Morgan LifeCar: Abgasfrei in eine frische Zukunft

, 29.03.2008

Im Jahre 2005 verkündete der britische Automobil-Hersteller Morgan, Speed Heads berichtete darüber, einen abgasfreien Sportler zu bauen. Das sogenannte LifeCar nahm Form an und existiert nun als fahrtüchtiger Prototyp. Als Antrieb kommt eine Brennstoffzelle zum Einsatz, die aus Wasserstoff und Luftsauerstoff die benötigte Energie produziert, um die vier an den Rädern platzierten Elektromotoren zu versorgen. In das Projekt investierte Morgan rund 2,5 Millionen Euro.


Kondensatoren nehmen die Energie beim Bremsen und andere überschüssige Energie auf, um diese erneut dem Beschleunigungsvorgang zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise lässt sich die Brennstoffzelle mit einer Leistung von 22 kW klein halten, während vergleichbare Systeme rund 85 kW benötigen. Ein weiterer Vorteil stellt das Leergewicht des Fahrzeugs von nur etwa 600 Kilogramm dar.


Dank eines geringen Gewichts, soll das Morgan LifeCar in unter 7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen und eine potentielle Höchstgeschwindigkeit von knapp 140 km/h erreichen. Pures Wasser stellt die einzige Emission dar. Lediglich ein wenig Energie wird zur Erzeugung des Wasserstoffs benötigt. Die Reichweite einer „Tankfüllung“ beträgt ca. 400 Kilometer.


Optisch versprüht das Morgan LifeCar jede Menge Nostalgie mit kräftigen Rundungen, einer langen Motorhaube sowie ausladenden hinteren Kotflügeln. Das runde Heck endet stylisch als Ausläufer der Fahrgastzelle. Für Leichtbau sorgt das Chassis aus leichtem Aluminium, das die Konstrukteure über den bei Morgan typischen Eschenholzrahmen setzten. Im Innenraum dominieren Holz, Leder und Aluminium - die DNA von Morgan.

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21.03.2007

Morgan wird den im Jahre 2005 angekündigten abgasfreien Sportwagen unter dem Namen „LifeCar“ erstmals auf dem Genfer Automobilsalon im März 2008 präsentieren. Die Front des auf dem Aero 8 basierenden Öko-Sportlers zeigt bereits optisch die Verwandschaft mit Morgan. Morgen gibt für das LifeCar eine Reichweite von rund 200 Meilen an. Umgerechnet sind das circa 320 Kilometer. Das Leergewicht des Fahrzeugs soll bei etwa 600 Kilogramm liegen. Das Morgan LifeCar entsteht in Zusammenarbeit mit Oscar Automotive, den Universitäten Oxford und Cranfield, QinetiQ und der Linde AG.

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29.03.2008

Im Jahre 2005 verkündete der britische Automobil-Hersteller Morgan, Speed Heads berichtete darüber, einen abgasfreien Sportler zu bauen. Das sogenannte LifeCar nahm Form an und existiert nun als fahrtüchtiger Prototyp. Als Antrieb kommt eine Brennstoffzelle zum Einsatz, die aus Wasserstoff und Luftsauerstoff die benötigte Energie produziert, um die vier an den Rädern platzierten Elektromotoren zu versorgen. In das Projekt investierte Morgan rund 2,5 Millionen Euro.

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Kondensatoren nehmen die Energie beim Bremsen und andere überschüssige Energie auf, um diese erneut dem Beschleunigungsvorgang zur Verfügung zu stellen. Auf diese Weise lässt sich die Brennstoffzelle mit einer Leistung von 22 kW klein halten, während vergleichbare Systeme rund 85 kW benötigen. Ein weiterer Vorteil stellt das Leergewicht des Fahrzeugs von nur etwa 600 Kilogramm dar.
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Dank eines geringen Gewichts, soll das Morgan LifeCar in unter 7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigen und eine potentielle Höchstgeschwindigkeit von knapp 140 km/h erreichen. Pures Wasser stellt die einzige Emission dar. Lediglich ein wenig Energie wird zur Erzeugung des Wasserstoffs benötigt. Die Reichweite einer „Tankfüllung“ beträgt ca. 400 Kilometer.
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Optisch versprüht das Morgan LifeCar jede Menge Nostalgie mit kräftigen Rundungen, einer langen Motorhaube sowie ausladenden hinteren Kotflügeln. Das runde Heck endet stylisch als Ausläufer der Fahrgastzelle. Für Leichtbau sorgt das Chassis aus leichtem Aluminium, das die Konstrukteure über den bei Morgan typischen Eschenholzrahmen setzten. Im Innenraum dominieren Holz, Leder und Aluminium - die DNA von Morgan.

29.03.2008

Die Front gefällt mir überhaupt nicht nicht. Genauso wenig wie das Heck. Das passt überhaupt nicht zum Rest des Fahrzeugs. Dafür müsste es wesentlich runder sein und auf die Ferrari Nissan GT-R Rückleuchten verzichten. Im Gegensatz dazu gefällt mir die Seitenansicht wirklich gut. Die Frage ist nur, ob Morgan so ein Auto brauch. Wie BeezleBug schon im Thread über den AeroMax schrieb passt diese moderne Technik einfach nicht zur Philosophie der Firma Morgan.

30.03.2008

ganz ehrlich: einen Elektromotor der (mit Auto) unter 600 kg wiegt (und dann noch 400 km reichen soll) will ich erstmal vor mir sehen, ehe ich es glaube! Ich vermute, da ist noch viel Marketing dabei (wenn ich das z.B. mir den Hybridmotoren vergleiche: wie schnell wird der Benzinmotor dazugeschaltet sobald man eine etwas sportlichere Fahrweise wählt). aber ich lasse mich auch gern eines besseren Belehren (schließlich sind bis zur Serienreife noch etwas Entwicklungszeit) BeezleBug


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