Mitsubishi Outlander 2013: Die grüne Ader des neuen Japan-SUVs

, 18.03.2012


Komplett neu entwickelt zeigt sich die dritte Generation des Mitsubishi Outlanders, die ab Spätsommer 2012 den deutschen Markt erobern und an den großen Erfolg seiner Vorgänger anknüpfen soll. Dabei setzt der neu designte Japan-SUV auf maximale Umweltverträglichkeit, fortschrittliche Sicherheitsmerkmale und eine ausgeprägte Funktionalität.


Nach mehr als 950.000 verkauften Einheiten der ersten und zweiten Modellgeneration gilt der Outlander als wichtiges Modell für die Marktstrategie von Mitsubishi. Gemäß den ambitionierten Zielen des Businessplans „Jump 2013“ gillt die Vorstellung des neuen Outlanders zugleich das Startzeichen für eine noch „grüner“ und globaler positionierte Mitsubishi-Produktgeneration.

Design: Neue Formensprache ohne Haifisch-Optik

Im Zuge des eingeleiteten Generationswechsels wird die gesamte Pkw-, Crossover- und SUV-Palette von Mitsubishi schrittweise zu einer neu ausgerichteten Formensprache übergehen. Zugleich soll die Anpassung konzeptionell so offen sein, dass für spezifische Fahrzeuganforderungen und die Darstellung des berühmten Drei-Diamanten-Logos der Marke Mitsubishi genügend Gestaltungsraum bleibt. Das technologiegeprägte Design darf durchaus als Ausdruck einer langen, auf die Welt von heute zugeschnittenen Techniktradition verstanden werden.

In der Größe mit dem Vorgängermodell vergleichbar, folgt die 4,655 Meter lange, 1,800 Meter breite und 1,680 Meter hohe nächste Generation den visuellen Botschaften „solide, sicher, eindeutig“. Nach dem Vorbild der Konzeptstudien Concept PXHMiEV und Concept PXHMiEV II bestimmt dabei ein stattliches Äußeres mit klar strukturierten Flächen das Gesamtbild.

Mit ausgeprägten Flanken, einer hohen Gürtellinie, einer großzügigen Flächengestaltung, einer starken Schulterpartie und weich konturierten Kotflügeln präsentiert sich der neue Outlander ohne optische Effekthascherei als gediegener Reisewagen mit innovativer Antriebstechnologie, der Ruhe und Qualität ausstrahlt.


Vorbei ist die Zeit der Haifisch-Optik an der Front: Der schmale, aerodynamisch konturierte Frontgrill mit den massiven Chrom-Leisten wirkt gleichermaßen dezent und dominant, während die Umrisse der skulpturalen, seitlich herumgezogenen Scheinwerfer an Katzenaugen erinnern. Markant am Heck des nun deutlich runderen Japan-Offroaders fallen die prägnanten Heckleuchten ins Auge, die durch eine Chrom-Leiste miteinander verbunden sind.

Antrieb mit maximaler Umweltverträglichkeit

Für den Vortrieb des neuen Mitsubishi Outlanders sorgen zum Start in Europa ein Benzin- und ein „Clean Diesel“-Motor, die beide in Kombination mit Front- oder Allradantrieb erhältlich sein werden. Zur Verbrauchsreduzierung tragen eine neue Start-Stopp-Automatik und Gewichtseinsparungen in Form einer optimierten Karosseriestruktur, dem verstärkten Einsatz hochfester Stähle und einem optimierten Pressverfahren bei.

Der 2,0 Liter große MIVEC-Benziner generiert 150 PS bei 6.000 U/min und ein maximales Drehmoment von 195 Nm zwischen 4.100 und 4.200 Touren. Wahlweise mit einem manuellen 5-Gang-Getriebe oder einem stufenlosen CVT-Getriebe erhältlich, visieren die Japaner einen CO2-Ausstoß von unter 150 g/km an. Weitere Daten sind noch nicht bekannt.

