Buick LaCrosse: Luxus-Limo fährt dynamisch in die Zukunft

, 09.01.2009

Buick stellt seine von Grund auf neu gestaltete Luxuslimousine LaCrosse erstmals auf der Detroit Motor Show (17.01.2009 - 24.01.2009) vor. Der deutlich aufgefrischte LaCrosse bietet Allradantrieb, eine Palette der neuesten Technologien und Sicherheitsfunktionen sowie zwei kraftstoffsparende V6-Motoren. Damit schlägt Buick den richtigen Weg ein, um sich in den USA von seinem Rentner-Image zu befreien.


Kreative, dynamische Formen

Heute ist das Design von Buick das Werk eines weltweiten Teams mit globalen Ressourcen. Kreative Zusammenarbeit von Designern aus den Vereinigten Staaten und China, in Partnerschaft mit dem Pan Asia Technical Automative Center (PATAC), sowie Fahrwerks- und Karosserieingenieuren aus Europa ließen das erste GM-Fahrzeug entstehen, das auf drei Kontinenten geschaffen wurde.

Der neue LaCrosse soll für zeitgenössische Eleganz stehen. Durch das gesamte Design ist ein Gleichgewicht der Kontraste spürbar. Äußerlich stehen straffe, geformte Linien mit sinnlichen Akzenten und Flächen im Gleichgewicht. Die Außengestaltung orientiert sich dabei eng an der Studie Invicta, die Buick im April 2008 auf der Auto China in Peking vorstellte. China ist übrigens neben den USA der größte Absatzmarkt von Buick.


Das Design kennzeichnet der nostalgische „Sweepspear“, eine geschwungene Linie über die Länge des Fahrzeugs. Die Front prägen der für Buick typische verchromte Wasserfall-Kühlergrill und die langgezogenen LED-Frontscheinwerfer. Befinden sich bei Buick die verchromten „Portholes“ (Motorabluftlöcher) üblicherweise an den vorderen Kotflügeln, integrierte man diese nun am Ende der Motorhaube.

Kantige Proportionen mit breiter Stellung zur Straße, kurze Überhänge und weit an die Seiten gerückte Räder rufen den Eindruck eines sicheren Stands hervor. Schnittig präsentiert sich die Seitenansicht mit der tiefen Dachlinie, während das kontrastreiche Heck eher durch Kanten besticht. Langgezogene Rückleuchten und zwei in die Heckschürze integrierte Auspuffendrohre unterstreichen das dynamische Heck.

 

Schnelle Leistungsentfaltung

Die steife Karosseriestruktur des 5,003 Meter langen, 1,858 Meter breiten und 1,497 Meter hohen Buick LaCrosse dient als Grundlage der genauen Abstimmung der Federung, des sicheren Fahrverhaltens und der Laufruhe. Käufern stehen zwei effiziente Sechszylindermotoren mit Direkteinspritzung und einem Sechsstufen-Automatikgetriebe zur Wahl, das sich auch manuell per Tastendruck bedienen lässt.


Die Direkteinspritzer des LaCrosse entwickeln mehr Leistung mit weniger Kraftstoff und reduzieren die Emissionen durch bessere Verbrennungssteuerung - insbesondere die Kaltstartemissionen fallen um bis zu 25 Prozent geringer aus.

Der Buick LaCrosse CX und CXL ist mit einem neuen 3.0-V6-Motor ausgestattet, der 255 PS und ein maximales Drehmoment von 286 Nm bei 5.600 U/min entfaltet. In der Stadt soll das Aggregat 13,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, außerorts fallen 8,7 Liter auf 100 Kilometern an. Die Performance-Werte sind noch nicht bekannt.


Stärker motorisiert ist der LaCrosse CXS mit seinem 3,6 Liter großen V6-Triebwerk, das 280 PS und ein maximales Drehmoment von 354 Nm bei 5.200 U/min mobilisiert. Der Verbrauch auf 100 Kilometern: 13,8 innerorts, 9,0 Liter auf der Landstraße. Auch hier nannte Buick noch keine Performance-Werte.

Im Innenraum Luxus erleben

Den Innenraum prägt ein fließendes, übergangsloses Design, das zwei Farbtöne einsetzt und Armaturenbrett und Türverkleidungen mit einschließt. Das Interieur verfügt über viele aufmerksam gestaltete Details, wie zum Beispiel die analogen Instrumente, Chrom, das durch dunkle Holzakzente gedämpft wird, und die mit den Steppstichen des Armaturenbrettes kontrastierenden Nähte.

