wird. Weitere Daten zu diesem Motor gab Audi noch nicht bekannt.

Audi 3.0 TDI (218 PS): Der Sechszylinder-TDI ist in zwei Leistungsstufen erhältlich und vereint souveräne Kraft mit gepflegter Laufkultur und Effizienz. Der 3.0 TDI schöpft aus 2.967 cm³ in der kleineren Variante 218 PS. Die 400 Nm Maximaldrehmoment stehen von 1.250 bis 3.750 U/min bereit. Im Durchschnitt begnügen sich die A4 Limousine und der Avant voraussichtlich mit 4,2 Litern Diesel auf 100 Kilometern. Dies bedeutet eine CO2-Emission von 110 g/km. Das TDI-Aggregat wäre damit der aktuell effizienteste Sechszylinder-Motor der Welt. Die Performance-Werte teilte Audi noch nicht mit.


Audi 3.0 TDI (272 PS): In der Topversion, die serienmäßig einen Allradantrieb besitzt, bietet der 3.0 TDI starke 272 PS und ein maximales Drehmoment von 600 Nm zwischen 1.500 und 3.000 Touren. Mit diesem Motor beschleunigt die A4 Limousine in nur 5,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h bis zu einer elektronisch abgeregelten Spitze von 250 km/h. Der kombinierte Verbrauch beschränkt sich auf nur 4,9 Liter Diesel pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 129 g/km). Die Werte für den A4 Avant: 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, ebenfalls 250 km/h Spitze und durchschnittlich 5,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 134 g/km).

Erdgas-Antrieb (CNG):

Audi A4 Avant g-tron (170 PS): Der ab Ende 2016 erhältliche Audi A4 Avant g-tron ist das zweite Modell nach dem Audi A3 Sportback g-tron, das der Kunde mit Erdgas (CNG) betreiben kann. Der 2.0 TFSI-Motor kommt auf 170 PS und 270 Nm Drehmoment. Die Tanks für den Gasantrieb sitzen unter dem Hinterwagen und speichern 19 Kilogramm Gas.

Der Gasverbrauch von weniger als 4 Kilogramm pro 100 Kilometer im Durchschnitt bedeutet für den Kunden extrem niedrige Kraftstoffkosten. Im NEFZ-Zyklus fährt das bivalent ausgelegte g-tron-Modell mit Erdgas über 500 Kilometer weit. Sinkt der Druck im Tank bei etwa 0,6 Kilogramm Gasrestmenge auf unter 10 bar, wechselt das Motormanagement selbsttätig in den Benzinbetrieb. So kommen zusätzlich mehr als 450 Kilometer hinzu.

Fahrdynamik: Bei Front- und Allradantrieb deutlich verbessert

Die ausgeprägte Fahrdynamik ist ein wesentlicher Charakterzug des Audi A4, der sowohl auf kurvigen Passagen Vergnügen bereiten als auch mit einem hohen Fahrkomfort der ideale Begleiter auf langen Strecken sein soll. Entscheidend dafür sind nicht die präzise agierende elektromechanische Lenkung und das neue Fahrwerk. Zusätzlich lässt sich die Fahrdynamik jeder Situation über „Audi Drive Select“ mit den Modi „Comfort“, „Auto“, „Dynamic“ und „Efficiency“ anpassen, das die Kennlinien von Servo-Unterstützung und Gaspedal sowie das optional geregelte Fahrwerk beeinflusst.

Bei den Benzinern ist der permanente Allradantrieb quattro für den 2.0 TFSI mit 245 PS, bei den Diesel ab dem 2.0 TDI mit 190 PS zu haben. Beim stärksten 3.0 TDI mit 272 PS ist der Allradantrieb Serie. Das selbstsperrende Mittendifferenzial leitet im normalen Fahrbetrieb 60 Prozent der Momente auf die Hinterachse und 40 Prozent nach vorne. Wenn das System die Kräfte umverteilt, gelangen bis zu 70 Prozent nach vorne und bis zu 85 Prozent nach hinten.

