Fiat Freemont: Die neue Familienpackung Adrenalin

, 16.02.2011


Bereits der Name vermittelt ein Gefühl von Freiheit, Abenteuer und der Freude, die Natur zu entdecken. Der neue Fiat Freemont wirkt markant, ausdrucksstark und selbstbewusst - kein Wunder; denn er basiert auf dem bulligen Ami-Van Dodge Journey. Dieses Modell ist das erste Fahrzeug von Fiat, das als Ergebnis der Partnerschaft mit der Chrysler Group angesehen werden kann. Die Markteinführung erfolgt in der zweiten Jahreshälfte 2011.


Design: Kühne, kraftvolle Proportionen

Dank des stark ausgeprägten Designs mit muskulösen und entschiedenen Linien, die in der Frontpartie auf die neuen Stoßfänger mit weicheren Linien und den Kühlergrill mit dem Fiat -Logo treffen, ist der Freemont unverwechselbar. Von der Seite geben die waagerechte Linie der Motorhaube und die gestreckte Fensterlinie dem Passagierraum lang gezogene Proportionen. Ausgestellte Radkästen unterstreichen die sportlich-athletische Erscheinung des Fiat Freemont.

Die Heckansicht des Freemonts erzeugt mit einem modifizierten Stoßfänger und LED-Rücklichtern mindestens ebenso viel Spannung wie die Front. Zur Verbesserung der Aerodynamik besitzt die Heckklappe einen Spoiler. Vierteilige Heckleuchten mit LED-Technik spannen sich über das Heck und die Heckklappe, um mit ihren Kurven dem Freemont noch mehr Stil und Sportlichkeit zu geben. Das Heckfenster folgt in seinem unteren Teil der Form der Heckleuchten und verbessert so die Sicht nach hinten.

Interieur: Ein funktioneller Lebensraum

Der Freemont stellt ein „Veicolo Factotum“ dar, das heißt entsprechend ausgelegt, um den unterschiedlichen Anforderungen der Familien und jener Kundschaft gerecht zu werden, die auf der Suche nach einem geräumigen, bequemen und vielseitigen Fahrzeug für das alltägliche frenetische Leben oder für die Freizeit am Wochenende sind.

Tatsächlich vereint der Freemont die Flexibilität und die Funktionalität mit einem individuellen und originellen Stil auf 4,89 Metern Länge, 1,88 Metern Breite und 1,72 Metern Höhe. Dazu kommt ein Radstand von 2,89 Metern. Diese Werte sorgen für maximale Geräumigkeit für die Insassen.

 

Der Fiat Freemont bietet nicht nur Raum, sondern auch Komfort dank der bis zu sieben Sitze, die in drei Reihen angeordnet sind. Die zweite und dritte Sitzreihe ist geringfügig höher positioniert als die jeweils davor liegende, um allen Insassen bestmögliche Sichtverhältnisse zu bieten. Wenige einfache Handgriffe ermöglichen, die Sitze der dritten Reihe vollständig im Boden verschwinden zu lassen, so dass ein ebener Laderaum und ein Kofferraumvolumen von 1.461 Litern entstehen.


Für die zweite Sitzreihe ist ferner das innovative System „Child Booster“ vorgesehen: Dabei handelt es sich um nach oben versetzbare Sitzpolster, die ein auf die Geometrie der Sicherheitsgurte abgestimmtes Sitzen der Kinder im Fahrzeug ermöglichen.

Eine Vielzahl von Ablage- und Staufächern bieten ein Volumen von ca. 140 Litern - imposant, wenn man bedenkt, dass dies mit der Größe eines City-Car-Kofferraumes vergleichbar ist. Um nur ein Beispiel zu nennen, befindet sich in der vorderen Armlehne ein tiefer Stauraum, der nicht nur Platz bietet, sondern außerdem einen USB-Anschluss - auch für den iPod - und eine 12-Volt-Steckdose enthält. Dadurch ist es möglich, Musik zu hören oder die eigenen tragbaren Geräte aufzuladen.

Unter dem Sitzpolster des Beifahrersitzes befindet sich ein weiteres Staufach, das man leicht und bequem erreichen kann, während in der zweiten Sitzreihe zwei Fächer im Boden eingelassen sind, die von den Fußmatten bedeckt werden.

Ausstattung: Auf den europäischen Geschmack gerichtet

Der mehr auf den Geschmack europäischer Kunden ausgelegte Fahrgastraum besticht durch ein modernes Design und Soft-Touch-Materialien. Zentrale Elemente stellen der geschwungene Armaturenträger, ein komplett neues Instrumentenpaneel mit verchromten Elementen und die markante Mittelkonsole mit dem großen Touchscreen-Farbbildschirm des Entertainment-Systems dar.

 

Um den Kunden die Auswahl zu erleichtern, offeriert Fiat nur zwei Ausstattungsvarianten, die auf unterschiedliche Charakteristika ausgelegt sind. Beide Versionen besitzen eine umfangreiche Serienausstattung, wie zum Beispiel 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, eine 3-Zonen-Klimaautomatik, ein schlüsselloses Zugangssystem (Keyless Entry), einen Tempomaten, einen Bordcomputer, eine Reifendruckkontrolle (TMPS), Nebelscheinwerfer und ein Touchscreen-Radio mit Farbbildschirm und Bedienung über das Lenkrad.


Bei der urbaner ausgelegten Version bietet die Ausstattung unter anderem zusätzlich eine höherwertige Audio-Anlage mit einem größeren Touchscreen in 8,4 Zoll, ein DVD- und SD-Card-Lesegerät, eine Bluetooth-Freisprechanlage, Einparksensoren am Heck, elektrisch klappbare Außenspiegel, eine Fahrlichtautomatik, getönte hintere Scheiben und eine Dachreling.

Antrieb: Zwei Turbo-Diesel zur Markteinführung - Power-Version folgt

Zu Markteinführung stehen zwei Turbodiesel-Triebwerke zur Wahl: der 2.0 MultiJet mit 140 PS oder 170 PS. Beide Motoren sind mit einem Handschaltgetriebe kombiniert und übertragen ihre Kraft auf die Vorderräder. Die Performance-Daten und Verbrauchswerte gab Fiat noch nicht bekannt.

Zu einem späteren Zeitpunkt folgen Allradversionen für den 2.0 MultiJet mit 170 PS und ein 3,6 Liter großer V6-Benzin mit 276 PS - beide mit Automatikgetriebe. Mit Ausnahme des leistungsstarken 3.6-Liter-Motors der Pentastar-Familie von Chrysler, stammen alle anderen Triebwerke von Fiat.

Zur Steigerung der Dynamik in Europa, modifizierte Fiat die Radaufhängungen und die Lenkung. Eine umfassende Schalldämmung des Fahrgastraums erhöht darüber hinaus den Fahrkomfort entscheidend. In punkto Sicherheit bieten serienmäßig 7 Airbags, das Antiblockiersystem ABS mit Bremsassistent, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP mit Hill-Holder und der Überrollschutz (ERM) ein hohes Niveau.

3 Kommentare > Kommentar schreiben

16.02.2011

Von Vorne könnte es ein Saab sein - Von Hinten ein Golf VI

17.02.2011

Ist der Saab Vergleich negativ gemeint? Die Front find ich gut, wirkt halt schön bullig, aber das Heck ist langweilig. Und mit einem Dodge Logo als Journey gefällt er mir sowieso schon mal besser

17.02.2011

Nein. Man erkennt es eben sofort - Das es kein Fiat Markengesicht ist...


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