Ford Ranger Wildtrak: Ein Arbeitstier trifft auf sportlichen Lifestyle

, 16.04.2011


Ford präsentiert den grundlegend neu entwickelten Ranger Wildtrak. Der sportlich ausgelegte Pickup nimmt mit seinem eigenständigen Auftritt innerhalb der Ford Ranger-Familie eine Sonderstellung ein. Mit seiner Kombination aus kraftvoller Präsenz und modernstem Reise- und Unterhaltungskomfort soll der Ford Ranger Wildtrak insbesondere jene Kunden ansprechen, die ihren Pritschenwagen gleichermaßen beruflich und privat nutzen wollen. In den Handel kommt das neue Modell im späteren Jahresverlauf 2011.


Stärke signalisierendes Design

Mit seinem bulligen, muskulösen Exterieur tritt der neue Ford Ranger ebenso kraftvoll wie selbstbewusst auf - ganz gleich, ob auf einer Baustelle oder vor einem Restaurant. Die Frontpartie wird von einem vergleichsweise kurzen Karosserieüberhang geprägt, den Kühlergrill kennzeichnen derweil die für die Ford-Nutzfahrzeuge charakteristischen drei Querstreben. Zugleich unterstreichen größer dimensionierte Scheinwerfer und Außenspiegel, breitschultrig aus der Karosserie gezogene vordere Radlaufverbreiterungen und die fortan flacher geneigte Windschutzscheibe das sportlich-dynamische und deutlich aerodynamischere Erscheinungsbild des neuen Ford Ranger.

Diese Anmutung wird von der höher angelegten Gürtellinie, die harmonisch in die Oberkante der Pritschenwand übergeht, zusätzlich betont - ein Designelement, das dem Ford Ranger eine noch bessere Präsenz auf der Straße verleiht und sich zugleich auf das Ladevolumen positiv auswirkt. Zugunsten eines weiter reduzierten Verbrauches arbeiteten die Ingenieure intensiv an optimalen Strömungseigenschaften des Pickups und wandten ähnliche Simulationstechnologien an, wie sie auch in der Formel 1 zum Einsatz kommen.

Die Wildtrak-Variante des neuen Ford Ranger stellt die sportlichen Attribute dieses Pickups durch ein eigenständiges Farbschema für die Frontpartie noch deutlicher in den Vordergrund. Dabei arbeiteten die Designer die charakteristischen Linien des Kühlergrills noch besser heraus und schufen dadurch einen Spannung erzeugenden Kontrast zum unteren Lufteinlass. Das gleiche Farbthema kommt für die Seitenspiegel, Türgriffe und seitlichen Entlüftungsöffnungen zum Einsatz.

Der Ford Ranger Wildtrak - von außen auch durch spezielle Embleme und Schriftzüge zu erkennen - rollt auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern. Zur Serienausstattung zählen außerdem eine Dachreling und ein markanter Sportbügel hinter der Passagierzelle. Das Bild lässt sich unschwer vorstellen, wenn der Ranger Wildtrak mit Quads oder Motorrädern beladen für den nächsten Wochenendausflug bereitsteht.

 

Einzelne für den europäischen Markt vorgesehene Varianten können Hänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 3.350 Kilogramm an den Haken nehmen und setzen damit in ihrer Klasse einen neuen Bestwert. Hinzu kommt ein souverän bemessenes Zuladungspotenzial. Im Falle des Ford Ranger mit dem 2,2 Liter großen Duratorq TDCi-Turbo-Diesel beträgt die Nutzlast zum Beispiel bis zu 1.333 Kilogramm.


Mehr Power und mehr Kraftstoffeffizienz

Seinen europäischen Kunden bietet Ford den Ranger Wildtrak mit zwei hochmodernen Turbo-Dieseln aus der Duratorq TDCi-Familie an. In Kombination mit 6-Gang-Getrieben verbinden die Aggregate ein höheres Leistungs- und Drehmoment-Niveau mit einem weiter reduzierten Kraftstoffverbrauch.

Der 2,2 Liter große Duratorq TDCi-Vierzylinder ist in Deutschland in zwei Leistungsstufen verfügbar: mit 125 PS und 300 Nm Drehmoment (nur in Kombination mit der Einzelkabine) sowie mit 150 PS und 375 Nm Drehmoment. Hinzu kommt für den Wildtrak ein Fünfzylinder, der aus 3,2 Litern Hubraum satte 200 PS und ein Drehmoment von 470 Nm schöpft. Die Motoren sollen zu den sparsamsten in ihrem Segment zählen und können dank des 80 Liter großen Tanks auch mit entsprechend großzügigen Reichweiten überzeugen. Genaue Daten nannte Ford noch nicht.