 

Als Partner für den Antrieb fungiert die weiterentwickelte radselektive Momentensteuerung, die nun auf allen Untergründen aktiv ist. Bei dynamischer Kurvenfahrt bremst die Software-Funktion das kurveninnere Vorderrad (beim Frontantrieb) oder beide kurveninnere Räder (beim Allrad-Antrieb) minimal an, bevor sie durchrutschen können. Der Eingriff erfolgt auch, wenn der Fahrer gerade kein Gas gibt. Durch die Differenz der Vortriebskräfte dreht sich das Auto ganz leicht in die Kurve ein - das Eigenlenkverhalten bleibt länger neutral, das Fahrverhalten wird präziser, agiler und stabiler.


Das Sportdifferenzial, optional für den Top-TDI ab 2016 lieferbar, optimiert das Handling und verteilt die Momente über zwei Überlagerungsstufen aktiv zwischen den Hinterrädern. Bei schneller Gangart drückt das System das Auto förmlich in die Kurve hinein, womit es jeden Ansatz von Untersteuern eliminiert. Sein Management integrierte Audi in die Regelarbeit des Fahrdynamiksystems „Audi Drive Select“. In Verbindung mit einem Navigationssystem kommt zusätzlich der Modus individual dazu, bei dem der Fahrer die einzelnen Systeme nach seinen Wünschen anpassen kann. Das Sportdifferenzial soll noch schneller als beim Vorgängermodell ansprechen.

Premiere: Zwei unterschiedliche Fahrwerke mit Dämpferregelung

Erstmalig kann der Fahrer alternativ zur serienmäßigen Abstimmung mit sensibel ansprechenden Dämpfern zwischen zwei Fahrwerksystemen mit Dämpferregelung wählen. Das eine ist betont sportlich abgestimmt und für die eher dynamische Gangart ausgelegt, das andere komfortabel ausgewogen.

Sensoren messen die Bewegung aller vier Räder sowie die Beschleunigungen in Längs- und Querrichtung. Entsprechend wird die Charakteristik der Dämpfer den Fahrbahnbedingungen und der Fahrsituation angepasst. Eine gesteigerte Fahrdynamik bei noch höherem Komfort sind das Ergebnis. Beim Fahrwerk mit Dämpferregelung liegt in der Komfort-Variante die Karosserie 10 Millimeter tiefer gegenüber dem Normalfahrwerk. Bei der Sport-Variante sind es 23 Millimeter.

Ab Werk fährt der Audi A4 in der Basislinie auf 16 oder 17 Zoll Leichtbaurädern (je nach Motorisierung), bei den neuen Lines „Design“ und „Sport“ sind ebenfalls 17 Zoll große Aluminium-Gussräder montiert. Das Angebot optionaler Felgen reicht von 18-Zoll-Aluminium Guss-Flow-Forming Rädern (Serie beim „S line“-Sportpaket und bei der „Design selection“) bis zu 19 Zoll Durchmesser.


Auch bei den Radbremsen ist die Technik breit aufgefächert. Die A4-Motorisierungen nutzen beim TDI bis 163 PS und beim TFSI bis 190 PS an der Vorderachse 16 Zoll-Schwimmsattel-Bremsen. Die Top-Motorisierungen verzögern mit besonders leichten Aluminium-Festsattelbremsen im 17-Zoll-Format.

An der Vorderachse weisen die innenbelüfteten Bremsscheiben bis zu 338 Millimeter Durchmesser auf. An der Hinterachse ist eine elektromechanische Parkbremse integriert, die neue Halte- und Anfahrfunktionen mitbringt. Auch die elektronische Stabilisierungskontrolle (ESC) präsentiert sich in vielen Bereichen weiterentwickelt. Im Dynamik-Modus ist der Motoreingriff weitgehend deaktiviert und der Bremseneingriff leicht abgeschwächt.

