Mazda MX-5 Cup Car: Der Bestseller für Straße und Rennstrecke

, 12.12.2010


Mit dem MX-5, dem erfolgreichsten Roadster aller Zeiten, setzte sich Mazda vor 20 Jahren selbst ein Denkmal. Jetzt erblickt die jüngste Auflage des MX-5 Cup Car das Licht der Welt. Der MX-5 Cup wurde 2006 ins Leben gerufen und brachte seitdem starke Fahrerfelder und heiße Wettkämpfe hervor.


In der 2011er-Ausgabe wiegt der Mazda MX-5 Cup unter 1.180 Kilogramm und leistet 198 PS (Serie 160 PS). Das verspricht jede Menge Spaß mit dem fahraktiven Hecktriebler, der laut Mazda das am zahlreichsten in Straßenrennen eingesetzte Automodell weltweit ist - also ein Bestseller auf der Straße und auf der Rennstrecke.

Der MX-5 Cup vereint in den USA ähnlich modifizierte Roadster in einer Rennserie. Hinter dem Plus an Power steckt unter anderem ein Kaltluft-Ansaugsystem von Mazdaspeed, der hauseigenen Tuning-Abteilung.

Am Chassis wurden nur geringe Veränderungen des Sport-Paketes vorgenommen. Die Renningenieure von Mazda beließen es bei der knackigen 6-Gang-Handschaltung aus dem Serienauto. Für die passende Straßenlage sorgen ein Gewindefahrwerk und stärkere Federn.

Die Bremsen und die 17-Zoll-Felgen müssen aus dem Serien-Regal von Mazda kommen, gleiches gilt für die Serienbereifung BFGoodrich g-Force R1 im Format 225/45R17. Das Cup-Modell perfekt machen einige Sicherheitsmaßnahmen wie ein geschweißter Achtpunkt-Überrollkäfig, ein Rennsitz oder ein Feuersystem.

Alles in allem stellt der Mazda MX-5 Cup eine gemäßigte Rennversion des Serien-MX-5 dar, so dass die Nähe zum käuflichen Roadster bewusst erhalten bleibt.

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12.12.2010

Straßenrennen? Hört sich danach an als ob da auch illegale Straßenrennen eingebunden sind :schäm:

12.12.2010

Mazda würde sicherlich nicht selbst behaupten, dass der MX5 Cup zu den beliebtesten Fahrzeugen bei "Road Races" zählt, wenn es illegal sei. ;) "Road Races" (Straßenrennen) müssen nicht immer illegal sein. In Nordamerika gab es eine lange Tradition an "Road races", d. h. Rennen auf öffentlichen, abgesperrten Straßen. Dann kamen die Highspeed-Ovale auf und die "Road Races" verschwanden bzw. wuden in Nordamerika auch Renstrecken mit Geraden und Kurvenkombinationen gebaut, wie man sie in Europa kennt und eine Straße nachempfinden sollten, um dort das "Road Racing" zu veranstalten und nicht (stumpf) im Kreis zu fahren. Aber das "Road Racing" auf echten öffentlichen Straßen wird in Nordameriak wieder populärer. So gibt es regelmäßig stattfindende Events auf abgesperrten Straßen. Aber der Mazda MX5 Cup dürfte auch für Straßenrennen im Untergrund interessant sein: preislich bei der Anschaffung interessant, leicht, wendig, mit dem passenden Fahrwerk dynamisch in Kurven und mit genügend Power auch mit Spaß verbunden. ;) Und wer jetzt denkt, "The Fast and the Furious: Tokyo Drift" sei alles erfunden dargestellt - es gibt durchaus Parallelen zur echten "Street Racing"-Szene in Fernost. Bekanntgabe der Treffpunkte per Telefon, den großen "Leader", der bestimmt, wer überhaupt mitfahren und vor Ort sein darf etc. Alles findet spät in der Nacht statt. In Taiwan gibt es beispielsweise zwei Gruppierungen, die getrennt voneinander agieren, aber sich auch manchmal zum großen Vergleich treffen: Diejenigen mit asiatischen Fahrzeugen und Power unter der Haube (sehen allerdings heutzutage außen unauffällig nur nach Serie aus) und die Reichen mit hochgetunten Porsche, Audi usw. (europäische Fabrikate). Ihre Ferraris nutzen die nur zum Cruisen; denn dafür lassen sich Ersatzteile nicht schnell genug beschaffen.


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