Buicks charakteristisches „Quiet Tuning“ - ein Konstruktionsverfahren zur Reduzierung, Blockierung und Absorption von Innenraumgeräuschen - lässt eine ablenkungsfreie Fahrgastzelle entstehen. Ein Überraschungselement stellt derweil das kühle blaue Raumlicht dar, das von der Mittelkonsole, dem Armaturenbrett und den Türverkleidungen ausgehend, die ganze Fahrgastzelle erfüllt, um eine einladende Atmosphäre zu schaffen.

 

Im Buick LaCrosse nehmen die Insassen bei der Ausstattungsvariante CX in Stoffsitzen Platz, die jedoch beim CXL Lederbezüge und eine Sitzheizung aufweisen. Dazu kommen ab der Version CXL eine Zweizonen-Klimaautomatik, Nebelleuchten, Außenrückspiegel mit LED-Fahrtrichtungsanzeigern, Ausstiegsleuchten und 18-Zoll-Felgen. Eine Allradautomatik ist optional erhältlich.


Im Top-Modell, dem LaCrosse CXS, gibt es darüber hinaus eine Echtzeit-Dämpferregelung, perforierte Lederbezüge, eine Sitzheizung und -kühlung sowie verchromte 18-Zoll-Felgen (optional 19 Zoll).

Zur modernen Atmosphäre der Fahrgastzelle des neuen LaCrosse gehören außerdem die digitale Konnektivität. Dies umfasst ein ins Armaturenbrett integriertes Navigationssystem, eine Bluetooth-Einrichtung, einen Audio-Hilfseingang und eine USB-Schnittstelle. Den Fondspassagieren stehen ein elektrischer Sonnenschutz für die Rückscheibe und ein DVD-Unterhaltungssystem mit zwei in die Rückseite der Sitze integrierten Bildschirmen zur Verfügung.


Technologie für optimales Fahrerlebnis

Die intelligente Technologie des LaCrosse verhilft dem Fahrer ferner zu einem 360-Grad-Gesichtsfeld, das zu Komfort und Sicherheit beiträgt. Eine Komponente ist die optional erhältliche Blickfeldanzeige in der Windschutzscheibe, die den Fahrer die Geschwindigkeit verfolgen lässt, ohne die Augen von der Straße zu nehmen. Bei Nacht kann das optional erhältliche adaptive Scheinwerfersystem die High-Intensity-Discharge-Lampen um bis zu 15 Grad drehen, um die Straße bei Kurvenfahrten besser auszuleuchten.

Der LaCrosse verfügt über das „Side Blind Zone“-System, das den Fahrer warnt, wenn ein Fahrzeug sich auf der Nachbarspur im toten Winkel bewegt. Der LaCrosse ist auch mit Rückkamera erhältlich, deren Bild das System über den Bildschirm des Navigationssystems ausgibt.

Die Technologieausstattung des LaCrosse erweitert ein Paket von Standardsicherheitsmerkmalen, das entwickelt wurde, um die Kriterien für die 20-Sterne-Beurteilung der amerikanischen „National Highway Traffic Safety Administration“ (NHTSA) zu erfüllen. Zu den Highlights gehören Front-, Seiten und dachmontierte Vorhangairbags sowie die Stabilitäts- und Traktionskontrolle „StabiliTrak“.

9 Kommentare > Kommentar schreiben

09.01.2009

Vom Heck und der Front erinnert er sehr an den großen lexus:ticktick:

11.01.2009

Ein wenig Ähnlichkeit zum LS ist schon erkennbar. Ich finde den LaCrosse aber sehr viel gelungener. Es tut schon weh, dass dieses Fahrzeug nicht in Deutschland verkauft wird. Man merkt hier aber schon, dass der LaCrosse auf der Insignia Plattform aufbaut. Auch im Innenraum finden sich sehr viele Elemente aus dem Opel.

11.01.2009

Von der Karosserieform wirkt er auch eher wie ein Coupe:träller:

11.01.2009

Ich sehe da den Insignia nachdem das ja die selbe Bodengruppe ist, aber einen Lexus sehe ich da nicht!

