Ford Edge 2015: Der große SUV legt sich mit der Premium-Konkurrenz an

, 30.06.2014


Die Zeit ist reif: Der Ford Edge ist das neue SUV-Topmodell von Ford in Europa, das die Premium-Konkurrenz der großen SUV aufmischen soll. Ein markantes Design, ein großzügiges Raumangebot und fortschrittliche Technologien stellen ebenso einen Schwerpunkt dar wie die hohe Material- und Verarbeitungsqualität. Voraussichtlich ab dem 3. Quartal 2015 kommt der neue Ford Edge in Europa auf den Markt, um sich mit dem BMW X5, der Mercedes-Benz M-Klasse, dem Audi Q5 und dem VW Touareg gehörig anzulegen. Bereits jetzt gibt es bei Speed Heads die Details.


Design: Mit Charisma in Szene gesetzt

Selbstbewusst setzt sich der Ford Edge mit einem auffälligen, verchromten Kühlergrill in Szene, während die schmalen LED-Hauptscheinwerfer und die muskulösen Proportionen die Angriffslust unterstreichen, während der nach hinten ansteigende Kühlergrill die dynamischen Formen der kompakt gehaltenen, stark konturierten Motorhaube bestimmt. Die ausgeprägte Schulterpartie und 20 Zoll große Felgen heben die Seitenpartie attraktiv hervor.

Statt eines bei vielen SUV genutzten Steilhecks besticht der Ford Edge durch ein Schrägheck, das die Dynamik zusammen mit einem Dachkantenspoiler zusätzlich betont. Selbstredend, dass die elektrische Heckklappe zur Steigerung des Komforts einen Fußsensor besitzt. Im Heckbereich runden außerdem dreidimensional wirkende LED-Rückleuchten das markante Erscheinungsbild gelungen ab. Den stylischen Crossover kennzeichnen ferner ein Unterfahrschutz vorn wie auch hinten.

Eine geradezu charakteristische Bedeutung für das Erscheinungsbild des Ford Edge besitzt die jüngste Hightech-Variante des variablen Kühlerlufteinlasses, welche die Frischluftzufuhr für den Motor jeweils der aktuellen Belastungssituation automatisch anpasst und auf diese Weise die Aerodynamik des Fahrzeugs optimiert.

Antrieb: Starke Motoren und wenig Verbrauch

In Deutschland wird Ford den neuen Edge anfangs mit zwei Versionen des bewährten 2,0-Liter-TDCi-Vierzylinder-Diesels anbieten. Die kleinere, 180 PS starke Variante entwickelt ein maximales Drehmoment von 400 Nm und vereint dies mit einem manuellen Sechsgang-Schaltgetriebe. Ford strebt einen CO2-Ausstoß von 149 g/km an, was einem durchschnittlichen Kraftstoffkonsum von 5,6 Litern Diesel pro 100 Kilometer entspricht.


Die stärkere Version des Diesel-Triebwerkes leistet 210 PS bei CO2-Emissionen von 159 g/km - umgerechnet 6,0 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern im Mittel. Hier übernimmt das Sechsgang-PowerShift-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie und Schalttasten am Lenkrad die Kraftverteilung. Weitere Daten gab Ford noch nicht bekannt.

Die Kraftübertragung erfolgt über einen intelligenten Allradantrieb mit der Fahrdynamik-Regelung „Torque Vectoring Control“, die das Drehmoment optimal auf die Räder verteilt, insbesondere zur Maximierung der Traktion in Kurven. Gleichzeitig erhöht die Lenkwinkelkontrolle „Curve Control“ die Fahrstabilität.

Fahrwerk: Konsequent dynamisch ausgerichtet

Hochmodern geht es in puncto Karosseriestruktur und Fahrwerk zu. So sorgt der umfassende Einsatz von hochfesten Stählen für eine hohe Verwindungssteifigkeit und bildet damit die Grundlage für ein dynamisches Handling, das auch von der aufwändig konstruierten Einzelradaufhängung der Integral-Hinterachse profitiert. Das Ergebnis soll ein Federungs- und Geräuschkomfort sein, der Unzulänglichkeiten des Straßenbelages absorbiert.

Ford geht noch einen Schritt weiter: Spezielle Luftleitkanäle in den Flanken des neuen Edge sorgen für eine Art Aerodynamik-Vorhang, der den Luftwiderstand reduziert und ein stabileres Fahrverhalten bei hohen Geschwindigkeiten ermöglicht.

Premium-Innenraum mit überraschendem Effekt

Neben modernsten Assistenz-Systemen erreicht das Interieur des Edge bei Ford ein neues Qualitätsniveau. Der Premium-Innenraum zeichnet sich durch erstklassige Materialien wie Leder und Softtouch-Oberflächen aus. Ford meint es ernst: Die Verarbeitungsqualität erstreckt sich bis in die Details, wie zum Beispiel den optischen Übergang von der Türverkleidung zum Armaturenträger und andere Schnittstellen, um visuelle Brüche im Design ebenso zu vermeiden wie potenzielle Konflikte an Verbindungsstellen. Ein beheizbares Lenkrad sowie beheiz- und kühlbare Vordersitze stellen nur einige der attraktiven Ausstattungsumfänge dar.