Darüber hinaus profitiert der neue Ford Ranger von innovativen Technologien wie dem Energie-Rückgewinnungs-System der Lichtmaschine SRC (Smart Regenerative Charging). Dieses spezielle Batterie-Management setzt die Lichtmaschine gezielt nur dann ein, wenn ihre Stromproduktion für den Verbrauch des Fahrzeugs keine Rolle spielt, zum Beispiel während der Bremsphase oder im Schubbetrieb. Konventionelle Systeme laden die Batterie permanent auf, also auch während der Beschleunigung.

Intensiv überarbeitet präsentiert sich ebenfalls die 6-Gang-Automatik, die für den neuen Ford Ranger optional zur Verfügung steht. Sie bietet sanfte, für den Fahrer kaum wahrnehmbare Schaltmanöver. Außer einem „Normal“-Modus, der auf niedrigen Verbrauch und weiche Gangwechsel ausgelegt ist, kann der Fahrer ein „Performance“-Programm aktivieren, das höhere Drehzahlen zulässt. Darüber hinaus bietet das Getriebe die Möglichkeit, die Gangwechsel durch Drücken (Herunterschalten) beziehungsweise Ziehen (Heraufschalten) des Wahlhebels manuell vorzunehmen.

 

Intelligente Assistenzsysteme verbessern den Komfort und die Sicherheit. So passt sich die Schaltlogik via „Adaptive Automatic Mode“ selbstlernend der aktuellen Fahrweise an. Bei Bergabfahrten unterstützt die „Grade Control Logic“ die Bremsen, indem sie das Schleppmoment des Motors nutzt. Noch unmittelbarere Einflussnahme erlaubt das ebenfalls neu abgestimmte 6-Gang-Schaltgetriebe mit seinen sportlich kurzen, präzisen Schaltwegen.


Standfester Kamerad für Abenteuertouren

Dank seiner komplett neu entwickelten Fahrzeugstruktur, den modern konzipierten Radaufhängungen und eines fortschrittlichen Lenksystems überzeugt der neue Ford Ranger mit dem Fahrkomfort und sicheren Handling eines Pkw. Trotz seines Radstandes, der im Vergleich zum Vorgängermodell nochmals in die Länge gestreckt wurde, soll der neue Ford Ranger selbst im dichten Stadtverkehr erstaunlich wendig sein.

Auch abseits befestigter Straßen empfiehlt sich der Ford Ranger Wildtrak als zuverlässiger Partner. Mit seinem verwindungssteif ausgelegten Rahmen, einer Bodenfreiheit von 23 Zentimtern und einem Antriebsstrang, dessen robuste Komponenten strategisch so günstig platziert wurden, dass sie bei Geländefahrten vor Beschädigungen geschützt sind, eignet er sich auch für größere Offroad-Abenteuer. Selbst tiefe Wasserdurchfahrten meistert der Ranger problemlos: die Wattiefe von 800 Millimetern zählt in diesem Segment zu den Bestwerten.

Dabei gilt für den allradgetriebenen Ford Ranger mit Schalt- und Automatikgetriebe gleichermaßen: Der Fahrer kann den zusätzlichen Kraftfluss an die Vorderräder über einen Schalter in der Mittelkonsole bequem auch während der Fahrt aktivieren. Hinzu kommt eine spezielle Gelände-Untersetzung, die je nach Einsatzbedingung zusätzliches Antriebsmoment mobilisiert oder die Motorbremswirkung bei Bergabfahrten optimiert.

Den besonderen Umständen, die sich im Offroad-Einsatz ergeben, entspricht das Antiblockiersystem ABS, das selbsttätig erkennt, ob der Pickup über unbefestigten Untergrund rollt, und passt seine Regelintervalle entsprechend flexibel an. Das Ergebnis ist eine unter allen Bedingungen ausgewogene Bremsbalance und -stabilität.

 

Bei den Modellen mit 4x4-Antrieb lässt sich das ESP partiell ausschalten. Dies bedeutet: Während die Traktionsregelung per aktivem Bremseingriff aktiv bleibt, verzichtet die Elektronik auf eine Über- und Untersteuerkontrolle oder die schwunghemmende Rücknahme des Motormoments - eine Einstellung, die insbesondere beim Durchqueren von großen Sandflächen oder tiefem Matsch von Vorteil ist.


Hinzu kommt ein zweiter ESP-Modus, der speziell für winterliche Straßenbedingungen mit Schnee und Eis entwickelt wurde und mit nochmals feineren Bremseingriffen die Traktion der Antriebsräder unterstützt und so das Anfahren erleichtert.

