KTM X-Bow ROC: Der Straßen-Renner für Champions

, 15.03.2009

Das „Race of Champions“ (ROC) ist der krönende Abschluss jedes Motorsportjahres - messen sich doch die weltbesten Rennfahrer am Steuer verschiedener Fahrzeuge in packenden Kopf-an-Kopf-Rennen vor einer Kulisse von zehntausenden begeisterten Motorsport-Fans. Legendäre Piloten, wie zum Beispiel Michael Schumacher, Sebastien Loeb, Tom Kristensen oder Matthias Ekström nahmen bei einem Wettbewerb im Dezember 2008 im KTM X-Bow Platz.


Grund genug für die Österreicher, eine streng limitierte Sonderserie des leichten, puristischen Sportwagens mit dem Namen „Race of Champions“ - kurz ROC - aufzulegen. Gleich mehrere Details zeichnen das auf nur 30 Exemplare begrenzte Sondermodell aus: Die exklusive Lackierung im ROC-Design und eine gewichtsparende Vollcarbon-Ausstattung, die unter anderem einen glattflächigen Rennsport-Unterboden mit Frontsplitter und Heckdiffusor, aber auch die Body-Panels und Radabdeckungen umfasst.

Ins Auge fällt ebenfalls das Kohlefaser-Monocoque mit einer Crashbox in Sichtkarbon, während akkustisch der spezielle Sportauspuff mit einem besonders satten Klang überzeugt. Darüber hinaus stattet KTM den X-Bow ROC mit speziell lackierten Zentralverschluss-Felgen, einem in Zug- und Druckstufe einstellbaren Sportfahrwerk, einem abnehmbaren Multifunktions-Lenkrad und einer justierbaren Pedalerie aus.


Für den Antrieb des KTM X-Bow ROC sorgt ein 2,0 Liter großer Vierzylinder-TFSI-Motor von Audi mit Benzindirekteinspritzung, das 240 PS bei 5.500 U/min und ein maximales Drehmoment von 310 Nm mit 2.000 bis 5.500 Umdrehungen mobilisiert. Die Motor-Applikation optimierte KTM dahingehend, das Turboloch auf ein Minimum zu reduzieren und das Ansprechverhalten weiter zu verbessern.

 

So ausgestattet, spurtet der 785 Kilogramm leichte KTM X-Bow ROC in nur 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und beendet seinen Vortrieb bei 220 km/h. Der Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometern gibt KTM mit 7,9 Litern auf 100 Kilometern an. Ergänzt wird das Antriebspaket von einem manuellen Sechsganggetriebe mit Sperrdifferenzial.


Den Kontakt zum Asphalt stellen vorne Aluminium-Felgen in 17 x 7,5 Zoll mit Reifen der Dimension 205/40 und hinten Gegenstücke in 18 x 9,5 Zoll und Pneus im Format 235/40 her. In den Rädern verbirgt sich eine Hochleistungs-Bremsanlage von Brembo mit 4-Kolben-Festsätteln und 305 Millimeter großen, innenbelüfteten, geschlitzten Scheiben an der Vorderachse und Pendants mit 2-Kolben-Festsätteln und 262 Millimeter großen Scheiben hinten.


Der Preis für den Sportwagen der Champions beträgt netto 69.980 Euro, also in Deutschland - inklusive Steuern - demzufologe 83.157,20 Euro zuzüglich möglicher Einfuhrabgaben. Im Preis enthalten sind ebenfalls ein Helm von Schuberth und ein Indoor-Cover als „Schlafanzug“ für das Auto.

5 Kommentare > Kommentar schreiben

16.03.2009

Ganz schick diese ROC-Edition. Leider läuft der X-Bow wohl nicht so, wie KTM sich das vorgestellt hat. Scheint einfach zu wenig Leute zu geben, die so viel Geld für so ein Fahrzeug ausgeben. Und irgendwie kann ich durchaus nachvollziehen, dass sich diesen Spaß so wenig Leute gönnen.

16.03.2009

Der X-Bow ist wirklich ein geniales Auto, speziell diese Version hat etwas ganz eigenes, gefällt mir sehr gut. Dass er sich mäßig gut verkauft, dürfte an mehreren Faktoren liegen. Zum einen gibt es wie angesprochen eher weniger Leute, die sich für ein derartiges Freizeitauto entscheiden und es sich auch leisten können. Zum anderen muss man für so wenig Auto verhältnismäßig viel Geld hinblättern, da entscheidet sich wohl viele Käufer für ein Produkt aus England. Die sind meistens günstiger und nicht minder reizvoll. Aber der X-Bow hat einen ganz besonderen, einzigartigen Charakter, der ihm in Zukunft bestimmt viel Erfolg und Fans beschert.

16.03.2009

Wer sagt denn eigentlich, dass sich der KTM X-Bow schlecht verkauft?

17.03.2009

[QUOTE=Turbine;62085]Wer sagt denn eigentlich, dass sich der KTM X-Bow schlecht verkauft?[/QUOTE] Das kann man in der aktuellen Auto Bild nachlesen.