Innenraum: Noch größer und noch edler

Im Innenraum übertreffen der neue Audi A4 und der A4 Avant ihre Vorgängermodelle in fast allen Abmessungen signifikant. Die Innenraumlänge legte um 1,7 Zentimeter, die Kniefreiheit im Fond sogar um 2,3 Zentimeter zu. Entsprechend großzügig ist das Raumgefühl auf allen Sitzen. Bei den Bezugsmaterialien reicht das Angebot neben dem standardmäßigen Stoff auf Wunsch bis zu besonders hochwertigem Feinnappa-Leder und Alcantara. Große Dekorflächen, die Audi serienmäßig in silbergrauem Diamantlack liefert, prägen darüber hinaus das Erscheinungsbild entscheidend mit. Alternativ gibt es gedrucktes Aluminium „Ellipse“ und dunkles Nussbaumwurzelholz.

Der Monitor des MMI-Infotainmentsystems wirkt mit seinem schwarzen, an den Ecken abgerundeten Display-Glas wie ein hochwertiger Tablet-Computer. In der Topversion mit der „MMI Navigation plus“ besitzt der Monitor darüber hinaus einen dezenten silbernen Rahmen aus Magnesium.


Das Bedienfeld der Klimaautomatik bildet ein weiteres Highlight - vor allem bei der optionalen Komfortklimaautomatik, bei der Audi die Temperaturanzeigen in den Drehreglern integrierte. Wenige Tasten und Regler genügen für eine komfortable Steuerung. Wenn sich der Finger einem der kapazitiven Wippschalter nähert, wird dessen Funktion auf dem dunklen LCD-Display größer dargestellt und angewählt. Chrom-Leisten fassen ferner den oberen Rand der Luftausströmer, das Bedienfeld der Klimaautomatik und den Automatik-Wählhebel auf der Mitteltunnelkonsole ein.

Bei der Komfortklimaautomatik lässt sich der Innenraum in drei Bereichen getrennt klimatisieren. Für die Fondpassagiere gibt es ein eigenes Bedienteil mit digitaler Anzeige. Ergänzend hält Audi eine Standheizung bereit, die den Innenraum sehr rasch erwärmt. In Verbindung mit der optionalen Ausstattung „Audi Connect Fahrzeugsteuerung“ lässt sich die Standheizung komfortabel über die Smartphone-App programmieren.

Auch die Sitzanlage ist von Grund auf neu entwickelt. Für viele Varianten hält Audi eine Heizung bereit. Alternativ gibt es die Sitze auf Wunsch ganz oder teilweise elektrisch einstellbar und mit elektrisch verstellbarer Lordosestütze sowie beim Sportsitz zusätzlich belüft- und heizbar.

Highend: Das Virtual Cockpit und neue Menüstruktur wie bei Smartphones

Serienmäßig ist der neue Audi A4 mit großen, leicht ablesbaren Analoginstrumenten für Drehzahl und Geschwindigkeit ausgestattet. Zwischen ihnen liegt das Display des Fahrerinformationssystems (FIS). In der Grundversion besitzt der Bildschirm des FIS eine 5-Zoll-Diagonale (12,7 Zentimeter). Mit der „MMI Navigation plus“ montiert Audi einen farbigen 7-Zoll-Monitor (17,8 Zentimeter).

Als Highend-Option steht das „Audi Virtual Cockpit" zur Wahl, das es in Verbindung mit der „MMI Navigation plus mit MMI Touch“ samt Touchpad gibt, über den sich Zeichen eingeben und Karten zoomen lassen. Der LCD-Bildschirm mit 12,3-Zoll-Diagonale (31,2 Zentimeter) und einer Auflösung von 1.440 x 540 Pixel bietet detailreiche Grafiken. Der Drehzahlmesser etwa wird 60 Mal pro Sekunde neu berechnet, damit die virtuelle Nadel flüssig und hochpräzise läuft.

