Brabus Rocket 900 Desert Gold: Die goldene 350 km/h-Rakete

, 11.11.2015


Die arabischen Scheichs werden ihn lieben: Mit 900 PS und einer goldenen Lackierung setzt sich der Brabus Rocket 900 Desert Gold Edition auf Basis des Mercedes-AMG S 65 AMG besonders impulsiv in Szene und ist bereit für brachialste Speed-Orgien. Doch damit nicht genug: Das Supercar der Luxus-Klasse lässt sich außerdem an seinen scharfen Carbon-Aerodynamik-Komponenten ebenso erkennen wie die glänzend schwarzen Felgen mit goldenem Pinstriping und goldfarbenem Leder im Innenraum.


Design: Viel Gold mit starken Extras aus Carbon

Wie der Name Brabus Rocket 900 Desert Gold bereits verrät, tritt diese automobile Hommage an den Wüstenstaat Dubai im eigens für diese Hochleistungslimousine komponierten Farbton „Desert Gold“ auf - kein Wunder, der deutsche Tuner erfreut sich in den arabischen Emiraten einer großen Beliebtheit. Zusätzlich beschichtete der Veredeler rund 300 Interieur-Teile im selben Farbton.

Kontraste zum dominierenden Gold an der Karosserie setzen Carbon-Aerodynamik-Komponenten und hochglänzende schwarze Akzente. So lackierten die Macher sämtliche Chrom-Teile am Fahrzeug ebenso schwarz wie die 21 Zoll großen „Brabus Monoblock F Platinum Edition“-Schmiederäder.

Bei den extrem hohen Geschwindigkeiten, die der hochgetunte Mercedes-AMG S 65 mühelos erreicht, spielt die Aerodynamik eine existenzielle Rolle. Um die Auftriebskräfte an Vorder- und Hinterachse zu minimieren und in eine optimale Balance zu bringen, entwickelte Brabus einen sportlich-elegant gestylten Karosserieumbau. Die Sichtcarbon-Komponenten mit hochglänzendem Coating verleihen der Luxus-Limousine ein dynamisches Optik-Upgrade und optimieren dazu die aerodynamische Effizienz.

Durch die neue Frontspoilerlippe und die markanten Frontschürzenaufsätze wird der Brabus Rocket 900 Desert Gold optisch noch aufregender. Durch die im Windkanal optimierte Formgebung konnte der Tuner außerdem eine Reduktion der Auftriebskräfte an der Vorderachse erzielen. Eine Maßnahme, die bei hohen Geschwindigkeiten zu einer weiter verbesserten Fahrstabilität beiträgt.

Die vorderen Kotflügel wertete Brabus auf jeder Seite optisch mit einem Design-Element aus Sichtcarbon auf. Das integrierte Brabus-Logo ist beleuchtet und lässt sich durch Betätigung der Fernbedienung oder Ziehen eines Türgriffs aktivieren. Eine weitere Aufwertung der Seitenpartien stellen die Carbon-Cover für die Seitenspiegel dar. Eine Heckspoilerlippe und ein Sichtcarbon-Diffusor komplettieren das Aerodynamik-Konzept. Die maßgeschneiderten Ausschnitte im Diffusor setzen die doppelflutigen, glänzend schwarz lackierten Endstücke der Brabus-Sportauspuffanlage perfekt in Szene.


Brutale Speed! Sogar der Ferrari 459 Speciale hat das Nachsehen

Selbstverständlich besticht der Brabus Rocket 900 Desert Gold nicht nur durch seine außergewöhnliche Optik, sondern vor allem durch ein überragendes Leistungsvermögen. Bereits in der Serie weiß der Mercedes-Benz S 65 AMG mit einem 5,5 Liter großen und 630 PS starken V12-Biturbo-Triebwerk zu begeistern. Das reichte Brabus noch lange nicht und verpasste dem Zwölfzylinder eine Hubraumerweiterung auf 6,3 Liter und einen Umbau bis ins letzte Detail. Resultat: eine Spitzenleistung von 900 PS bei nur 5.500 U/min und ein gewaltiges Maximaldrehmoment von 1.500 Nm bei 4.200 Touren, das die Macher im Auto elektronisch auf 1.200 Nm begrenzten.

