Le Mansory: Bentley Continental GT avanciert zum Rennwagen

, 22.12.2006

Mansory verpasste dem Bentley Continental GT in einer limitierten Auflage einen Wide-Body-Kit und nannte das Werk „Le Mansory“ - eine Wortkombination aus „Mansory“ und der berühmten Rennstrecke von „Le Mans“. Das legendäre 24-Stunden-Rennen galt auch als Ideengeber für die 24 Modifizierungssätze, die dem sonst optisch dezenten Continental GT einen rassigen Rennwagencharakter verleihen. Den bewussten Auftritt unterstreicht die orange Lackierung. Doch selbstverständlich sind auch andere sportliche Farben möglich.


Der Wide-Body-Kit besteht aus einem komplett neu konzipierten Frontspoiler mit neuester LED-Tagfahrleuchtentechnik, großen Lüftungseinlässen mit entsprechenden Schutzgittern und Carbonmarkanz. Die Seitenschweller sowie Kotflügelaufsätze zeichnen deutlich den Ausdruck Motorsport und verleihen der Namensdefinition Wide-Body alle Ehre. Carbon als auch großdimensionierte Luftein- und austritte stellen für die Seitenoptik weitere Erkennungsmerkmal der Sportlichkeit dar.
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Eine neu gezeichnete Heckschürze verleiht dem Bentley Continental GT mit seinem opulenten Design und der doppelt mündenden Sportauspuffanlage ein gigantisches, unverwechselbares Auftreten, das von einem Heckspoiler weiter betont wird. Die integrierten quadratischen Edelstahlauspuffenden sprechen ferner eine deutliche Sprache in Richtung High Performance, was nicht zuletzt durch den sonoren Sound unterstützt wird.


Doch der Le Mansory tritt nicht nur selbstbewusst auf. Eine modifizierte Motorenelektronik, eine Sportauspuffanlage mit Sportkatalysatoren und neue Luftfilter sorgen für eine satte Leistung von kräftigen 650 PS / 478 kW und einem auf 780 Nm gesteigerten Drehmoment, das schon bei 2.000 U/min anliegt. Der erbarmungslose Vorwärtsschub endet nun bei rund 330 km/h - nur begrenzt durch den Luftwiderstand.

Um diese geballte Kraft entsprechend professionell zu handhaben, unterstützt den Fahrer des schnellen Briten eine Hochleistungsbremsanlage von Brembo. Vorne verzögern 6-Kolben-Kaliber und 412 x 38 Millimeter große Bremsscheiben sowie hinten 405 x 22 Millimeter messende Pendants mit 4 Kolben unter Berücksichtigung des serienmäßigen elektronischen Handbremssystems. Für den Kontakt zum Asphalt sorgen vollgeschmiedete 22-Zoll-Leichtgewichtsfelgen mit Reifen der Dimension 265/35 vorne und 305/30 hinten.


Weitere Highlights des exklusiven LeMansorys auf Basis des Bentley Continental GT stellen ein Sportlenkrad in einer Leder/Carbon-Kombination, eine komplette Carbonzierteileausstattung und eine vierteilige Echtcarbonfaserabdeckung für den Motorenraum dar. Beleuchtete Einstiegsleisten aus poliertem Edelstahl mit „Le Mansory“-Logo, eine Edelstahl-Pedalerie sowie Fußmatten mit eingesticktem Logo runden die Maßnahmen ab.

9 Kommentare > Kommentar schreiben

23.12.2006

Ist ja wirklich ganz nett. Aber warum muss es denn immer öfter dieses auffällige Orange sein?! An Autos, zu denen es garnicht passt! Siehe M6 oder SL. Die Farbe passt imho einfach nur zu Fahrzeugen á la Porsche, Smart Roadster, etc. optisch sportliche Fahrzeuge, und nicht optisch luxuriöse Fahrzeuge. ;)

17.01.2008

Insbesondere sind das die hässlichsten und stümperhaftesten Fotos, die ich je gesehen habe! :evil:

17.01.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von Turbine [/i] [B]Insbesondere sind das die hässlichsten und stümperhaftesten Fotos, die ich je gesehen habe! :evil: [/B][/QUOTE] Ich weiß, dass du da mehr Ahnung von hast als ich, aber ich find diese Fotos von den Fahrwerksherrstellern viel schlimmer. Die, die einfach hingehen und z.b. ein A5 mit irgendwelchen 16Zoll billig Felgen vor einen Bauzaun stellen. Wo ich schon mal dabei bin. Zum Auto: Von außen einigermaßen erträglich und ansehnlich, aber im Innenraum zu extrem. Finds aber insgesamt zu übertrieben einen Bentley so zu tunen. Das passt irgendwie nicht.

