Cargraphic Ford Focus RS: Ein ganz heißes Eisen

, 07.05.2010

Der streng limitierte Ford Focus RS500 gilt als eine der stärksten Versuchungen unter den Kompaktsportlern. Wer keine der „Taschenraketen“ bekommen hat, muss sich nicht grämen; denn Cargraphic hat ein noch heißeres Eisen auf Basis des „normalen“ Forcus RS im Feuer. Statt serienmäßigen 305 PS mobilisiert das Geschoss des Tuners nun stolze 360 PS. Das maximale Drehmoment steigt derweil auf 520 Nm, so dass der RS500 mit 460 Nm auch in dieser Disziplin die Segel streichen muss.


Dank der Doping-Spritze treibt der 2,5 Liter große Fünfzylinder-Turbo den Ford Focus RS von Cargraphic auf eine Spitze von 271 km/h. Verantwortlich für die Leistungsexplosion ist eine neue Software, die auch die Kriterien der Motorhaltbarkeit beachten soll. Beim serienmäßigen Ford Focus RS500 mit 350 PS sind es 265 km/h.

Um das brachiale Potenzial des kompakten Boliden zu unterstreichen, offeriert Cargraphic einen dreiteiligen 19-Zoll-Felgensatz aus eigener Produktion. Die Motorsportoptik des Designs „Racing“ mit den Y- und U-Speichen lässt das Fahrzeug in Verbindung mit der üppigen Räderbreite von 8,5 und 9,5 Zoll noch ein ganzes Stück dynamischer wirken als in der Serie. Die zugehörigen Reifenbreiten betragen 235/35 vorne sowie 265/30 hinten.


Die Innenbetten der Racing-Felgen bestehen serienmäßig aus geschmiedetem Leichtmetall, während die Außenbetten in Edelstahl optische Akzente setzen und als Anfahrschutz dienen. Leichtbaufans, denen die ungefederten Massen am Fahrzeug gar nicht niedrig genug sein können, empfiehlt Cargraphic den Austausch der Aluminium-Gusssterne durch die optionale Schmiedeversion. Wer den Ford Focus RS im Unifarbton „Weiß“ ordert, spart außerdem einige weitere Kilos im Vergleich zu den Effektlacken.

Seien es die Lüftungsschlitze in der Motorhaube und die verchromten Xenon-Scheinwerfer, die wie Katzenaugen hervorstechen, oder sei es die Frontschürze mit dem großen Lufteinlass in ausgedehnter Trapezform. Optisch braucht man am Ford Focus RS nichts zu ändern; denn bereits serienmäßig strahlt die Fahrmaschine jene Präsenz, Dynamik und Sportlichkeit aus, die Kunden von einem echten RS-Modell erwarten dürfen.

An den Seiten des Ford Focus RS fallen die verbreiterten Radhäuser und tief heruntergezogenen Seitenschürzen auf, während es am Heck der markante Diffusor und der zweiteilige Heckspoiler sind, die für den notwendigen Abtrieb sorgen. So beschränkte Cargraphic sein Engagement auf ein gehöriges Plus an Power und neue Felgen.

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07.05.2010

Cargraphic tunt auch alles ...


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