 

Mit der „View“-Taste am Multifunktionslenkrad plus kann der Fahrer zwischen einer klassischen Ansicht mit Rundinstrumenten und einer Infotainment-orientierten Ansicht mit erweitertem Anzeigebereich für Listen und Karte wechseln - alles bequem vom Lenkrad aus. Ferner lassen sich persönliche Ansichten, wie zum Beispiel bestimmte Werte des Bordcomputers, konfigurieren. Die Grafiken des „Virtual Cockpits“ sind gestochen scharf. Zu den Highend-Optionen im neuen Audi A4 gehört ebenso das Head-up-Display, das alle wichtigen Fahrinformationen auf die Frontscheibe projiziert.


Darüber hinaus weist die „MMI Navigation plus mit MMI Touch“ eine von Grund auf neu konzipierte Menüstruktur auf. Die Bedienung mit ihren flachen Hierarchien orientiert sich an modernen Smartphones. Als hilfreich erweist sich die MMI-Suche, die für alle Grundmenüs verfügbar ist und wie bei einer Suchmaschine über freie Texteingabe läuft. Bei der Restaurantsuche genügen der Name des Lokals und die ersten Buchstaben der Stadt - schon erscheinen die Treffer in der Ergebnisliste, europaweit und mit Adresse. Die Suche nach Musiktiteln, Alben und Radiosendern verläuft ebenfalls auf diese Weise.

Die Sprachsteuerung präsentiert sich ebenfalls intensiv weiterentwickelt und versteht jetzt viele Formulierungen aus dem alltäglichen Sprachgebrauch. Um einen Kontakt anzurufen, genügen Befehle wie „Ich will mit Peter Müller telefonieren“. Die Navigation reagiert ebenfalls auf natürlichsprachliche Eingaben („Wo kann ich tanken?“, „Wo ist das nächste italienische Restaurant?“). Die neuartige Steuerung, die außerdem das Diktieren von SMS erlaubt, steht ebenso in den Menüs Radio und Media zur Verfügung.

Internet und neue Wege beim Rear-Seat-Entertainment

Die „MMI Navigation plus“ bringt auch das Internet an Bord. Die Verbindung zum Internet läuft , wo immer möglich, über den superschnellen LTE-Standard, wodurch im Auto eine Download-Rate von bis zu 100 MBit/s möglich wird. Über den integrierten WLAN-Hotspot können die Mitfahrer frei surfen und mailen.

Für den Fahrer bringt „Audi Connect“ maßgeschneiderte Internet-Dienste von Audi ins Auto, die von der Navigation mit Bildern von Google Earth und Google Street View über Online-Verkehrsinformationen bis zur Smartphone-App „Audi Music Stream“ für den Zugriffe auf Internet-Radio und die große Titel-Auswahl von Napster. Nachrichten- und Info-Services runden das Angebot ab. Die Online-Dienste Facebook und Twitter integrierten die Macher Fahrzeug gerecht ins Infotainment. Pandora, Spotify und WhatsApp sollen in Kürze folgen.


Neu im A4 sind weitere Dienste mit der Bezeichnung „Audi Connect myService“. Darunter finden sich Funktionen wie Notruf, Online Pannenruf, Fernsteuerung und Servicetermin online. Beim zuletzt genannten sendet das Auto auf Kundenwunsch Service relevante Daten über einen Audi-Server an die vom Kunden präferierte Werkstatt. Diese Dienste lassen sich für 10 Jahre kostenfrei nutzen

Beim Rear-Seat-Entertainment geht Audi neue Wege. Als Fond-Monitore dienen ein bzw. auf Wunsch zwei Tablets mit jeweils 10,1-Zoll-Diagonale. So kann ein Fondpassagier beispielsweise ein Navigationsziel über das Tablet an die Navigation schicken, Filme gucken oder im Internet surfen. Sogar Video-Gespräche sind durch die integrierte Full-HD-Kamera möglich. Nach der Fahrt kann der Benutzer das „Audi Tablet aus dem Auto mitnehmen und offline oder an einem WLAN-Netz weiter nutzen.