17.03.2009

Ich erkundigte mich mal nach Zahlen: Im ersten halben Jahr der Produktion, die im Jahre 2008 startete, wurden rund 400 KTM X-Bow verkauft und davon zum aktuellen Zeitpunkt über 250 Stück ausgeliefert. Vom ursprünglichen Plan, pro Jahr rund 1.000 Stück zu verkaufen, rückte KTM mittlerweile ab. Dazu KTM-CEO Stefan Pierer: "Die allgemeine wirtschaftliche Lage trifft natürlich nicht nur große Automobilhersteller. Auch wir spüren die Kaufzurückhaltung vieler Interessenten, egal ob im Motorrad-Bereich oder eben beim X-Bow. Dass wir unser Verkaufsziel von 1.000 Einheiten pro Jahr auf rund 600 nach unten korrigiert haben, ist ein Zugeständnis an diese Situation."


Jetzt bewerten

Zum Bewerten musst Du registriert und eingeloggt sein.

Weitere KTM-News
KTM X-Bow: Offen durch den Winter driften

KTM X-Bow: Offen durch den Winter driften

Das radikale Leichtbau-Konzept mit Karbon-Monocoque und Mittelmotor-Antrieb überzeugt seit Mitte 2008 die Fahrer eines KTM X-Bow. Purismus beudeutet jedoch auch, dass der X-Bow weder über ein Dach, noch über …

KTM X-Bow Race: GT-Rennsport für Jedermann

KTM X-Bow Race: GT-Rennsport für Jedermann

Mit dem KTM X-Bow Race kommt ein voll FIA homologiertes GT4 Sports Light Rennfahrzeug auf den Markt. Das Rennfahrzeug vereint alle Erfahrungen in sich, die KTM während der ersten Motorsport-Saison in Europa …

KTM X-Bow Dallara: Puristische Sonderedition vor Serienstart

KTM X-Bow Dallara: Puristische Sonderedition vor Serienstart

Mit aggressivem Design, spektakulärem Konzept, Kohlefaser-Monocoque und puristischer Ausstattung präsentiert KTM nun die Serienversion des X-Bow. Extra zum Serienstart gibt es die auf 100 Exemplare …

KTM X-Bow: Der Leichtbau-Sportwagen geht in Serie

KTM X-Bow: Der Leichtbau-Sportwagen geht in Serie

Die positiven Reaktionen auf die Weltpremiere des KTM X-Bow am Genfer Automobilsalon im März 2007 gaben den Ausschlag. Das österreichische Unternehmen beschloss nun, den Leichtgewicht-Sportwagen in Serie zu …

KTM X-Bow: Die ersten Modellfotos vom neuen Straßenrenner

KTM X-Bow: Die ersten Modellfotos vom neuen Straßenrenner

Zu den mit Spannung erwarteten Weltpremieren auf dem Genfer Autosalon (08.03.2007 – 18.03.2007) zählt mit dem X-Bow auch das erste Automobil von KTM, dem vielen als Motorradhersteller bekannten Unternehmen …

AUCH INTERESSANT
Traumstraßen im Münsterland: Flamingos und die coolsten Orte

AUTO-SPECIAL

Traumstraßen im Münsterland: Flamingos und die coolsten Orte

Die wunderschönen Straßen ein echter Geheimtipp und eingebettet mitten in eine faszinierende Parklandschaft befindet sich Ahaus, die wohl digitalste Stadt Deutschlands . Dort im Münsterland …


TOP ARTIKEL
VW ID.5 GTX Test: Was der Elektro-GTI richtig gut kann
VW ID.5 GTX Test: Was der Elektro-GTI richtig …
BMW 2er Active Tourer 2022 Test: Familien-Van mit Fahrspaß
BMW 2er Active Tourer 2022 Test: Familien-Van …
VW ID. Buzz Test: So viel Reichweite ist tatsächlich drin
VW ID. Buzz Test: So viel Reichweite ist …
News-Abo
Jeden Morgen kostenlos per E-Mail:
Aktuelle Artikel
Honda HR-V: Der Innenraum mit der cleveren Klimatisierung
Honda HR-V: Der Innenraum mit der cleveren …
Boldmen CR 4 Test: Der neue Wiesmann-Roadster ist anders
Boldmen CR 4 Test: Der neue Wiesmann-Roadster …
Wasserstoff-Antrieb: Jetzt bei Opel in Serie
Wasserstoff-Antrieb: Jetzt bei Opel in Serie
Mini Aceman 2024: Aufgedeckt - der neue Mini-Crossover
Mini Aceman 2024: Aufgedeckt - der neue …
VW ID.5 GTX Test: Was der Elektro-GTI richtig gut kann
VW ID.5 GTX Test: Was der Elektro-GTI richtig …


Speed Heads - Sportwagen- und Auto-Magazin

Das Auto und Sportwagen Magazin mit täglich aktualisierten Auto News, Motorsport News, Auto Tests, Sportwagen Berichten und der streng geheimen Auto Zukunft. Speed Heads ist die Community für echte Auto-Fans und informiert im Sportwagen Magazin über Neuigkeiten aus der Welt der schnellen Autos.

  • emotiondrive Logo
  • Torpedo Run Logo
  • Motorsport Total Logo