11.01.2009

Dann vergleich mal die Heckansicht vom LaCross mit der des Lexus LS;)

11.01.2009

[QUOTE=BMW Power;60064]Dann vergleich mal die Heckansicht vom LaCross mit der des Lexus LS;)[/QUOTE] Ja, und? Sieht für mich trotzdem mehr nach Opel Insignia als nach Lexus aus! Die Endrohre sind sehr ähnlich, aber diese Art Endrohre sieht man derzeit häufig, ist halt grade trendig!

11.01.2009

Die Frontscheinwerfer, die Heckscheinwerfer

13.01.2009

Ehrlich gesagt, kann ich der Karre nix abgewinnen. Sieht aus wie ein aufgepumpter Insignia mit viel zu großen Rücklichtern. Und die Motoren sind ein Witz mit Anlauf! Ein 3.6-Liter-Ami-V6 [U]soll[/U] 13,8 Liter verbrauchen ... in der Stadt ... mit Automatik. Das "[U]ist[/U]" wird vermutlich mindestens 5 Liter höher liegen. Diesel? Fehlanzeige. Warum auch, bieten doch die Deutschen schon an im Amiland! Solche Autos sind der Grund warum GM am Ruin rummacht und denen fällt trotzdem nix besseres ein. Wenn ich Doubleyou wäre würd ich sofort meine Finanzspritze stornieren!

14.01.2009

[QUOTE=Helix;60137]Ehrlich gesagt, kann ich der Karre nix abgewinnen. Sieht aus wie ein aufgepumpter Insignia mit viel zu großen Rücklichtern. Und die Motoren sind ein Witz mit Anlauf! Ein 3.6-Liter-Ami-V6 [U]soll[/U] 13,8 Liter verbrauchen ... in der Stadt ... mit Automatik. Das "[U]ist[/U]" wird vermutlich mindestens 5 Liter höher liegen. Diesel? Fehlanzeige. Warum auch, bieten doch die Deutschen schon an im Amiland! Solche Autos sind der Grund warum GM am Ruin rummacht und denen fällt trotzdem nix besseres ein. Wenn ich Doubleyou wäre würd ich sofort meine Finanzspritze stornieren![/QUOTE] Na der Grund für die GM-Ruin hat sicherlich ganz andere Gründe als ein fehlender Diesel bei Buick. Die GM-Probleme sind ein [I]globales [/I]Problem des Konzerns und kann sicherlich nicht mit einer "[I]lokalen [/I]Lösung (Diesel)" gelöst werden. Denn wir sollten schon über unseren deutschen Tellerrand hinausschauen und akzeptieren, dass wir DAS Dieselland sind und diese Technologie in den anderen Ländern lange nicht diese Popularität hat (denn dort kennt man u.a. auch die künstlich geschaffene große Preisdiffernzenz zwischen Diesel- und Benzinkraftstoff auch nicht). Das Thema "Buick-Diesel" würde demzufolge sogar FÜR GM sprechen, denn Buick verkauft über 80% seiner Autos in den Staaten und China - und beide Länder haben mit dem Diesel nicht viel am Hut (heißt: man könnte GM sogar zugute halten, dass sie genau den Buick bauen, den die Zielgruppe wünscht ;) ;) ;) ). Ich persönlich kann Limosinen zwar generell nichts abgewinnen, aber für Limosinenliebhaber kann ich mir durchaus vorstellen, dass der Wagen eine Alternative darstellt, denn die klassichen Limosinenwerte vermittelt er: - Er hat die klassischen Limosinekonturen (eine Mischung aus moderen Elementen ohne die alte Zielgruppe (Stichwort "Renter-Image") völlig zu verschrecken ;) ), - eine hohe Laufruhe (u.a. durch Benzinermotoren), - durch seine Größe sehr viel Platz und - eine luxuriöse Innenausstattung (schließlich wird Buick gerade in China als DIE Luxusmarke von GM vermarktet). Da ich vermute, dass die Buick-Kundschaft primär ein "großer, luxuriöser Gleiter" wichtiger ist als ein "sparsames Auto", hat der Wagen durchaus seine Berechtigung (das ist zwar [I]umweltpolitisch [/I]totale Sch.... aber wir reden ja hier im Moment gerade über die [I]finanzellen [/I]GM-Probleme) blubbernde V8-Grüße :fahren: BeezleBug


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