Bitter Opel Insignia: Die Luxus-Ausgabe mit Haifischmaul

, 09.07.2010

So schön und echt „Bitter“: Inzwischen 76 Jahre alt, ist der Automann Erich Bitter kein bisschen leise. Als neueste Ausgabe gibt es nun eine Luxus-Ausgabe des Opel Insignias - außen in einem asphaltverschlingenden Sportwagen-Look und innen edelste Materialien, wohin das Auge reicht. Für den Vortrieb sorgen derweil 260 PS.


Bereits in den 1970er- und 1980er-Jahren feierte Bitter Erfolge mit dem CD und den SC. Das waren eigenständige Sportler, die auf der mechanischen Basis von Fahrzeugen der Marke Opel entstanden und durch ein exklusives Design und luxuriöses Interieur bestachen. Diese Tradition soll der Opel Insignia von Bitter nun als veredelte Variante fortführen.

Durch die Neugestaltung der Front- und Heckpartie gewinnt der Insignia deutlich an Dynamik. Die Front besticht durch ein riesiges Haifischmaul mit einem großen Kühlerschlund, der eine elegante Aggressivität hervorbringt. Am Heck unterstreichen die Sportlichkeit eine markante Stoßfängerverkleidung mit Diffusor und zwei charaktervollen Auspuffendrohren, die an ein auf die Seite gelegtes „B“ aus dem Bitter-Logo erinnern.


Den Anpressdruck bei hohen Geschwindigkeiten optimiert ein Heckspoiler, während den Kontakt zum Asphalt neue Leichtmetallräder in 19 x 8,5 Zoll herstellen. Die Räder im 5-Speichen-Design bestückt Bitter mit Reifen der Dimension 245/40. Optional erhältlich sind zweiteilige Räder mit aufgepresstem Chromrand in 20 x 8,5 Zoll und Reifen im Format 245/35.

 

Die Technik unter dem Blechkleid ließ Bitter unangetastet. So sorgt der vom Opel Insignia Sport bekannte 2.8 V6 Turbo mit 260 PS für den Vortrieb. Im Opel-Serienzustand reicht das bei der Limousine für den Spurt von 0 auf Tempo 100 in 6,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h (elektronisch abgeregelt). Da Bitter die Technik nicht ändert, kann der Kunde seinen Insignia von Bitter bei jeder Opel-Werkstatt warten lassen.


Das Interieur lässt keine Wünsche offen und verwöhnt die Insassen mit einem einzigartigen Wohlfühlambiente. Die feine Vollleder-Ausstattung mit farbig abgesetzten Kedern bietet ein luxuriöses Ambiente, das durch den Alcantara-Himmel ein rundum stimmiges Bild ergibt. Diverse Echtholzapplikationen im Innenraum, wie zum Beispiel auf der Armaturentafel, runden die optischen Maßnahmen ab.

Zur Serienausstattung gehören außerdem unter anderem eine 2-Zonen-Klimaautomatik, adaptives Fahrlicht, ein Parkpilot (Einparkhilfe), eine elektrische Sitzeinstellung, eine Mobiltelefon-Vorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle und Sprachsteuerung. Dank des ebenfalls enthaltenen Winterpaketes von Opel kommen eine Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer und eine Scheinwerferreinigungsanlage hinzu. Als Option gibt es für den Bitter Opel Insignia ein Schiebedach.


Erhältlich ist der Opel Insignia von Bitter für stolze 65.998 Euro. Die Basis, ein Insignia Sport mit 6-Gang-Automatik, ist mit dem gleichen 260-PS-Triebwerk bereits ab 40.030 Euro zu haben. Einen mit 325 PS deutlich stärkeren und ebenfalls gut ausgestatteten Opel Insignia OPC gibt es ab 46.150 Euro.

2 Kommentare > Kommentar schreiben

09.07.2010

Versucht sich Bitter nun als Opel Veredler?!;)

30.08.2010

Ich persönlich empfinde diese "Aufwertung" des Opel Insignia, als sehr gelungen. Denke, dass diese veredelte Variante durchaus ein Konkurrent für VW, Audi, Mercedes und BMW sein kann. Mal abwarten, was die Reaktionen der Zielgruppe zeigen werden... :cool:


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