Mazda6 (2015): Großes Upgrade - und das zum erreichbaren Preis

, 25.02.2015


Dynamisch, agil und ein bestechend attraktiver Look - der Mazda6 erhält eine komplette Modellpflege mit zahlreichen technischen Neuerungen, hochmodernen Ausstattungsmerkmalen, optischen Modifikationen und einem neu gestalteten Innenraum mit noch mehr Premium-Akzenten. Die Diesel-Motoren gibt es jetzt sogar mit einem Allradantrieb. Die Preise für den Mazda6 des Modelljahres beginnen bei 25.290 Euro.


Design: Gestärkte Präsenz - das sind die Änderungen

Als Limousine und Kombi erhältlich, wirkt das geschärfte noch ausdrucksstärker. Eine neue Dreidimensionalität im Kühlergrill mit horizontalen Lamellen und der prägnantere Ausdruck der neuen Voll-LED-Scheinwerfer vermitteln der Fahrzeugfront des Mazda-Flaggschiffes ausstattungsabhängig ein noch moderneres Äußeres. Ebenfalls neu: eine LED-Lichtsignatur in den Rückleuchten, die für eine gespanntere Heckansicht sorgt. Dunklere 19-Zoll-Aluminium-Felgen mit Hochglanz-Lackierung setzen weitere Akzente, während eine kompaktere Haifischflossen-Antenne die stylische Form des Mazda6 Kombis betont.

Antrieb: Jetzt mit Allrad und niedrigem Verbrauch

Erstmals gibt es für den Mazda6 Kombi den aus dem Mazda CX-5 bekannten Torque-Split-Allradantrieb. Zwei Allradversionen, der Skyactiv-D 150 AWD (150 PS) mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe und der Skyactiv-D 175 AWD (175 PS) mit einem 6-Gang-Automatikgetriebe versprechen sichere Fahreigenschaften bei jedem Wetter und werten den Charakter des Mazda6 weiter auf. Beide 2,2 Liter großen Dieselmotoren offeriert Mazda weiterhin auch als Frontantriebsvarianten.

Der neue Mazda6 Skyactiv-D 150 AWD Kombi (ab 35.190 Euro) besitzt 150 PS bei 4.500 U/min und ein maximales Drehmoment von 380 Nm, die von 1.800 bis 2.600 U/min zur Verfügung stehen. Das reicht für einen Spurt von 0 auf 100 km/h in 9,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 201 km/h. Der Durchschnittsverbrauch liegt bei nur 5,0 Litern Diesel pro 100 Kilometern, was einem CO2-Ausstoß von 132 g/km entspricht.

Stärker ist der Mazda6 Skyactiv-D 175 AWD Kombi, den es nur in der Sports-Line gibt und ab 43.240 Euro erhältlich ist. Dafür stehen 175 PS bei 4.500 Touren und ein Maximaldrehmoment von 420 Nm bei 4.200 U/min zur Verfügung. Damit erfolgt der klassische Spurt von 0 auf 100 km/h in 9,5 Sekunden. Die Top-Speed liegt bei 209 km/h. Den Durchschnittsverbrauch geben die Japaner mit 5,4 Litern Diesel auf 100 Kilometern an (CO2-Ausstoß 143 g/km).


Im Programm bleiben darüber hinaus die drei Skyactiv-G-Benzinmotoren mit 145 PS, 165 PS und 192 PS. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine Sechsstufen-Automatik. Bei den Dieselmodellen und den Benzinern in der höchsten Ausstattung befindet sich zudem das kondensatorbasierte Bremsenergie-Rückgewinnungssystem i-Eloop an Bord.

i-Eloop: So funktioniert es - Kondensatoren für niedrigeren Spritverbrauch

Statt wie beim Downsizing aufgeladene Motoren mit kleinem Hubraum zu verwenden, setzen die Japaner auf eine hohe Verdichtung, woraus sich eine überzeugende Drehmomententfaltung im unteren und mittleren Drehzahlbereich sowie eine anschauliche Kraftstoffeffizienz ergeben.

Noch schneller und noch effektiver: Mazda möchte zur Reduzierung des Spritverbrauches bei der Bremsenergierückgewinnung anders sein und setzt diese effiziente Maßnahme besonders clever um. Statt wie üblich mit Batterien zur Speicherung der Energie zu arbeiten, entwickelte Mazda das weltweit erste Pkw-Bremsenergie-Rückgewinnungssystem, das mit einem Kondensator arbeitet.

Der Kondensator wird immer dann mit elektrischer Energie geladen, wenn der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt oder bremst. Der Kondensator lässt sich, im Gegensatz zu herkömmlichen Batterien, innerhalb von nur wenigen Sekunden voll laden und kann die Energie sofort wieder abgeben, um die elektrischen Fahrzeugsysteme zu betreiben und den Verbrennungsmotor zu entlasten - sonst wäre für den Antrieb der Komponenten Kraftstoff erforderlich.

Der vollgeladene Kondensator kann die elektrischen Fahrzeugsysteme, wie zum Beispiel die Klimaanlage oder das Audiosystem, rund eine Minute lang betreiben. Diese Aufgabe übernimmt üblicherweise ein vom Motor angetriebener Generator. So wirkt sich i-Eloop vor allen Dingen auf die Verringerung des Realverbrauches um bis zu 10 Prozent aus, da bei der Ermittlung des Normverbrauches die üblichen elektrischen Fahrzeugsysteme ausgeschaltet sind. Der Fahrer spürt von dem Vorgang nichts. Lediglich Symbole im Display weisen den Fahrer auf den Vorgang hin.