Audi Smartphone Interface: Das eigene Smartphone voll integriert

Eine weitere Funktion ist das „Audi Smartphone Interface“, das „Apple Car Play“ und „Android Auto“ an Bord holt. Wenn der Kunde ein iOS- oder Android-Handy an den USB-Port anschließt (iOS ab 7.1, Android ab 5.0 Lollipop), werden Smartphone-Inhalte wie Navigation, Telefon, Musik und ausgewählte Drittanbieter-Apps in einem separaten MMI-Menü bereitgestellt. Den Kern des Angebotes bildet die Online-Musik mit Zugriff auf das riesige Angebot von „Google Play Music“ und „iTunes“. Darüber hinaus gibt es Navigationsfunktionen, Benachrichtigungs- und Terminerinnerungen.

Fahrerassistenz-Systeme: So schön kann Hightech sein

Noch souveräner gestaltet sich das Fahren im neuen Audi A4 mit den hochentwickelten Assistenz-Systemen. Die wichtigsten Assistenten bündelt Audi in den Paketen „Parken“, „Stadt“ und „Tour“.


Parken: Das Paket „Parken“ enthält die Umgebungskameras und den Parkassistenten, der das Auto selbsttätig rückwärts in Längs- und Querparklücken steuert. Der Fahrer muss nur noch bremsen und Gas geben.

Stadt: Das Paket „Stadt“ umfasst neue Systeme: Der Querverkehrsassistent warnt den Fahrer vor anderen Fahrzeugen, wenn er langsam rückwärts fährt. Ebenso an Bord: ein Spurwechsel-Assistent (Side Assist), eine Einparkhilfe, eine Rückfahrkamera und die neue Ausstiegswarnung, die beim Öffnen der Türen alle Insassen warnt, wenn sich Fahrzeuge von hinten nähern.

Tour: Im Paket „Tour“ stecken die adaptive Cruise Control, die den A4 durch Beschleunigen und Verzögern bis 250 km/h auf den gewünschten Abstand zum Vordermann hält. In der Top-Ausbaustufe, als „ACC Stop & Go inklusive Stauassistent“, übernimmt das System auf gut ausgebauten Straßen auch die Lenkarbeit, solange der Verkehr zähflüssig ist und das Tempo nicht mehr als 65 km/h beträgt. Ein Spurhalte-Assistent (Active Lane Assist) und das Sicherheitssystem „Pre Sense Front“, das bei einem drohenden Auffahrunfall notfalls selbsttätig bremsen kann, runden das Paket ab.

Ebenso enthalten sind der ab 65 km/h aktive Spurhalte-Assistent (Active Lane Assist) und der Ausweich-Assistent, der den Fahrer durch Eingriffe in die Lenkung unterstützt, wenn er ein Hindernis umfahren muss. Der Ausweichassistent wird aktiv, wenn der Audi A4 ein Hindernis umfahren muss, um einen Unfall zu vermeiden. Anhand der Daten von Frontkamera und Radarsensoren berechnet das System in Sekundenbruchteilen eine geeignete Spur und unterstützt den Fahrer bei den erforderlichen Spurwechseln mit gezielten Momenten-Eingriffen in die Servolenkung.

Der Abbiegeassistent überwacht beim Linksabbiegen im Geschwindigkeitsbereich zwischen 2 und 10 km/h den Gegenverkehr und bremst den Audi A4 im Notfall bis zum Stillstand ab. Das System wird im Hintergrund aktiv, sobald der Fahrer den Blinker zum Linksabbiegen setzt. Die kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung erkennt außerdem viele Verkehrszeichen, darunter auch digitale Anzeigen und Zusatzschilder, und präsentiert sie dem Fahrer als Grafiken im Head-up-Display und im Kombiinstrument.

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