17.01.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von Aston Martin [/i] [B]Ich weiß, dass du da mehr Ahnung von hast als ich, aber ich find diese Fotos von den Fahrwerksherrstellern viel schlimmer. Die, die einfach hingehen und z.b. ein A5 mit irgendwelchen 16Zoll billig Felgen vor einen Bauzaun stellen.[/B][/QUOTE] Ich weiß worauf du anspielst - H&R - das seh ich ganz genauso. Allerdings entstehen die Fotos bei H&R wohl unter massivem Zeitdruck, die wollen einfach möglichst schnell damit an die Presse, was die schlechte Foto-Qualität erklären würde. Für mich ist das aber auch ganz klar ein abwertendes Manko für das beworbene Produkt, auch wenn es technisch sehr hochwertig ist. Genauso empfinde ich das häufig bei den le mansory Fotos. Bei uns in der Agentur gibts hierfür Retusche Spezialisten, die aus solchen schlechten Fotos noch richtige Studio-Aufnahmen in der Qualität von z.B. Rinspeed zaubern würden und das sogar noch in einem durchaus bezahlbarem Rahmen. Schade eigentlich dass solch ein Service, wie von andereren Tunern, hier nicht in Anspruch genommen wird.

21.01.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von Turbine [/i] [B]Ich weiß worauf du anspielst - H&R - das seh ich ganz genauso. Allerdings entstehen die Fotos bei H&R wohl unter massivem Zeitdruck, die wollen einfach möglichst schnell damit an die Presse, was die schlechte Foto-Qualität erklären würde. Für mich ist das aber auch ganz klar ein abwertendes Manko für das beworbene Produkt, auch wenn es technisch sehr hochwertig ist.[/B][/QUOTE] Zeitdruck, welchen ich z.B. bei H&R nicht nachvollziehen kann. Es geht doch nur um ein anderes Fahrwerk. Die minimale Tieferlegung erkennt man kaum. Da kann man genauso gut einfach die Bauteile fotografieren, anstatt einen Basis Fahrzeug auf dem Hinterhof zu fotografieren. Oder man nimmt gleich die offiziellen Fotos. Das Argument Zeitdruck als Argument für die schlechte Qualität könnte ich bei Mansory oder sonstigen Tunern eher nachvollziehen. Aber warum man diesen Retusche Service nicht nutzt, kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Besser dafür ein wenig mehr Geld ausgeben, als die Kunden mti schlechten Fotos abschrecken.

21.01.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von Aston Martin [/i] [B]Das Argument Zeitdruck als Argument für die schlechte Qualität könnte ich bei Mansory oder sonstigen Tunern eher nachvollziehen. [/B][/QUOTE] Hä :doof: :grübeln: Ich kann dir nicht folgen. Ich bringe weder "Zeitdruck" noch "schlechte Qualität" mit Mansory in Verbindung. Was meinst du damit? BeezleBug

21.01.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von BeezleBug [/i] [B]Hä :doof: :grübeln: Ich kann dir nicht folgen. Ich bringe weder "Zeitdruck" noch "schlechte Qualität" mit Mansory in Verbindung. Was meinst du damit? BeezleBug [/B][/QUOTE] Das bezieht sich auf das Thema Fotos. Das Auto wird vielleicht erst kurz vor einer Messe fertig. Und zwischen der Fertigstellung und der Messe müssen dann noch auf die Schnelle Fotos für die Presse gemacht werden. Und das Thema schlechte Qualität bezog sich auch noch auf die Fotos und die "Diskussion" mit Turbine. Kannst du jetzt folgen? ;)

22.01.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von Aston Martin [/i] [B]Das bezieht sich auf das Thema Fotos. Das Auto wird vielleicht erst kurz vor einer Messe fertig. Und zwischen der Fertigstellung und der Messe müssen dann noch auf die Schnelle Fotos für die Presse gemacht werden. Und das Thema schlechte Qualität bezog sich auch noch auf die Fotos und die "Diskussion" mit Turbine. Kannst du jetzt folgen? ;) [/B][/QUOTE] ad 1: "Qualität" hab ich jetzt kapiert ad 2: "Zeitdruck" Nur bedingt: Mansory ist schließlich keine Bastelbude von neben an: 1. Sie haben einen Ruf zu verlieren und 2. Sie machen solche Projekte auch nicht zum ersten Mal. Bei jeder seriöser Projektplanung wird bei der Meilenstein "Fotosession" mit eingeplant (weil die wichtige Außenwirkung jedem klar sein sollte).... ...aber das scheint nur die Theorie zu sein, wenn man diese Photos sieht. BeezleBug

22.01.2008

[QUOTE][i]Original geschrieben von BeezleBug [/i] [B]Bei jeder seriöser Projektplanung wird bei der Meilenstein "Fotosession" mit eingeplant (weil die wichtige Außenwirkung jedem klar sein sollte).... ...aber das scheint nur die Theorie zu sein, wenn man diese Photos sieht. [/B][/QUOTE] Auch bei der besten Planung kann etwas unerwartetes dazwischen kommen. Und das muss bei diesem Projekt einfach passiert sein. Ansonsten kann ich mir diese Fotoqualität nicht erklären. Bei anderen Projekten hat Mansory ja angemessene Fotos abgeliefert.


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