Maserati Quattroporte Sport GT S: Die geschärfte Sportlimousine

, 29.08.2007

Maserati präsentiert mit dem Quattroporte GT S die sportlichste Variante seiner Luxuslimousine, die auf der Frankfurter IAA (15.09.207 - 23.09.2007) ihre Weltpremiere feiert. Das Fahrzeug richtet sich an all jene Kunden, die auf der Suche nach einer Luxuslimousine mit besonders sportlichen Attributen sind. Der 125.310 Euro teure Maserati Quattroporte Sport GT S ist mit einer 6-Gang-Automatik ausgestattet und soll sich vor allem durch sein dynamisches Fahrverhalten und ein kompromissloses Handling auszeichnen.


Äußerlich hebt sich der Maserati Quattroporte Sport GT S durch sein aggressiveres Aussehen ab. Der Kühlergrill besitzt als stilbildendes Element ein schwarzes Gitter. In gleicher Farbe sind auch die Einfassungen der Seitenfenster und die schwarzen Doppelauspuffrohre gehalten, während man die Türgriffe in Wagenfarbe lackierte.

Den sportlichen Charakter erfährt der Quattroporte GT S - im Unterschied zu den anderen Versionen - unter anderem durch ein nicht-adaptives Sportfahrwerk mit neuem "Racing"-Setup. Der Einsatz neuartiger Federn und Dämpfer senkt zudem das Fahrzeug vorne um 10 Millimeter und hinten um 25 Millimeter ab. Für den Vortrieb sorgt der bekannte V8-Motor, der 400 PS und ein maximales Drehmoment von 460 Nm bei 4.250 U/min mobilisiert. Das reicht für einen Spurt von 0 auf Tempo 100 in 5,6 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 270 km/h.


Die Bremsanlage des Maserati Quattroporte Sport GT S basiert auf der Technologie von Verbund-Bremsscheiben, die man in Zusammenarbeit mit Brembo entwickelte und zum ersten Mal in der Automobilbranche zum Einsatz kommen. Im Unterschied zu den herkömmlichen Gusseisen-Scheiben werden die Verbund-Bremsscheiben aus zwei unterschiedlichen Materialien gefertigt: aus Gusseisen und Aluminium. Das verbessert die Performance der gesamten Bremsanlage und steigert die Bremskraft auch unter höchster Beanspruchung sowie bei hohen Temperaturen.

 

Die neue Bremsanlage nutzt zudem neuartige 6-Kolben-Bremssättel vorne. Für den Kontakt zum Asphalt sorgen 20 Zöller mit einer Dark-Chrome-Behandlung und Reifen im Format 245/35 vorne bzw. 295/30 hinten. Die breitere Hinterradbereifung gestattet es, die Kraft des V8-Triebwerks optimal auf die Straße zu bringen, während die Pneus mit der neuen Bremsanlage und dem Setup ein Höchstmaß an Fahrdynamik und -vergnügen ermöglicht.


Auch im Inneren spiegelt der Maserati Quattroporte Sport GT S seine einzigartige Dynamik wider. Im Interieur kommt neben dem traditionellen Leder von „Poltrona Frau“ auch Alcantara zum Einsatz. Damit sind die zentralen Bereiche der Sitze, die Türinnenverkleidungen und der Lenkradkranz ausgekleidet. Alcantara verwendeten die Macher bereits für die Interieurs der Trofeo-Fahrzeuge sowie für die Rennausführung des Maserati MC12.

Die Applikationen auf der Mittelkonsole fertigte Maserati aus Kohlefaser und versah diese mit neu gestalteten Aluminium-Intarsien. Die Vordersitze zeichnen sich durch eine neue, sich den Fahrzeuginsassen anschmiegende Form aus.
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2 Kommentare > Kommentar schreiben

29.08.2007

Am Anfang als der Quattroporte noch neu war gefiel er mit eigentlich nicht so gut, aber mittlerweile gefällt er mir eigentlich. Und seitdem ich in Berlin 7 nebeneinander stehen sehen konnte gefällt er mir noch besser. Würde ihn aber trotzdem nicht als sportlich bezeichnen. Ich kann mich da an einen Test bei D-Motor erinner, wo der Maserati in Sachen Sportlichkeit gegen den Jaguar XJR verloren hat. Na ja vielleicht schafft da die neue Variante Sport GT S ein wenig abhilfe. Die Felgen sind übrigens nicht schlecht. Nur die Rückleuchten sind etwas eigenartig.

29.08.2007

Zumindest im Frontbereich finde ich den Quattroporte keines falls Aggressiv! Schön fand ich diese auch noch nie. Die Scheinwerfer wirken viel zu klein. Dazu kommt der Grill, der ein Ganzes Stück vorne über hängt. Das Heck ist zwar nichts besonderes aber gefällt mir ganz gut, auch wenn es für einen Sportwagen ziemlich viel Bodenfreiheit bietet. 400PS hört man natürlich gerne, aber für den Preis gibts wesentlich schönere Sportwagen.


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