Hofele Porsche Panamera Rivage GT 970: Berauschende Extra-Schärfe

, 08.07.2010

Im Wasser die Luxus-Yacht, verkörpert hingegen am Ufer (französisch „rivage“) der Porsche Panamera ein mächtiges Schiff. Tuner Hofele nahm den viertürigen Gran Turismo (GT) unter seine Fittiche, um die berauschenden Linien des Panameras fortzuführen und zu schärfen. Die „970“ sind leider keine Pferdestärken, sondern verweisen auf den internen Porsche-Werkscode der Baureihe. Doch mit serienmäßig bis zu 500 PS im Panamera Turbo, ist der Sportler bestens bestückt - eine Spitze von 303 km/h und ein Spurt von 0 auf Tempo 100 in 4,0 Sekunden sprechen für sich.


An der Front zeichnet sich beim Hofele-Vertreter der neue Stoßfänger durch noch größere und höhere Luftschächte aus. Durch die größeren Luftschächte werden die Kühler, besonders der Ladeluftkühler des Turbos, und auch die Bremsen mit einer größeren Luftmenge versorgt. Markant fällt ebenfalls der Grilleinsatz vom Cayenne Turbo ins Auge. Besitzt man nicht den Panamera Turbo, gibt es bei Hofele die typische LED-Tagfahrleuchten- und Blinker-Einheit des Topmodells dazu.

An der Seite ersetzte der Tuner die Schwellerleisten durch eigene Komponenten, die dem Hofele Panamera Rivage GT 970 eine dynamische Note verleihen. Die Augen nach hinten führend, fällt sofort ein großer Heckspoiler auf, der den weiterhin unabhängig ausfahrbaren Panamera-Heckspoiler umschließt und dessen Anpressdruck durch die größere Fläche erhöht.


Die komplette Heckstoßstange besitzt im unteren Bereich einen Diffusor mit integrierter, zentraler Nebelschlussleuchte. Der Diffusor bietet Platz für die Verwendung der Serienauspuffanlagen sowie der Hofele-Sport-Sound-Auspuffanlage aus Edelstahl mit vier Endrohren, die jeweils einen Endrohrdurchmesser 118 x 80 Millimetern aufweisen und einen sportlichen Sound hervorbringen.

Im mittleren Bereich der Heckstoßstange sind links und rechts 2 Luftaustrittsöffnungen mit Lamellengitter eingebettet, die den „hohen Rücken“ des Serien-Panameras etwas unterbrechen und an den Audi R8 erinnern. In diesem Bereich lässt sich mit einer schwarzen Farblackierung visuell eine noch breitere Optik erzeugen.

 

Für eine tiefe Gangart des Porsche Panamera sorgt ein elektronisches Tieferlegungssystem, das die Karosserie der mit einer Luftfederung ausgestatteten Fahrzeuge um ca. 40 Millimeter absenkt. Bei einer Geschwindigkeit ab 80 km/h fährt das System wieder in die Serienhöhe, um dem Fahrwerk bei schneller Fahrt seine vollen Reserven zu geben.


Den Kontakt zum Asphalt halten Räder in 22 Zoll aus der „K-Serie“. Diese einteiligen Räder bestechen durch fünf flache Speichen. Alternativ erhältlich sind die silbernen „Chrono“-Räder in 10 x 22 Zoll oder die schwarze „Prado“-Designerfelge in gleicher Größe mit fünf Doppelspeichen und einer Edelstahllippe.

Für eine effektive Verzögerung sorgt eine High-Speed-Bremsanlage mit 6-Kolben-Bremssattel und großen gelochten, innenbelüfteten Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 342 x 34 Millimetern. Noch kräftiger packen die 6-Kolben-Pendants mit einem Durchmesser von 370 x 35 Millimetern zu.


Um die Passagiere im Innenraum richtig zu verwöhnen, wird das Interieur nach Absprache individuell gestaltet, wie zum Beispiel mit einer neuen Lederausstattung für Sitzgarnitur, Türpanele, Armaturenbrett, Schaltknauf und Lenkrad. Die Vielfalt der Möglichkeiten lässt kaum Wünsche offen.

1 Kommentar > Kommentar schreiben

11.07.2010

Bis auf diese GT-R Styl Front gefällt mir der Porsche ganz gut von Hofele


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