Komfort und Ausstattungsumfang auf Pkw-Niveau

Im Interieur des neuen Ford Ranger Wildtrak spiegelt sich die Dynamik des Exterieurs wider. So erinnert die Mittelkonsole im Bereich rund um die Audioanlage mit ihrer besonders gestalteten Oberfläche zum Beispiel an Leichtbaumaterialien wie Kohlefaser. Für die Sitzbezüge mit ihren atmungsaktiven Einsätzen ließen sich die Designer von Ford durch modische Sportbekleidung inspirieren - sie bestehen aus einer Kombination von Leder mit gewebtem Stoff und bieten selbst in schwerem Gelände sicheren Seitenhalt. Farblich dezent in typischem „Wildtrak“-Orange abgesetzte Nähte und Einlagen in den Sitzpolstern unterstreichen das Premium-Ambiente zusätzlich.

Für Reise-Accessoires hält der neue Ford Ranger nicht weniger als 23 verschiedene Ablagen bereit. So kann allein die besonders tief gestaltete Mittelkonsole bis zu sechs Getränkedosen kühl halten, während sich im Handschuhfach sogar Laptops mit 16-Zoll-Monitor sicher vor den Augen Dritter verstecken lassen. Für Mobiltelefone und andere kleine Utensilien befinden sich im Armaturenbrett reichlich Ablagemöglichkeiten.

Seiner Rolle als selbst ernannter Technologieführer im Segment der Pickups möchte der neue Ford Ranger Wildtrak unter anderem durch ein modernes Audiosystem mit Bluetooth-, USB- und iPod-Schnittstellen gerecht werden. Die Bedienung der Radio-, CD- und Klimamodule sowie MP3-Player und Mobiltelefone erfolgt auch per Sprachsteuerung. Das integrierte Navigationssystem besitzt ferner einen fünf Zoll großen Farbmonitor. Unfällen und Kollisionen beim Zurücksetzen beugt das hintere Park-Pilot-System sowie die moderne Rückfahrkamera vor.

 

Fortschrittliche Sicherheitssysteme

Der neue Ford Ranger setzt auf modernste Rückhaltesysteme. So kommen erstmals in allen für den europäischen Markt vorgesehenen Modellen und unabhängig von der gewählten Kabinenvariante Kopf-Schulter-Airbags zum Einsatz, die sich bei einem Seitenaufprall aus dem Dachhimmel entfalten und auch die Passagiere auf den äußeren Plätzen der Rücksitzbank schützen, indem sie sich von der A- bis zur C-Säule entlang der Seitenscheiben erstrecken.


Darüber hinaus kommen serienmäßig Seiten-Airbags für die Vordersitze hinzu. Die optimale Schutzwirkung erreichen sie durch die präzise auf die Front-Airbags abgestimmte Funktion. Ebenfalls zum serienmäßigen Lieferumfang aller Ford Ranger-Versionen zählt der Fahrer-Knie-Airbag sowie 3-Punkt-Sicherheitsgurte für alle Sitzplätze, vorne in Kombination mit Gurtstraffern, Gurtkraftbegrenzern und einem Warnsystem für nicht angelegte Sicherheitsgurte.

Umfangreiche aktive Sicherheitssysteme leisten dem Fahrer wertvolle Hilfestellungen, wenn es um das Vermeiden von Unfällen geht. Zu den Schlüsseltechnologien zählt diesbezüglich das serienmäßige elektronische Stabilitätsprogramm ESP, das die Grundlage für ein ganzes Bündel an zusätzlichen Assistenzsystemen darstellt, wie zum Beispiel die Anhängerstabilisierung, die das Fahrverhalten des Anhängers kontrolliert und per Bremsaktivierung gezielt eingreift, wenn sich eine Tendenz zum Aufschaukeln ankündigt.

Einem stabilen Fahrverhalten, auch bei Ausnutzung des zulässigen Gesamtgewichts, dient die adaptive Beladungskontrolle, die das Bremsverhalten und die Reaktion des ESP den geänderten Achslasten anpasst. Auf Gefällestrecken sorgt die Bergabfahrkontrolle durch aktiven Bremseingriff dafür, dass der neue Ford Ranger ein zuvor definiertes Tempo nicht überschreitet. Beim Wiederanfahren an kleineren und größeren Steigungen greift der Berganfahrassistent unterstützend ein, indem er das Fahrzeug nach dem Lösen der Bremse noch für einen Augenblick festhält. Auf diese Weise vermeidet die Elektronik ein ungewolltes Vor- oder Zurückrollen und erleichtert dem Fahrer das Anfahren.

Eine Vielzahl moderner und intelligent miteinander verknüpfter Sicherheitssysteme kümmert sich ferner um die optimalen Bremseigenschaften des neuen Pickups. Dies beginnt beim Antiblockierbremssystem (ABS) und reicht über den Sicherheits-Bremsassistenten (Emergency Brake Assist) bis hin zur elektronischen Bremskraftverteilung EBD (Electronic Brake Force Distribution). Unter Berücksichtigung der jeweiligen Zuladung sorgt das EBD dafür, dass das Bremspotenzial der Hinterräder zugunsten eines möglichst kurzen Anhalteweges optimal ausgenutzt wird.

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