Die Fahrleistungen des Brabus Rocket 900 Desert Gold befinden sich auf dem Level von reinrassigen Sportwagen. Aus dem Stand katapultiert sich die Luxus-Limousine in nur 3,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Nach nur 9,1 Sekunden werden 200 km/h erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 350 km/h.

Derart ausgerüstet, zeigt der Brabus Rocket 900 Desert Gold sogar dem 605 PS starken Ferrari 459 Speciale die Rücklichter, der zwar mit 3,0 Sekunden die Nase beim Spurt auf Tempo 100 vorne hat, aber bis 200 km/h mit 9,1 Sekunden die gleiche Zeit hinlegt. Während der Ferrari seinen Vortrieb bei 325 km/h beendet, katapultiert sich der Brabus Rocket 900 Desert Gold munter in noch höhere Geschwindigkeitsregionen von über 350 km/h.

Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über ein dem enormen Leistungspotenzial angepasstes 7-Gang-Automatikgetriebe, das sich auch manuell über Aluminium-Schaltwippen am Lenkrad schalten lässt, und ein Hochleistungsdifferenzial von Brabus mit 40 Prozent Sperrwirkung.

Das einzigartige Fahrerlebnis untermalt wahlweise eine dezente oder aufregende Geräuschkulisse. Die Sportauspuffanlage von Brabus mit Klappensteuerung erlaubt dem Eigner per Knopfdruck ein aktives Soundmanagement. Am Lenkrad kann der Fahrer wählen, ob er seine Luxuslimousine unauffällig im diskreten, leisen „Coming Home“-Modus fahren oder in der Sport-Position einen betont kraftvollen Zwölfzylinder-Sound genießen möchte.


Den durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch gibt Brabus übrigens mit 11,9 Litern auf 100 Kilometern an, was einem CO2-Ausstoß von 279 g/km entspricht. Bei dem Wert muss sich der Fahrer vermutlich sehr zurückhalten und darf nicht einmal daran denken, die brutale Beschleunigung zu erleben, welche diese Luxus-Limousine zweifellos bietet.

Die Zutaten für die massive Leistungssteigerung

Für die gewaltige Power verantwortlich zeichnen unter anderem neben der Hubraumerweiterung diverse Änderungen an der Triebwerksperipherie. Anstelle der beiden Serienturbos kommen Lader mit einer größeren Verdichtereinheit und Turbinen sowie modifizierten Auspuffkrümmer zum Einsatz. 80 Millimeter starke Downpipes gehören genauso zum Umbau wie eine klappengesteuerte Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit Staudruck senkenden Metall-Katalysatoren.

Ebenso wichtig ist eine perfekte Luftversorgung des Motors. Dafür entwickelte Brabus ein Ansaugmodul, das über eine Luftführung in der Motorhaube direkt vom Kühlergrill aus beatmet wird. Im neuen Ansaugtrakt enthalten ist ein spezielles Luftfiltergehäuse mit vergrößertem Ansaugquerschnitt und Spezialfiltern sowie einer „Gold Heat Reflection“-Beschichtung zur Temperatursenkung. Präzise programmierte Kennfelder für Einspritzung und Zündung stimmen die Hochleistungskomponenten optimal aufeinander ab.

Innenraum: Gold gibt den Ton an

Besonders exklusiv gestaltet präsentiert sich der Innenraum des Brabus Rocket 900 Desert Gold. Mit größter Liebe zum Detail verarbeitete Brabus besonders weiches und atmungsaktives Mastik-Leder in Schwarz und Gold. Dezente Akzente setzten die Macher mit goldfarbenen Nähten und Biesen. Als ebenso individuell erweist sich die aufwändige goldene Beschichtung der Interieur-Elemente wie Schalter oder Blenden. Den Dachhimmel der Limousine bezogen die Macher mit tiefschwarzem Alcantara, während das gestickte „900“-Logo auf den Kopfstützen auf die Motorisierung hinweist.

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