 

Fahrdynamik: Neues Fahrerlebnis mit weiteren Verbesserungen

Das Fahrerlebnis erhielt im neuen Mazda6 eine deutliche Aufwertung - insbesondere durch eine weitere Anhebung von Fahr- und Geräuschkomfort. Dies gelang durch Modifikationen am Fahrwerk, eine nachhaltige Unterdrückung und Absorption von Geräuschen und Vibrationen sowie durch optimierte Sitze. Mazda gelang es, das Geräuschniveau im Innenraum um rund 10 Prozent auf rauem Fahrbahnbelag und um rund 25 Prozent auf Autobahnen zu verringern.


Das komfortablere Fahrerlebnis lässt sich in Verbindung mit Benzinmotor und Automatik noch individueller gestalten: Per Druck auf den neuen Fahrmodus-Schalter kann der Fahrer die Getriebecharakteristik entsprechend sportlicher nutzen.

Innenraum: Noch feiner und dazu viele Internet-Funktionen

Aufgewertet wurde ebenfalls der Innenraum, der mit neuen, besonders hochwertigen Materialien, sorgfältiger Verarbeitung und einem im Detail neu gestalteten Cockpit den Premium-Charakter des Mazda6 unterstreicht. Neu an Bord befinden sich unter anderem eine elektrische Parkbremse und das MZD-Connect-System, das via Smartphone den Zugriff auf zahlreiche Internet- und Social-Media-Funktionen ermöglicht. Wichtige fahrrelevante Informationen, darunter die aktuelle Geschwindigkeit, Routenhinweise des 3D-Navigationssystems und Warnungen der i-Activsense-Assistenzsysteme, projiziert ein neues Head-up-Display in das unmittelbare Blickfeld des Fahrers.

„MZD Connect“ zeigt zahlreiche Informationen des Infotainment- und Kommunikationssystems auf dem neuen 7-Zoll-Touchscreen (17,8 Zentimeter Bildschirmdiagonale) an. Darüber hinaus halten viele mobile Internet-Funktionen Einzug in den Mazda6, der einen Zugang zu den Infotainment-Services von Aha bietet: Internet-Radio mit Tausenden von Sendern sowie Podcasts, Hörbücher und Nachrichten. Dazu kommt der Zugang zu sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter, die Sprachausgabe von empfangenen Nachrichten, das Posten von Audio-Botschaften und vieles mehr.

Neue Materialien wie Vinylverkleidungen und Chromapplikationen heben den Qualitätseindruck an. Mazda entwickelte außerdem das Design von Armaturentafel und Mittelkonsole weiter. Der serienmäßige Einsatz der neuen elektrischen Parkbremse sorgt für verbesserte Platzverhältnisse und neue Ablagemöglichkeiten. Das Komfortniveau an Bord des Mazda6 hob Mazda ferner durch neue Ausstattungsdetails an. Dazu gehören unter anderem eine Sitzheizung für die Rücksitze und die nun serienmäßige Beifahrersitz-Höheneinstellung.


Sicherheit: Top-Niveau mit noch mehr Assistenten

Bereits zum Start im Frühjahr 2013 war der mit zahlreichen hochmodernen
Assistenzsystemen ausgerüstete Mazda6 einer der Vorreiter in seinem Segment. Nun baut Mazda die Palette wirkungsvoll unterstützender Fahrerassistenzsysteme weiter aus. Bei drohendem Verlassen der Fahrspur tritt der neue aktive Spurhalteassistent LAS (Lane-Keep Assist System) in Aktion, der den Fahrer mit Vibrationen im Lenkrad warnt und mit Lenkunterstützung dazu beiträgt, das Fahrzeug zurück in die Spur zu bringen.

Zudem verfügt der Mazda6 des Modelljahres 2015 über die Müdigkeitserkennung DAA (Driver Attention Alert). Das System überwacht das Verhalten des Fahrers und fordert ihn gegebenenfalls zum Einlegen einer Pause auf. Neu sind darüber hinaus die adaptiven Voll-LED-Scheinwerfer ALH (Adaptive LED Headlights), die das Sichtfeld bei Nacht optimal ausleuchten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden - dazu schaltet das System gezielt einzelne LED-Lichtblöcke ab, so dass Fahrer mit Dauerfernlicht fahren können.

Bereits bekannte Technologien und Systeme entwickelte Mazda weiter. So erfasst der erweiterte City-Notbremsassistent Plus SCBS R (Smart City Brake Support), der Auffahrunfälle im Stadtverkehr verhindert oder deren Folgen verringert, nun beim Parken und Rangieren auch Fahrzeuge hinter dem eigenen Fahrzeug und bremst das Fahrzeug bei zu schneller Annäherung automatisch ab.

Der erweiterte Spurwechselassistent RVM (Rear Vehicle Monitoring) erkennt Fahrzeuge, die sich auf den benachbarten Fahrspuren von hinten nähern oder sich im toten Winkel der Außenspiegel befinden. Die neue Ausparkhilfe RCTA (Rear Cross Traffic Alert) warnt außerdem beim Rückwärtsfahren vor kreuzendem Verkehr.

Darüber hinaus besitzt der Mazda6 nach wie vor die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit radargestützter Distanzregelung MRCC (Mazda Radar Cruise Control) und den aktiven Bremseingriff SBS (Smart Brake Support) - zwei bekannte Systeme, die Kollisionen bei Autobahntempo verhindern können. Falls sich ein Zusammenstoß nicht mehr verhindern lässt, können durch diese präventiven Sicherheitssysteme zumindest die Unfallfolgen und die Verletzungsrisiken für die Insassen vermindert werden.

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