 

Für den Komfort an Bord geht Ford neue Wege: Erstmals für Europa kommt im neuen Edge die aktive Geräuschminderung ANC (Active Noise Cancellation) hinzu. Drei Mikrofone zeichnen hierbei lästige Lärmfrequenzen im Innenraum auf und kontrastieren sie - für die Insassen nicht wahrnehmbar - über das bordeigene Audio-System durch gegenläufige Klangemissionen. Überraschender Effekt: Beide Tonkurven egalisieren sich, die subjektive Wahrnehmung von Motor-, Fahr- und Windgeräuschen sinkt deutlich.


Einfach sprechen - und über 20 Millionen Songs stehen bereit

Zu den fortschrittlichen Technologien des neuen Ford Edge zählt das Konnektivitätssystem „Ford SYNC“ mit „AppLink“, das den sprachgesteuerten Zugriff auf Audio- und Navigationssystem, Klimaanlage und Mobiltelefone erlaubt. Zur Anzeige dient ein großer, hochauflösender Farbtouchscreen, über den sich zahlreiche Funktionen steuern lassen und somit nur wenige Knöpfe erforderlich sind. Die Folge: ein angenehm aufgeräumtes Cockpit.

Die Anwendung „AppLink“ umfasst darüber hinaus Applikationen wie Audioteka (Auswahl von Hörbüchern aus einem „virtuellen Regal“), Cityseeker von Wcities (virtueller Stadtführer), Aha (mehr als 30.000 Radio-Sender) und Spotify (führender Anbieter von Musik-Streaming im Internet).

Dank „AppLink“ lässt sich das Potenzial von Smartphone-Apps während der Fahrt noch weiter ausschöpfen. Durch „AppLink“ können Autofahrer direkt auf Spotify zugreifen und ihre gewünschten Spotify-Songs und -Playlists durch einfache Sprachbefehle starten. Das System versteht Angaben wie „Zufallswiedergabe“, „Wiederholen“, „Song markieren/Markierung entfernen“, „Playlist wählen“, „Musik spielen“, „Kürzlich gespielte“ oder auch „Aktuellen Titel ansagen“. Damit dürften über 20 Millionen Songs im Auto zur Verfügung stehen.

Für Sicherheit und Komfort: Fortsetzung der Technologie-Offensive

Als eines der ersten Modelle der Marke zeichnet sich der SUV unter anderem durch eine adaptive Servolenkung aus, die das Lenkverhalten und die Manövrierbarkeit des Fahrzeugs über den gesamten Geschwindigkeitsbereich spürbar verbessert. Bei niedriger Geschwindigkeit und in beengten Platzverhältnissen, wie zum Beispiel beim Einparken, ermöglicht die adaptive Servolenkung ein leichteres Manövrieren des Fahrzeugs; bei höherem Tempo verbessert sie die Agilität und sorgt damit für einen erheblichen Zuwachs an Komfort und für ein Plus an Fahrspaß.


Ebenfalls neu: die zweigeteilte Frontkamera (Front Split View Camera), welche die Übersicht an schlecht einsehbaren Kreuzungen und beim Verlassen enger Parklücken verbessert, indem sie den Querverkehr durch ein 180-Grad-Kamerasystem im Fahrzeugbug erfasst.

Neuer Einpark-Assistent mit zusätzlichen Funktionen

Der Einpark-Assistent des Ford Edge lenkt das Auto per Knopfdruck nicht nur in Parklücken entlang der Straße, sondern sogar in Parkboxen, die quer zur Fahrtrichtung liegen. Der Fahrer braucht nur noch das Gas- und Bremspedal des Autos zu bedienen.

Beim Verlassen von unübersichtlichen Parklücken weist das System zusätzliche Dienste auf: Der „Cross-Traffic Alert“ besitzt ein dreistufiges Alarm-System, das zum Beispiel auf andere Verkehrsteilnehmer hinweist, die sich in einem Bereich von 40 Metern links und rechts des Fahrzeughecks nähern. Parallel hierzu bietet die Funktionalität des Auspark-Assistenten („Pull-out Assist“) sinnvolle Unterstützung und dirigiert das Fahrzeug auf Wunsch nach links oder rechts aus engen Parklücken heraus. Während das System die Lenkbewegung übernimmt, muss der Fahrer über das Brems- und Gaspedal lediglich die Bewegung des Ford Focus kontrollieren.

Sicher wie nie: Neue Maßnahmen zur Unfallvermeidung

Die automatische Bremsfunktion beginnt bei dem Sicherheitssystem „Active City Stop“, das die Folgen von Auffahrunfällen reduziert. Im besten Fall kann „Active City Stop“ im Stadtverkehr einen Zusammenprall vermeiden, zumindest aber die Unfallfolgen mindern. Das sogenannte „Pre-Collision“-Assistenzsystem (Pre-Collision Assist), das ähnlich wie „Active City Stop“ funktioniert, greift bei höheren Geschwindigkeiten. Droht die Gefahr einer Kollision, warnt das System den Fahrer und aktiviert in letzter Konsequenz selbsttätig die Bremsen.

Längst bewährte sich bei Ford die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage ACC (Adaptive Cruise Control) mit Auffahrwarnsystem FA (Forward Alert), die auf Wunsch eine definierte Distanz zum vorausfahrenden Fahrzeug einhält. Der Toter-Winkel-Assistent BLIS (Blind Spot Information System) und ein Spurhalte-Assistent runden die Maßnahmen gelungen ab.

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