Ford Mustang 2018: Noch stärker, noch schärfer und 10 Gänge

, 27.01.2017


Es war nur eine Frage der Zeit, dass der aktuelle Ford Mustang noch mehr Power erhält. Doch damit gab sich Ford nicht zufrieden und verpasste seinem beliebten Sportwagen ein noch schärferes Design, adaptive MagneRide-Stoßdämpfer, neben der knackigen Handschaltung ein neues 10-Gang-Automatikgetriebe, neue Fahrerassistenz-Systeme und ein aufgewertetes Cockpit. Der fortschrittlichste Mustang, den Ford bislang baute, wird im Herbst 2017 in Nordamerika erhältlich sein. Die Markteinführung in Deutschland ist für das erste Quartal 2018 geplant.


Heiß: Der neue Look steht dem Mustang verdammt gut

Komplett überarbeitet wurden die Front- und die Heckschürze, durch die der Ford Mustang 2018 noch athletischer wirkt und eine verbesserte Aerodynamik besitzt. Die konturierte Motorhaube sitzt jetzt tiefer, der markante Kühlergrill wirkt schlanker und die Luftöffnungen in der Motorhaube erhalten neue Positionen. Ebenfalls modifiziert wurden die schmaler ausgeführten LED-Scheinwerfer und die LED-Rückleuchten, die einen technischeren Look erhielten. Darüber hinaus integrierten die Macher neue, schlank ausgeführte Nebelscheinwerfer in der Frontschürze.

Für das Heck ist optional ein Performance-Spoiler erhältlich. Der modifizierte Heckdiffusor beherbergt die Ausgänge der Abgasanlage: Die EcoBoost-Vierzylinder-Version des Ford Mustang besitzt ein Auspuff-Doppelendrohr, die V8-Variante Mustang GT ein Vierfach-Endrohr. Besonders cool wirkt die neue Farbe „Orange Fury“.

Jetzt geht der Mustang richtig ab: 10 Gänge, MagneRide und noch mehr Power

Leistung und Dynamik zählen zu den Kernelementen der Mustang-DNA. Insbesondere bei der Beschleunigung und in Kurven sorgen moderne Stoßdämpfer und ein straff ausgelegtes Fahrwerk für ultimativen Fahrspaß. Um das hervorragende Handling des Ford Mustang weiter zu verbessern, bietet das neue Modell in Verbindung mit dem Performance-Paket auf Wunsch hochmoderne MagneRide-Stoßdämpfer für eine noch bessere Reaktionsfähigkeit des Fahrzeugs in allen Situationen.


Dank MagneRide (Magnetic Selective Ride Control = elektronische Stoßdämpferregelung), die es ebenfalls bei Supersportwagen vom Schlage eines Lamborghini Huracáns, Ferrari 458 Italias, einer Corvette C7 oder eines Audi R8 gibt, passt sich die Dämpfungscharakteristik über eine spezielle, per Magnetfeld gesteuerte Hydraulikflüssigkeit in 10 Millisekunden den Fahrbahnverhältnissen und der Fahrsituation an und verbessert damit das Handling deutlich.

Auf Wunsch gibt es neben der 6-Gang-Handschaltung für beide Motoren ein neues 10-Gang-Automatikgetriebe. Dabei handelt es sich um eine Wandler-Box, welche die bisher verfügbare 6-Gang-Automatik ersetzt und das Ansprechverhalten signifikant verbessern soll.

Ford Mustang 2.3 EcoBoost: Der bewährte 2,3-Liter-EcoBoost-Vierzylinder bleibt im Prinzip unverändert, liefert aber per zeitlich begrenzter Overboost-Funktion nun mehr Leistung und Drehmoment als bisher - ideal für Beschleunigungs- und Überholmanöver.

Wie hoch das Plus an Power ausfällt, teilte Ford noch nicht mit. Aktuell leistet der Mustang 317 PS und ein Maximaldrehmoment von 432 Nm bei 3.000 U/min. Sowohl das Coupé als auch das Cabrio beschleunigen bislang in 5,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und beenden den Vortrieb bei 234 km/h. Dem gegenüber steht bislang exemplarisch beim Coupé als Handschalter ein Durchschnittsverbrauch von 8,0 Litern Benzin auf 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 179 g/km entspricht.


Ford Mustang GT 5.0 V8: Bei dem gründlich überarbeiteten V8-Saugmotor lässt sich dank einer neuen „Dual-Fuel“-Hochdruck-Einspritzanlage bereits bei niedrigen Drehzahlen mehr Drehmoment abrufen. Darüber hinaus steigerten die Macher die Leistung dieses Motors - bei gleichzeitig verbesserter Kraftstoffeffizienz. Die neuen Leistungsdaten gab Ford noch nicht bekannt.

Bislang kommt das 5,0 Liter große V8-Triebwerk auf 421 PS und ein maximales Drehmoment von 530 Nm bei 4.250 Touren. So ausgerüstet, spurtet der Mustang GT in 4,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt. So kam das handgeschaltete Coupé als Beispiel auf einen durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 13,5 Litern pro 100 Kilometer (CO2-Ausstoß 299 g/km).

Innenraum: Es geht doch - das sind die Änderungen

Den Innenraum des Mustang wertet Ford unter anderem durch einen handgenähten Bezug mit Kontrastnaht für die Mittelkonsole und Kniepolster auf. Die Türgriffe und die Einfassungen bestehen fortan aus Aluminium. Außerdem überarbeiteten die Macher die Sitzoberflächen, während auf dem Armaturenbrett ein modifiziertes Mustang-Logo prangt. Darüber hinaus ist ein beheizbares Lenkrad verfügbar.

Erstmals besitzt der Ford Mustang einen digitalen 12-Zoll-LCD-Bildschirm (30,5 Zentimeter Diagonale) im Instrumententräger. Dieses neue, individuell anpassbare Kombi-Instrument bietet drei verschiedene Ansichten: „Normal“, „Sport“ und „Track“. Dank der „MyMode“-Technologie mit Memory-Funktion können die Mustang-Fahrer ihre bevorzugten Einstellungen abspeichern, einschließlich Fahrwerks- und Lenkungspräferenzen. Zudem profitiert der neue Ford Mustang von hilfreichen Fahrerassistenz-Systemen wie „Pre-Collision-Assist“ mit Fußgängererkennung, Auffahrwarnsystem, Fahrspur-Assistent und Müdigkeitswarner.

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