Alternativ erhältlich sein wird ein 2,2 Liter großer Diesel, der sich durch zahlreiche Neuerungen wie einem extrem niedrigen Verdichtungsvehältnis (14,9:1) und weiteren Optimierungen für hohe Leistung und niedrige Emissionen auszeichnet. Der Diesel mobilisiert 150 PS und in Verbindung mit der manuellen 6-Gang-Schaltung ein maximales Drehmoment von 380 Nm von 1.750 bis 2.500 U/min. Kommt die 6-Stufen-Automatik zum Einsatz, sind es 360 Nm zwischen 1.500 und 2.750 Touren. Die Performance- und Verbrauchswerte sind noch nicht bekannt. Als Minimalziel setzt sich Mitsubishi einen CO2-Ausstoß von 130 g/km.

 

Extrem sparsam: Outlander als Plug-in-Hybrid

In Japan folgt 2012 noch ein Outlander mit Plug-in-Hybrid, der hierzulande 2013 erhältlich sein soll. Es handelt sich dabei um eine voll integrierte Lösung auf Basis der Mitsubishi-EVH-Technologie, in der auch die große Allradkompetenz der Marke zum Tragen kommt.


Folgende Fahrmodi stehen zur Verfügung: „Pure“ als rein elektrischer Allradantrieb über zwei E-Motoren und „Seriell“ als elektrischer Allradantrieb über zwei E-Motoren, während der Verbrennungsmotor in unterstützender Generatorfunktion arbeitet. Im Modus „Parallel“ hingegen erfolgt der Antrieb ebenfalls primär über zwei Elektromotoren, während der Verbrennungsmotor allerdings bei höheren Geschwindigkeiten ergänzend zum Einsatz kommt.

Nach dem Vorbild der Mitsubishi-Konzeptstudie „PXHMiEV II“ von der Tokio Motorshow 2011 ermöglicht das Plug-in-Hybridsystem des Outlanders Aktionsradien von voraussichtlich über 800 Kilometern im extrem CO2-armen Fahrmodus mit einem Zielwert von unter 50 g/km.

Interieur: Neues Qualitätsbewusstsein mit Premium-Ambitionen

Wie sein Vorgänger ist die nächste Outlander-Generation für fünf oder sieben Personen ausgelegt. Im Innenraum vermitteln darüber hinaus hochwertige Materialien wie gepolsterte Oberflächen, Elemente mit Softtouch-Lackierung, Silber- oder Holz-Akzente sowie schwarz glänzende Applikationen Premium-Qualität.

Den funktionalen Charakter des Fahrzeugs unterstreicht ein betont fahrerorientierter und ergonomisch gestalteter Cockpit-Bereich mit lenkradintegrierten Bedienelementen und hochauflösenden, leicht ablesbaren Instrumenten und Anzeigen.


Gegenüber dem Vorgänger steigern den Komfort unter anderem reduzierte Innengeräusche, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, ein Audio-Display mit einem integrierten Monitor für die Rückfahrkamera und eine höhen- wie auch längsverstellbare Lenksäule.

Auch die Funktionalität zeigt sich ausgeprägter. So bietet der neue Mitsubishi Outlander beispielsweise eine Ladelänge von 1,690 Metern bei umgeklappter zweiter und dritter Sitzreihe - ein deutliches Plus von 33,5 Zentimetern gegenüber dem Vorgänger. Bei vollständig umgeklappten Sitzen ergibt sich ein flacher Laderaumboden. Weiteres Komfort-Feature: die einteilige, elektrisch betätigte Heckklappe.

Sicherheit: Mit neuen Technik-Features aufgerüstet

Zu den Sicherheitsmerkmalen des neuen Outlanders zählt die adaptive Geschwindigkeitsregelung „Adaptive Cruise Control“, die auch bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten, zum Beispiel in Staus, für einen konstanten Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden sorgt. Dazu kommt das Auffahrwarnsystem „Forward Collision Mitigation“, das vor dem Fahrzeug befindliche Hindernisse erkennt, im Bedarfsfall automatisch die Bremsen aktiviert und so versucht, eine Kollision zu vermeiden.

Die Sicherheitsausstattung ergänzt der Spurhalte-Assistent „Lane Departure Warning“, der beim unbeabsichtigten Abweichen von der Fahrspur optische und akustische Warnsignale abgibt. „Super-HID Wide Vision“-Xenonscheinwerfer bieten darüber die rund 1,4fache Leistung gegenüber konventionellen HID-Scheinwerfern und 1.350 Lumen-Lichtstrom über einen extrem breiten Bereich von jeweils 80 Grad statt zuvor 42 Grad.

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